vv. 1-175
vv. 1-175 vv. 1-175
Mîn herze hât betwungen
dicke mîne zungen,
daz si des vil gesprochen hât
daz nâch der werlde lône stât:
5 daz rieten im diu tumben jâr.
nû weiz ich daz wol vür wâr:
swer durch des helleschergen rât
den trôst ze sîner jugent hât
dáz er dar ûf sündet,
10 als in diu jugent schündet,
daz er gedenket dar an:
«dû bist noch ein junger man,
aller dîner missetât
der wirt noch vil guot rât:
15 dû gebüezest si in dem alter wol»,
der gedenket anders denne er sol.
er wirt es lîhte entsetzet,
wande in des willen letzet
diu êhafte nôt,
20 sô der bitterlîche tôt
den vürgedanc richet
und im daz alter brichet
mit einem snellen ende.
der gnâden ellende
25 hât danne den bœsern teil erkorn.
und wære áber er geborn
von Adâme mit Abêle
und solde im sîn sêle
weren âne sünden slac
30 unz an den jungesten tac
sô hæte er nîht ze vil gegeben
umbe daz êwige leben
daz anegenges niht enhât
und ouch niemer zegât.
35 Durch daz wære ich gerne bereit
ze sprechenne die wârheit
daz gotes wille wære
und daz diu grôze swære
der süntlîchen bürde
40 ein Teil ringer würde
die ich durch mine müezekeit
ûf mich mit worten hân geleit.
wan dâ enzwîfel ich niht an:
als uns got an einem man
45 erzeiget und bewæret hât,
sô enwart nie mannes missetât
ze dirre werlde sô grôz,
er enwerde ir ledic unde blôz,
ob si in von herzen riuwet
50 und sî niht wider niuwet.
Von dém ich iu nû sagen wil:
des schulde was grôz unde vil
daz si vil starc ze hœrenne ist,
wan daz man sî durch einen list
55 niht verswîgen getar:
daz dâ bî neme war
älliu sündigiu diet
die der tiuvel verriet
ûf den wec der helle,
60 ob ir deheiner welle
diu gotes kint mêren
und selbe wider kêren
ûf der sælden strâze,
daz er den zwîvel lâze
65 der manigen versenket
swer sich bedenket
houbethafter missetât
der er vil lîhte manige hât
sô tuot er wider dem gebote,
70 und verzwîfelt er an gote
daz er sîn niht enruoche
ob er genâde suoche,
und entriuwet niemer wider komen:
sô hât der zwîfel im benommen
75 den wuocher der riuwe.
daz ist diu wâre triuwe
die er ze gote solde hân:
buoze nâch bîhte bestân.
wan diu vil bitter süeze
80 twinget sîne vüeze
ûf den gemächlîchern wec:
der enhât stein noch stec,
mos gebirge noch walt,
der enhât ze heiz noch ze kalt.
85 man vert in âne des lîbes nôt
und leitet ûf den êwigen tôt.
sô ist der sælden strâze
in eteslîcher mâze
beide rûch und enge.
90 die muoz man ir lenge
wallen unde klimmen,
waten unde swimmen,
unz daz si hin leitet
dâ si sich wol breitet
95 ûz disem ellende
an ein vil süeze ende.
Den selben wec geriet ein man:
zer rehten zît er entran
uz der mordære gewalt.
100 er was komen in ir gehalt,
dâ hâten sî in nider geslagen
und im vrevellîche entragen
aller sîner sinne kleit
und hâten in an geleit
105 vil marterlîche wunden.
ez was zuo den stunden
sîner sêle armuot vil grôz.
sus liezen sî in sinne blôz
unde halp tôt ligen.
110 dô enhâte im got niht verzigen
sîner gewonlîcher erbarmekeit
unde sande im disiu zwei kleit:
gedingen unde vorhte,
diu got selbe worhte
115 daz si im ein schirm wæren
und allen sündæren:
vorhte daz er ersturbe,
gedinge daz er iht verdurbe.
vorhte liez in dâ niht ligen.
120 doch wære er wider gesigen,
wan daz in der gedinge
machete alsô ringe
daz er doch weibende saz:
dar zuo sô starcte in baz
125 diu geistlîche triuwe
gemischet mit der riuwe.
si tâten im vil guotes
und ervurpten in des bluotes.
si guzzen im in die wunden sîn
130 beidiu öl unde wîn.
diu salbe ist linde und tuot doch wê,
daz öl diu gnâde, der wîn diu ê,
die der sündære haben muoz:
sô wirt im siechtuomes buoz.
135 alsus huop in bî sîner hant
diu gotes gnâde als sî in vant
ûf ir miltez ahselbein
und trouc in durch beruochen hein.
dâ wurden im verbunden
140 sîne verchwunden
daz er âne mâsen genas
und sît ein wârer kemphe was,
der eine über al die kristenheit.
Noch enhân ich iu niht geseit,
145 welh die wunden sint gewesen
der er sô kûme ist genesen,
wie er die wunden emphie
und wie ez sît im ergie
âne den êwigen tôt.
150 des ist ze hœrenne nôt
und ze merkenne in allen
die da sint vervallen
under bercswæren schulden:
ob er ze gotes hulden
155 dannoch wider gâhet,
daz in got gerne emphâhet.
wan sîner gnâden ist sô vil
daz er des niene wil
und ez gar verboten hât
160 daz man dúrch deheine missetât
an im iht zwîvelhaft bestê.
ez enist dehein sünde mê,
man enwerde ir mit der riuwe
ledic unde niuwe,
165 schœne unde reine,
niuwan der zwîfel eine:
der ist ein mortgalle
ze dem êwigen valle
den nieman mac gesüezen
170 noch wider got gebüezen.
Der dise rede berihte,
in tiusche getihte,
daz was von Ouwe Hartman.
hie hebent sich von êrste an
175 diu seltsænen mære
von dem guoten sündære.
Oft my heart's been forcing
My tongue to keep discoursing
Of things whereof it pays to speak
If one would worldly plaudits seek.
So judged my heart immature.
Now of this I'm wholly sure:
Whoe'er, by Satan lured,
In youth should feel assured
To let sins surround him
10 As youth's temptations hound him,
So that he lightly says,
'I'm still mid youthful days :
The wrongs I may do now
Don't matter, I'll know how
In age to make all things good,'
He thinks other than he should.
Such thoughts maybe will leave him,
For there will come to grieve him
Unavoidable distress,
20 When grim death with bitterness
Vengefully ends his thinking
And causes life's sinking
Swiftly and forever.
Devoid of Heaven's favor,
He has chosen ways of sin.
But were he even Adam's kin,
Brother too of Abel,
So his soul were stable
In holding to the sinless way
30 Till the dread Judgment Day,
Too much he'd not have given
For lasting life in Heaven,
Which began not of yore
And will end nevermore.
Therefore readiness I'd show,
Speaking truth, to let men know:
God's will can ne'er abate,
Whence that heavy weight
Of sin, soul-distressing,
40 Might grow less oppressing,
Which I by inactivity
With words have brought down on me.
For of this I have no doubt:
As in a man God pointed out
And proved it for us all to heed:
Never was a man's misdeed
In the world so very great
But he could throw off all its weight,
Provided he will rue it
50 And nevermore renew it.
He of whom I'll now relate,
So heavy was his sin and great,
It might be over hard to hear,
Save that wisdom makes it clear
That none may keep it hidden:
By it men are bidden
(All those upon the sinful way,
Whom the devil led astray,
Now to hell proceeding)
60 To give ear to pleading
And join God's children here,
And once again that course to steer
Which takes them to salvation,
Shunning vacillation
That leads 'oft to perdition.
Whoso by volition
A major sin would commit
And other sins must admit,
God's command he'd disobey
70 And throw trust in God away,
Spurning all endeavor
To seek Heaven's favor,
In doubt of resurrection.
Doubts lose him the protection
Of bounties of contrition.
This is faith's true mission,
The faith that he on God should pin:
Confess and then atone for sin.
But bitter sweetness forces
80 His feet upon courses
Promising the common way;
No stone nor steep his footsteps stay,
Mire, mount, nor forest grim;
'Tis not too hot nor cold for him;
It strains nor muscles nor his breath,
But leads him to eternal death.
The blessed road we treasure
Is to a certain measure
Both rough and cramped.
90 Its whole length must be tramped,
Plodding, uphill questing,
Waters wading, breasting,
Till it leads the pilgrim where
Wider grows the way he fare,
This wretched scene disdaining
And a sweeter end attaining.
Upon this road chanced a man:
Just in time off he ran
From his murderers' power.
100 They held him for an hour :
Then indeed they struck him down
And cruelly stole both renown
And his spirit's raiment,
Giving him in payment
Wounds that martyrs have to bear.
In that hour full of care
Dire his soul's poverty.
Thus they left him, naked he
And half dead lying.
110 But God, not denying
The pity that He always knew,
Sent him these garments two :
Fear and hope impassioned
Which God himself fashioned,
Protection to tender
Him and each off ender:
Fear of extermination
Hope he'd escape damnation.
Fear let him lie not where he'd lain,
120 Yet he had fall en once again,
Save the hope that buoyed him
To such extent joyed him
That there he sat, swaying:
Now strength he found, displaying
To God his· devotion
And a rueful emotion.
These did the man much good
And purified his blood.
They bathed his wounds malign
130 In soothing oil and wine :
This salve is mild, yet the wound feels raw,
For oil is mercy, wine is the law.
These the sinner must receive,
These his illness can relieve.
'Twas thus God's Mercy took his hand,
Raised him up off the land
Upon her shoulder generous
And kindly bore him homeward thus.
There his every wound
140 So skillfully was bound
That free of scars health was won
And he became a champion
O'er all Christianity.
Still you've not heard from me
What sort of wounds were contrived
So that he secretly survived,
How such wounds he received,
How of them he was relieved,
Yet eternal death could shun.
150 This must be heard by everyone
And should be well heeded
By all who are impeded
By guilt of mountain heaviness:
Maybe some nonetheless
Will haste to seek God's grace,
Whom gladly He'll embrace,
His mercy is so great
That one thing He must hate,
And this He has indeed forbid,
160 That any crime a person did
Should make man's doubt in Him persist.
There are no sins that exist
That we by hearty ruing
Can't shed, our souls renewing,
Becoming fair and pure,
Save doubt, if that endure.
That is a death- dealing gall,
Causing the everlasting fall:
True sweetness none can lend it
170 Nor unto God defend it.
This story, who disclosed it
In German and composed it,
Hartman von Ouwe, I am he.
Things that wondrous seem to me
I'll tell, the tale beginning
Of a man, good through sinning.
Spesso il cuore mi ha forzato
la lingua a tenere discorsi
su argomenti per i quali si è pagati
se si cerca il plauso di questo mondo.
Così pareva giusto al mio cuore acerbo
Ora di questo sono proprio sicuro:
chi da giovane, sedotto
da Satana si sente al sicuro
e si fa circondare dai peccati
10 quando lo inseguono le tentazioni giovanili,
e dice con leggerezza:
"Sono ancora nel pieno della giovinezza:
gli errori che commetto ora
non contano, saprò nell'età matura
come fare tutto bene",
Non pensa come dovrebbe.
Capiterà che fugga via questa idea
quando sarà oppresso dal peso
dell'angoscia quotidiana
20 quando la morte amara crudelmente
vendicativa metterà fine a questa idea
e distruggerà la vita
d'improvviso e per sempre:
Senza l'aiuto del Cielo
ha scelto le vie del peccato.
Ma se fosse discendente di Adamo,
e anche fratello di Abele,
se la sua anima restasse così ferma
nel tenere la via senza peccato
30 fino al terrribile Giorno del Giudizio,
non dovrebbe pagare un prezzo troppo alto
per passare la vita in Cielo,
che non ha avuto inizio
e non avrà mai fine.
Per questo mi vedrete pronto
a parlare di cose vere, che si devono sapere:
non affonderà mai la volontà di Dio
sotto l'immane peso
del peccato, che l'anima ferisce.
40 Possa crescere meno opprimente,
che io passivamente
con tante parole mi sono tirato addosso.
Perché non ho dubbi su questo:
come Dio in un uomo ha mostrato
e provato oltre ogni dubbio
Mai un uomo ha sbagliato
tanto e tanto al mondo,
che non possa liberarsi dal peso
purché ne sia sia davvero pentito
50 e deciso a non farlo mai più
Il peccato di colui di cui voglio raccontare fu tanto straordinariamente grande e orribile, da essere persino duro da ascoltare, ma non posso tacerlo per un giusto motivo: tutto il popolo dei peccatori, che ha seguito il diavolo sulle vie dell’inferno, deve correggersi se non vuole andare alla perdizione e vuole invece aumentare la schiera dei figli di Dio e tornare sul sentiero della salvezza.
Per questo deve abbandonare il dubbio che tanti ha condotto alla perdizione. Contravviene al comando di Dio chi si angoscia per i misfatti capitali, di cui può essersi reso anche molto colpevole e, disperando in Dio, non si pente per cercare la sua Grazia e non spera di essere riaccolto da Dio. Proprio il dubbio gli ha sottratto il guadagno del pentimento. Questa è la fede autentica, che si deve avere in Dio: confessione e, dopo questa, penitenza. Quando un’amara dolcezza spinge i passi dell’uomo sulla via percorsa dai più, non si incontrano né ostacoli né strettoie, né paludi, monti o boschi, né si sente troppo caldo o troppo freddo. L’uomo la percorre tutta senza soffrire, ma giunge infine alla morte eterna.
Ben diversamente, la via della salvezza è aspra e stretta. Per l’intera sua lunghezza si deve salire e arrampicare, guadare e nuotare, ma alla fine essa conduce fuori da questo paese di miserie, in un luogo pianeggiante dove tutto è dolcezza senza fine.

[98] Un uomo percorse questa stessa strada. Appena in tempo sfuggì al potere degli assassini. Era caduto in loro potere: lo avevano gettato a terra, traviato con violenza, derubato del suo senno, gli avevano inflitto ferite dolorose. Grandissima fu allora la miseria della sua anima in quel momento. Lo lasciarono privo di forze e moribondo. Ma Dio, che non aveva distolto da lui la pietà che gli è familiare, gli inviò due abiti, che Egli stesso ha tessuto come protezione per lui e per tutti i peccatori: il timore di morire e la speranza della salvezza. Il timore gli impedì di avere la pace, ma sarebbe stato vinto di nuovo, se la speranza non lo avesse rianimato; così, benché vacillante, non si arrese. Di più: la sua fede tenace, unita al dolore del pentimento, lo rese più forte. Queste cose gli fecero molto bene e lo purificarono dal sangue; gli versarono sulle ferite olio e vino: unguenti dolci e al tempo stesso pungenti. L’olio è la grazia, il vino la legge: entrambi occorrono al peccatore perché sia liberato dal male. Infine la Grazia di Dio lo ritrovò: lo prese per mano, se lo caricò sulle sue spalle pietose e con cura lo ricondusse a casa. Qui furono fasciate le sue ferite mortali, che guarirono senza lasciare cicatrici; divenne un campione valoroso al vertice della cristianità.

[144] Ma ancora non vi ho detto quali furono le ferite, da cui fu guarito tanto a fatica, come le abbia ricevute e come infine sia sfuggito alla morte eterna. Questo hanno bisogno di ascoltare e ricordare bene, tutti quelli che sono caduti sotto il carico di colpe immani: chi ciononostante ricorre alla Grazia di Dio, viene da Dio accolto con gioia. Tanto grande è la sua pietà che Egli non vuole - e addirittura ne ha fatto divieto - che si perda la speranza in Lui a causa di qualsiasi misfatto. Non esiste alcun peccato di cui non ci si possa pentire, tornando liberi e nuovi, belli e puri: eccezion fatta per il dubbio. Il dubbio è un veleno mortale, che conduce alla dannazione eterna; nessuno può gustarla e trovare ancora ammenda davanti a Dio.

[171] Chi racconta questa storia e la mette in versi di lingua tedesca è Hartmann von Aue.
Qui comincia dunque la straordinaria vicenda del buon peccatore.

vv. 231-272
vv. 177-657

Als er diu kint weinen sach,
ze sînem sun er dô sprach:
«sun, war umbe weinest dû?
jâ gevellet dir nû
235  mîn lant und michel êre.
jâ vürhte ich harte sêre
dîner schœnen swester.
des ist mîn jâmer vester
und beginnez nû ze spâte klagen
240 daz ich bî allen mînen tagen
ir dinc niht baz geschaffet hân:
daz ist unväterlich getân.»
er nam si beidiu bî der hant,
er sprach: «sun, nû wis gemant
245 daz dû behaltest mêre
die jungisten lêre
die dir dîn vater tæte.
wis getriuwe, wis stæte,
wis milte, wis diemüete,
250 wis vrevele mit güete,
wis dîner zuht wol behuot,
den herren starc, den armen guot.
die dînen solt dû êren,
die vremeden zuo dir kêren.
255 wis den wîsen gerne bî,
vliuch den tumben swâ er sî.
vor allen dingen minne got,
rihte wol durch sîn gebot.
ich bevilhe dir die sêle mîn
260 und diz kint, die swester dîn,
daz dû dich wol an ir bewarst
und ir bruoderlîchen mite varst:
sô geschiht iu beiden wol.
got dem ich erbarmen sol
265 der geruoche iuwer beider phlegen.»
hie mite was ouch im gelegen
diu sprâche und des herzen kraft
und schiet sich diu geselleschaft,
beidiu sêle unde lîp.
270 hie weinten man unde wîp.
ein solhe bivilde er nam,
sô ez landes herren wol gezam.
A land Romanic known to fame
Is Aquitania by name,
Near the ocean is its station.
180 The ruler of this nation
Was by his wife presented
With twins unprecedented,
Their loveliness surpassed by none,
A little daughter and a son.
Their mother left the earth
190 When she had given them birth.
When the children then
Had reached the age of ten,
The father too had to die.
As death to him was coming nigh
And was about his guide to be,
When he in his infirmity
Of Death's coming knew,
He did what wise men do:
The best among his vassals
He called from their castles,
On whom he depended.
To these he commended
His soul and children tender.
200 When duty they would render,
Kin, serving folk and men,
He eyed his twins then,
So like one another,
Each handsome like the other
In features and in shapeliness,
That stern women would confess,
With smiles one must greet them
When eyes chanced to meet them.
That caused the father's heart
210 Much grief and bitter smart.
So great was his lordship's pain
That from his eyes flowed the rain
Down upon the cover.
"No help I can discover,"
He said, "I must leave you.
I'd hoped not to grieve you
But spend with you happy years
And reach old age free of tears.
Such solace must forsake me
220 Death wants to take me."
He took their hands, commending
Them to those hither wending
And thus fealty keeping.
One heard a deal of weeping.
Their loyal lamentation
Grew out of tribulation.
In all There collected
Such conduct one detected
As good vassals will reveal
230 Fain for a dear master's weal.
When he saw the twins cry,
The father spoke and said, "Why,
shed these tears of woe?
You'll inherit, as you know,
My lands and much power.
My fears in this hour
Are great for your sister fair.
It fills me with grief and care,
And now too late I lament
240 That through the days I have spent
Better I've not supplied her:
Bad father, poor provider!"
He took them both by the hand:
"Son, my words take as command.
Never cease heeding
The last solemn pleading
Your sire for you has ready.
Be loyal and be steady,
Be humble and be generous,
250 Be kindly, yet valorous.
Good breeding keep well in mind,
With lords be firm, to poor men kind.
With homage treat your kin,
All strangers strive to win.
Seek the sage's company
And shun the dolt where'er he be.
Most of all love God with awe,
Judge according to His law.
I commend my soul to you,
260 This fair child, your sister, too:
All your care be for her good
And treat her as a brother should.
Thus you both well may fare.
God, whose pity I would share,
Keep you in His blessing."
Therewith an end distressing
Was put to speech and beating heart:
The company had to part
Which his soul and body kept.
270 Here men and women wept.
Obsequies so were planned
As fit the lord of a land.
Since high-born girl and brother
Had lost sire and mother,
The youthful lord took care
Of his sister everywhere
With zeal unabated,
As loyalty dictated,
Fulfilling her moods
280 With action and goods.
No act of his dimmed her brow,
He treated her (I'll tell you how)
So that he naught protested
Of all she requested
Of dresses or of pleasure.
They were in full measure
Companions and at one
And seldom alone.
At every hour of day
290 They went the same way
(With this they were elated) ;
They were unseparated
At meals and every other place.
Between their beds was scant space,
They could see each other lying.
There could be no denying:
He cared for her as best he could,
As a loyal brother should
The sister he held dear.
300 Still stronger that sincere
Love for her that he enjoyed.
Bliss they felt unalloyed.
Now when the world's enemy
Saw this joy and harmony
Who for envy and for pride
Locked in hell must abide
He grudged the fate they'd won
(He thought it overdone)
And fell into his normal state :
310 Now as then he's moved to hate
When good to anyone occurs.
From this he evermore demurs,
Forever bent on foiling.
So he began despoiling
Joy and fame they had earned.
With basest zeal now he turned
Their joy in a wrong direction.
Brotherly affection
He changed to gross desire,
320 Till the youthful squire
Let good devotion go astray
On a false, sinful way.
One thing was love's fire
That changed his desire,
Next was his sister's charm,
Third was the devil's harm;
Fourthly, 'twas a childish whim
Helped the devil conquer him,
Till at last he spurred him
330 And with desire stirred him
With her to spend the night.
0 God, what woe and fright !
Out upon this hound of hell
Who casts on men such a spell !
Why does God let the devil
Wreak so much evil
On His human creatures
Who bear our Maker's features?
When, by the fiend made blind,
340 The lad made up his mind
To go this sinful way,
Both by night and day
More love to her he bore
Than was his wont before.
Of course the girl was blind
To love of sinful kind.
In innocently simple wise
This child failed to realize
How not to be behaving,
350 Did not resist his craving.
The devil rested not until
Of her the lad had his will.
He waited yet, till one night
He knew the maid, sleeping tight,
On her bed was lying.
Her brother, sleep denying,
Unwisely then arose
And crept on his toes
To find the maid in her bed
360 And lifted up the bedspread,
But so much caution showing
That she slept on unknowing,
Till under it he faced her
And, coming close, embraced her.
0 why had he beset her?
Alone he'd lain much better.
Now neither girl nor lad
In any dress was clad,
The single sheet excepted.
370 On waking, unexpected
She found him at her breast;
Her lips and cheeks were pressed
To his, held as close and tight
As when the Fiend would win his fight.
Now he caressed her more
Than was his wont before
Or in the public view.
Hereby the maiden knew
That this was seriously meant.
380 She said, "My brother, what intent
Is in this undertaking?
This is the devil's making,
To rob you of your sense.
This passion, why and whence?"
She thought, 'If I keep still,
The devil gets his will,
I'll be my brother's bride,
But if for help I cried,
Fore'er our reputation
390 Would suffer ruination.'
Such thoughts the maid impeded
Till his plan succeeded,
For he had strength but hers was ill,
So at last against her will
The contest to the end he played.
Too much devotion was displayed.
Thereon they sealed their lips tight.
So within the selfsame night
Her brother caused her pregnancy.
400 The devil's lustful urgency
Filled her with this sinning:
She found herself beginning
To share her brother's passion.
They hid this in some fashion
Until she knew it true
( As women of ten do)
That by him pregnant now was she.
Their joy became sheer misery,
For it had been unlawful,
410 And now they found it awful.
They suffered aberration
Through intimate relation;
Had they to this not yielded,
From shame they had been shielded.
This warning men should heed
Against one kind of deed:
As to your sister or your niece,
Let intimacy not increase :
Oft comes a shame degrading
420 Which one were fain evading.
Such a transformation
The youth of high station
Seeing in his sister dear,
He murmured in her private ear,
"Dearest sister, tell me true,
You are sad, what troubles you?
In you I've detected
Proof that you're dejected.
I'm not wont to see you gri.eved."
430 Thereupon a sigh she heaved
From her heart upwelling.
The anguish it was telling
Appeared in her eye.
She said, "I'll not deny I
must bear sorrow dread.
Brother, I am twice dead,
Dead in body, dead in soul.
Wretched me, how great my dole,
Wherefore was I born?
440 Through you I'm for lorn,
Gainst God and man pitted.•
The sin we've committed,
Which so far we've not told,
No more we can withhold.
To keep silence I take care,
And yet the child that I bear
Soon will make its presence known."
Now the brother had to moan
And shared her grief oppressive :
450 His woe was more excessive.
In this unhappy hour
Dame Minne showed her power
To let her grievous custom reign:
After pleasure follows pain.
They knew the upward surging
Of honey and gall merging.
He fell to bitter weeping,
His head on his hand keeping,
By grief sore afflicted
460 As one to care addicted.
Though his honor was at stake,
He grieved for his sister's sake,
More by her woe affected
Than by his own dejected.
Eyeing her brother, she began :
"Come, behave like a man!
Stop this woman's wailing
(For us 'tis unavailing)
And think what can be done
470 That through the sin begun
Of God's grace we be not shorn,
Lest our child still unborn
Be lost with us eternally
And this our fall extend to three.
Often we have heard it told:
For a father's sin one cannot hold
His baby to accounting.
God's mercy, all surmounting,
From this child shall not be torn,
480 Although for hell we were born.
For it has had no sort of blame
For that which brought us to shame."
His heart began to waver,
This thought, now that found favor.
He sat in silence for a while,
Then said, "Sister, you may smile.
Upon a scheme I have hit
Which, I hope, may permit
Concealment of our shame and stain.
490 I have a man in my domain
Experienced and wise :
Some help he can devise.
Of him too did my father speak,
Saying his counsel I should seek:
This he said ere he died,
For on this man he too relied.
Let's ask him what to do
(Well I know he's true),
From his advice not swerving,
500 Thus our good name preserving."
In this the girl took pleasure,
Rejoicing in such measure
As suited now her state of mind.
Full joy no more could she find.
That which caused her sadness
When she was all gladness,
Therein her best joy now lay:
She wept by night, wept by day.
To this advice she agreed:
510 "He who'd help us in our need,
Brother, quickly for him send,
For my time soon will end."
Swiftly went the messenger
To fetch him so they could confer:
A welcome kind they proffered,
Withdrawal then they offered
To a private cabinet,
Where his counsel they might get.
The youth addressed him thus:
520 "No trivial thing for us
Prompts me to call you here.
Neither far nor near
Dwells a man in my view
Whom I trust as much as you.
Since God your life must prize
(He made you true and wise),
From this we seek a blessing,
Frankly to you confessing
A thing we've secreted,
530 Which, woefully completed,
Will cause our good name to fade,
Unless you help (with God's aid)
To save our reputation."
Thus with supplication
And tears both fell on their knees.
He answered, "Lord, humble pleas
Would not befit me to hear
Even if I were your peer.
Master, rise, in Heaven's name,
540 And your will to me proclaim,
Which I never will transgress,
And put an end to this distress.
Speak, what caused this sighing?
My fealty's undying.
I'll counsel you a.s best I may :
Never doubt what I say."
They told him that affair.
At once he joined them there
In tears of deep emotion
550 (Toward both he felt devotion)
And comfort to them he expressed
As one should help friends distressed
By woe that none can assuage.
The youth then pleaded with the sage:
"Sir, do find for us a way,
As is our greatest care today
(For sister's time is near when she
Must enter on maternity),
How she can be a mother
560 Yet we the scandal smother.
Methinks, if some other clime
I seek, during the sister's time,
Visiting some foreign place,
Then our shame, our disgrace,
Can better be concealed from view."
Said he, "Then I counsel you :
Your lords who have the power,
Of old and young the flower,
Summon to court, one and all,
570 Your sire's advisers also call.
To all of them then declare
On a pilgrimage you'd fare
For God, the Sepulchre to see.
Beseech us all earnestly
To swear the maid a loyal oath
(Surely, none will be loath),
Saying that she shall rightly reign
Till you're safe home again.
While there, of sins be shriven ;
580 This order God has given.
Your body broke His command,
In penance before Him let it stand.
If far from home you should die,
On that oath we can rely:
She'll rule as our defender.
To my good care commend her
Within the nobles' hearing,
No displeasure fearing
(My life has been the longest,
590 I'm wealthiest and strongest) :
So to my home I'll take her
And such comfort make her
That she'll have her delivery
And not a soul the wiser be.
May God speed your returning :
My hope in Rim's discerning.
But should you not come back
God's blessing you'll not lack.
But this advice you should heed :
600 Let not your sister for her deed
Flee from habitation
And live in segregation.
If she abide in her place,
For her sins and for disgrace
She may atone the better,
Greeting the poor as debtor
610  With goods and generous moods,
By staying with her goods.
If she have lack of goods,
She'll only have the moods:
And what avail her moods
If not backed up with goods?
What boot the moods lacking goods
Or goods without the generous moods?
Moods will do without the goods,
Best are goods plus the moods.
Hence methinks this is good,
That she retain goods and mood.
Then she can with goods
620 Satisfy her moods,
Appeasing God with moods,
With body and with goods.
And you should show the selfsame mood."
Both called this counsel good
And followed in a trice
The sage's sound advice.
When the princes of that land,
Called before the court to stand,
Now came forward, weighing
630 The words their lord was saying,
Readily they all obeyed.
That vassal old then he prayed
To take his sister by the hand.
Thus he thought to leave his land.
His father's legacy,
She shared it equally.
Thus they separated,•
With grievous sorrow weighted.
Had fear of God not in them stirred,
640 The world's disdain they had preferred
To such a separation.
With deepest lamentation
Their hearts were overflowing.
I hope I'll ne'er be knowing
Such vast, bitter care
As smote this loving pair
When time had come for parting.
Joy, in their bosoms smarting,
Was just as hard to find
650 As ice with fire combined.
A sweet exchange took place•
When parting they must face:
His heart with her abode,
Hers followed down his road.
This needful parting caused them pain:
They saw each other ne'er again.
[177] In Francia, non lontano dal mare, si trova una regione chiamata Aquitania. Il signore di questa terra ebbe in dono dalla sua sposa due bambini, un maschietto e una femminuccia, belli d’aspetto quant’altri mai. Accadde tuttavia che la madre dei bambini morì subito dopo averli dati alla luce.
Quando i bambini giunsero all’età di dieci anni, anche il padre fu afferrato dalla morte. Costei gli si annunciò costringendolo a letto.
Quando gli fu chiaro che la malattia lo avrebbe condotto alla morte, il signore si comportò come fanno gli uomini saggi: fece chiamare a sé i migliori del suo regno, coloro nei quali riponeva la sua fiducia, e volle affidare loro la sua anima e i suoi due figli. Quando dunque furono al suo cospetto parenti, uomini e servi, volse gli occhi ai suoi figli: si somigliavano tra loro ed erano entrambi tanto perfetti nella loro incantevole bellezza, che anche la donna dal cuore più duro, se li avesse visti, ne avrebbe tratto gran gioia. Il cuore del duca fu preso da un dolore amaro: tanto grande era la sua pena che un fiume di lacrime scese dai suoi occhi fin sulle coltri del letto.
- Niente può venire in nostro soccorso; - egli disse. - Devo separarmi da voi. Tanto volentieri avrei voluto vivere con voi, colmo
di gioia fino alla vecchiaia. Ma questa speranza è svanita: la morte mi ha ormai vinto.
Con un gesto solenne di giuramento, li affidò ai potenti del suo regno, che erano giunti fino a lui. Si udirono allora alti lamenti e
quando piangendo promisero la loro fedeltà, il dolore non ebbe più fine. Tutti i presenti mostravano il loro dolore come fa una corte
fedele davanti all’amato signore che muore.

Quando vide piangere i bambini, si rivolse a suo figlio:
- Figlio, perché piangi? A te appartiene ora la mia terra e a te spetta il più alto onore. Ma nutro un gran timore per la tua bella
sorella; profonda è la mia afflizione, che giunge tuttavia troppo tardi: troppo poco mi sono preso cura di lei nei giorni della mia vita. Non
agisce così un padre.
Li prese entrambi per mano e disse:
- Figlio, lascia che ti raccomandi di ricordare per sempre l’estremo insegnamento che tuo padre ora ti affida: sii franco e leale, sii costante, sii magnanimo e umile, sii ardito, e dunque ricco. Preserva il tuo onore. Sii forte con i potenti e buono con i poveri. Rendi onore alla tua gente, sottometti a te gli stranieri. Circondati di saggi e rifuggi sempre gli stolti. Ama Dio prima di ogni altra cosa e governa sulla tua gente secondo il suo comandamento. A te affido la mia anima e questa bella bambina, tua sorella; abbi cura di lei, trattala fraternamente così che entrambi viviate nella pienezza della salute. Dio abbia pietà di me e vi protegga entrambi!
Così si tacquero le sue parole ed egli esalò l’ultimo respiro, così si sciolse l’unione di corpo e anima. Piangevano uomini e donne. Fu sepolto con tutti gli onori, come si conviene a un sovrano.

[273] Quando dunque i due nobili fanciulli rimasero orfani per la seconda volta, il giovane signore si prese cura di sua sorella e si occupò di lei nel migliore dei modi, fedele al suo giuramento. Fu guida al suo cuore con amore e bontà, né mai ebbe a rattristarla. Tanto si occupò di lei - e dirò come - che mai le negò quanto desiderava, fossero anche abiti o altri ornamenti. In ogni cosa erano unanimi e concordi, raramente restavano soli e continuavano a vivere lieti fianco a fianco, come ben si conveniva loro. A tavola e in ogni altra occasione non si separavano mai; persino i loro letti erano così vicini, che potevano sempre vedersi l’un l’altro. Non si potrebbe dire niente di diverso, se non che egli si prendeva cura di lei, come deve fare un fratello fedele verso la sorella che ama. Ancor più grande era poi l’amore che ella nutriva per lui. Essi vivevano insieme felici.

[303] Quando il nemico del mondo, che a causa della sua invidia e della sua superbia sta incarcerato all’inferno, conobbe questa felicità, fu roso dall’onore dei due (che gli appariva molto più grande) e agì come di consueto: oggi, come sempre, gli è intollerabile che un uomo goda di un qualche bene e per nulla permette ciò che può sempre impedire. Pensò dunque di rubare loro gioia e onore e fece in modo di trasformare la loro gioia in sventura: spinse l’amore del giovane signore per sua sorella oltre misura, finché il suo affetto fraterno si trasformò in tentazione. Il primo a traviare il suo animo fu il dio amore; seconda fu la bellezza della sorella; terza l’arroganza del diavolo; ma la quarta fu la fanciullezza del suo animo, che contro di lui si alleò con il diavolo, fino a condurlo tanto avanti da formulare il proposito di dormire con la sorella.
Accorri, Signore, accorri contro la scaltrezza del cane infernale, che è così perfido verso di noi! Perché, Dio, permette che il diavolo compia tanto scempio dell’opera delle sue mani, quell'opera che ha modellato a sua immagine?

[339] Quando su consiglio del diavolo cominciò a covare in cuor suo questo grande misfatto, il giovane circondò notte e giorno la
sorella di un affetto ancor maggiore del solito. L’ingenua fanciulla era cieca a un tale amore: nella sua purezza e inesperienza nulla
sapeva di ciò da cui avrebbe dovuto guardarsi e lasciava che egli facesse ciò che voleva. Il diavolo dunque non li lasciò più liberi,
finché non ebbe compiuta in loro la sua volontà.
Aspettò quindi una notte in cui la fanciulla giaceva nel suo letto avvolta nel sonno. Suo fratello non dormiva: l’insensato si alzò,
molto lentamente scivolò fino al letto della sorella, con gran cautela sollevò la coperta ed ella di nulla si accorse finché lui non le fu
accanto e non la prese tra le braccia. Ahimè, che voleva là sotto? Sarebbe stato meglio che ciascuno fosse rimasto solo nel suo letto.
Entrambi si trovarono senza le vesti e rimasero avvolti soltanto nelle coltri. Quando ella si fu svegliata, già lui la abbracciava. La giovane sentì la bocca e le guance tanto strette a quelle di lui, come accade solo là dove il diavolo vuole vincere. Poi lui iniziò ad accarezzarla più di come era solito fare di fronte alla gente e a quel punto ella comprese che la cosa era assai grave.
- Che cosa accade, fratello mio? - ella disse. - Che cosa vuoi fare? Non permettere al diavolo di sconvolgere la tua mente! Che significa questa lotta?
E intanto pensava:
- Se taccio, il diavolo compie la sua volontà e divento la moglie di mio fratello, ma se grido forte, perderemo entrambi per sempre il nostro onore.
Indugiava in tal pensiero, mentre lui lottava con lei, poiché egli era forte e lei debole, finché egli, contro il retto volere di lei, portò a
termine il suo gioco. Troppa fu l’intimità. Poi tutto rimase nel silenzio.
Proprio in quella stessa notte, ella rimase incinta del fratello. Da quel giorno la seduzione del diavolo li attrasse, entrambi, sempre oltre, tanto che col peccato cominciarono ad amare la seduzione. Lo tennero nascosto, finché la sorella si accorse, come le donne sanno ben presto riconoscere, che aspettava un figlio. La loro gioia si tramutò allora in dolore e a nulla li aiutò il nasconderlo: la loro tristezza era manifesta.

[411] Caddero entrambi nel più profondo sconforto a causa della loro intimità; l’avessero evitata, si sarebbero risparmiati un tale dolore. Questo esempio metta tutti in guardia, dall’essere troppo in intimità con sorelle e parenti prossimi: essa induce a quel delitto che ciascuno deve maledire.

[421] Quando il giovane vide in sua sorella questo cambiamento, la prese in disparte e le disse:
- Tu sei tanto triste, amata sorella! Dimmi che cosa ti accade. Da tempo ho notato quanto appari addolorata. È insolito in te!
Ella cominciò allora a sospirare dal profondo del cuore e un dolore angoscioso comparve nel suo sguardo.
Non posso più nascondertelo, - rispose. - sono in un gran tormento. Fratello, sono morta, nel corpo e nell’anima. Ahimè, povera donna infelice! Perché mai venni al mondo? A causa tua ho perduto Dio e anche gli uomini. Quanto finora abbiamo taciuto al mondo, non può più a lungo essere nascosto. Mi guardo bene dal dirlo, ma sarà il bambino che porto nel grembo a dirlo al mondo intero.
Anche il fratello cominciò allora a piangere con sua sorella, e il dolore fu ancora più grande.

[451] In questa sventura, il dio amore mostrò ancora una volta la sua crudele abitudine: dopo l’amore invia sempre il dolore. Così anche per loro il miele fu mescolato al veleno.
Il giovane pianse molto tristemente: carico di dolore si prese il capo fra le mani come colui cui è familiare il soffrire. Era in gioco tutto il suo onore, ma più ancora del proprio dolore, commiserava la pena di sua sorella. Ella guardò in volto il fratello e disse:
- Comportati da uomo! Non piangere come una donna: purtroppo non ci giova a nulla. Cerca per entrambi una soluzione: se per il nostro misfatto non abbiamo più la Grazia di Dio, dobbiamo per lo meno impedire che il nostro bambino si perda con noi e che la sventura sia tripla. Spesso ci è stato detto che mai un bambino porta su di sé le colpe dei padri. No, non deve accadere che perda la grazia di Dio, perché noi siamo condannati all’inferno: del nostro misfatto non ha certo alcuna colpa.

[483] A quelle parole lo spirito di lui cominciò a risvegliarsi per esplorare una via d’uscita. Rimase a lungo seduto in silenzio, poi disse:
- Fatti coraggio, sorella! So dove possiamo trovare un buon consiglio, che aiuti entrambi e consenta di nascondere la nostra vergogna. Nel nostro regno vive un uomo di grande saggezza, che può certamente ben consigliarci. Me ne parlò mio padre sul suo letto di morte e mi consigliò di rivolgermi a lui, poiché era anche suo consigliere. Chiediamogli aiuto: so che egli è fedele. Se seguiremo le sue indicazioni, il nostro onore sarà salvo!

[501] La donna fu contenta del consiglio, benché quella gioia fosse commisurata alla sua situazione: mai più conobbe la gioia piena. Ciò che un tempo per lei era tristezza, quando cioè era ancora libera da preoccupazioni, le appariva ora come la gioia migliore: per lo meno non dover più piangere.
Il progetto le piacque molto e disse:
- Fratello, fai venire presto colui che deve consigliarci, perché il mio tempo è vicino.

[512] Fu subito mandato a chiamare il vecchio e presto venne condotto da un messaggero. Fu ben accolto e accompagnato in una stanza appartata, dove gli chiesero consiglio. Così parlò il giovane:
- Non ti ho chiesto di venire da noi per cosa da poco. Né conosco ai giorni nostri qualcun altro nel mio regno, in cui possa riporre la mia fiducia come in te. Poiché Dio ti ha ricolmato di fedeltà e di provata saggezza, sii di aiuto a noi con la tua grazia. Desideriamo rivelarti un segreto penoso, che in maniera dolorosa minaccia tutto il nostro onore, se il tuo consiglio, con l’aiuto di Dio, non ce ne libererà - e detto questo si gettarono entrambi piangendo ai suoi piedi.
Ma egli disse:
- Signore, troppo onore mi farebbe questo saluto, se anche fossi vostro pari! Per amor di Dio, alzatevi signore. Fatemi la vostra richiesta, per nessuna ragione mai vi tradirò. Fatemi sentire le vostre intenzioni. Ditemi che cosa vi sconvolge. Siete mio signore per nascita: sempre vi consiglierò come meglio posso, non dubitatene.

[548] Gli esposero allora il fatto. Anch’egli prese a piangere compatendo il loro dolore (li conosceva bene entrambi); li consolò molto come deve fare un amico davanti a un dolore inesorabile. Il giovane disse al vecchio saggio:
- Signore, consigliaci in ciò che urge al nostro cuore, così che quando per mia sorella giunga il tempo di partorire il suo bambino, la sua nascita possa rimanere segreta. Penso, che se per quel tempo mi sarò allontanato da mia sorella e avrò abbandonato il regno, forse l’onta di entrambi resterà meglio nascosta.
Viene decisa la separazione dei due giovani.

[565] Il saggio disse:
- Vi consiglio questo: chiamate a corte tutti i signori del vostro regno, tanto i giovani quanto i vecchi consiglieri di vostro padre. Annunciate loro che in nome di Dio intendete immediatamente partire pellegrino per il Santo Sepolcro. Chiederete per questo a tutti noi di giurare fedeltà alla sua signora la duchessa, così che ella possa governare il regno per tutto il tempo in cui voi sarete lontano: nessuno si opporrà. Là espierete il vostro peccato, come Dio vi chiede: il vostro corpo ha peccato e per questo deve pagare la sua ammenda. Nel caso in cui siate raggiunto dalla morte, è assolutamente necessario il giuramento che voi la riconoscete come nostra signora. Al cospetto di tutti i signori, affidatela al mio obbligo di fedeltà: approveranno di buon grado, perché sono fra tutti il più vecchio e il più potente. Poi la condurrò a casa mia e le offrirò ogni cura necessaria, così che possa dare alla luce il bambino senza che nessuno lo sappia. Dio vi conceda di fare ritorno, signore! In lui ripongo questa fiducia. Se poi per via dovesse accadervi qualcosa, la benedizione di Dio sia su di voi. Al contrario non consiglio assolutamente che a causa di questo misfatto si sottragga anche vostra sorella al mondo e debba lasciare la sua terra. Potrà ancor meglio espiare la sua colpa e la sua vergogna, rimanendo qui come signora del regno. Se non perderà i suoi beni, potrà benevolmente occuparsi dei poveri con carità e misericordia. Se poi perdesse i beni, non le resterà che la sua bontà. Ma il desiderio senza i mezzi come potrebbe aiutare qualcuno? A che giova la bontà senza la ricchezza? A che la ricchezza senza la bontà? Questa vale qualcosa anche da solo, ma entrambi insieme sono meglio. Per questo mi sembra bene che abbia la bontà e la ricchezza. Con quest’ultima potrà seguire l’impeto del suo cuore e fare il volere di Dio con il corpo, l’anima e la ricchezza. Gli stessi sentimenti consiglio anche a voi.
Accettarono entrambi di buon grado quel consiglio e lo seguirono senza indugio.

[627] I signori dell’intero regno furono convocati a corte. Quando si presentarono al loro signore e ne appresero la volontà, fecero quanto chiedeva. Con promessa solenne affidò la sorella alla protezione del vecchio e si preparò per la partenza. Divise con la sorella quanto aveva ereditato dal padre, quindi si separarono con grandissimo dolore.
Se non avessero temuto Dio, piuttosto che separarsi, avrebbero preferito sopportare lo scherno del mondo. Tutti poterono chiaramente riconoscere in loro un grande dolore; mai mi possa accadere di sopportare una sofferenza tanto dura quanto quella che provarono i due amanti al momento della separazione. Veramente la gioia fu per entrambi tanto nemica come lo è il ghiaccio per il fuoco. Quando dovettero separarsi, si scambiarono i loro cuori: il cuore di lui seguì la sorella e quello di lei rimase con lui.
La separazione necessaria costò un grande dolore. E mai più si rividero.

vv. 719-788; vv. 871-922
vv. 657-922

Ein tavel wart getragen dar
720 der vrouwen diu daz kint gebar
diu vil guot helfenbein was,
gezieret wol, als ich ez las,
von golde und von gesteine,
daz ich nie deheine
725 alsô guote gewan.
dâ schreip diu muoter an
sô si meiste mahte
von des kindes ahte:
wan sie hâte des gedingen
730 daz ez got solde bringen
den liuten ze handen
die got an im erkanden.
dar an stuont geschriben sô:
ez wære von gebürte hô,
735 unde diu ez gebære,
daz diu sîn base wære
sîn vater wære sîn œhein.
ez wære, ze helne daz mein,
versendet ûfe den sê.
740 dar an schreip si noch me.
daz manz toufen solde
und ziehen mit dem golde,
und ob sîn vindære
alsô kristen wære,
745 daz er im den schatz mêrte
und ez ouch diu buoch lêrte,
sîn tavel im behielte
und im der schrift wielte,
würde ez iemer ze man,
750 daz er læse dar an
álle disse geschiht.
sô überhüebe er sich niht,
unde würde er alsô guot
daz er ze gote sînen muot
755 wenden begunde,
sô buozte er zaller stunde
durch sîner triuwen rât
sînes vater missetât,
und daz er ouch der gedæhte
760 diu in zer werlte bræhte.
des wære in beiden nôt
vür den êwigen tôt,
im wart dâ niht benant
weder liute noch lant,
765 geburt noch sin heimuot:
daz was ouch in ze helne guot.
Dô der brief was gereit,
dô wart diu tavele geleit
zuo im in daz kleine vaz.
770 dô besluzzen si daz
mit solher gewarheit
daz deheiner slahte leit
geschæhe dem kinde
von regen noch von winde
775 noch von der ünden vreise
ûf der wazzerreise
ze zwein tagen oder ze drin.
alsus truogen sî ez hin
bî der naht zuo dem sê:
780 vor dem tage enmohten si ê.
da vunden si eine barke
ledige unde starke:
dâ leiten si mit jâmer an
disen kleinen schefman.
785 dô sande im der süeze Krist
der bezzer danne genædic ist
den vil rehten wunschwint:
si stiezen an, hin vlôz daz kint.    

871 Si hete zuo ir minne erwelt
weizgot einen starken helt,
den aller tiuristen man
der ie mannes namen gewan.
875 vor dem zierte sî ir lîp
als ein minnendez wîp
ûf einen biderben man sol
dem si gerne behagete wol.
swie vaste ez sî wider dem site
880 daz dehein wîp mannes bite,
sô lác si im dóch allez an,
sô sî des state gewan:
mit dem herzen zaller stunde,
unde ouch mit dem munde:
885 ich meine den gnædigen got.
sît daz ir des tiuvels spot
sîne hulde hete entworht,
daz hete si sô sêre ervorht
daz si vreude und gemach
890 durch sîne hulde versprach
sô daz si naht unde tac
solher unmuoze phlac
diu dem lîbe unsanfte tete.
beide mit wachen unde mit gebete,
895 mit almuosen und mit vasten
enlie si den lîp nie gerasten.
diu wâre riuwe was dâ bî,
diu aller sünden machet vrî.
Nû was ir ein herre
900 gesezzen unverre,
des namen vil wol ir gelîch,
beidiu edel unde rîch:
der leite sînen vlîz dar an
daz si in næme ze man.
905 und dô er sîn reht getete
mit boteschefte und mit bete,
als er ez versuochen solde
und sî sîn niene wolde,
nû wânde er si gewinnen sô:
910 mit urliuge und mit drô
sô bestuont er sî zehant
unde wuoste ir daz lant.
er gewan ir abe die besten
stete und die vesten,
915 unz er sî gar vertreip,
daz ir niht mê beleip
niuwan eine ir houbetstat.
diu was ouch alsô besat
mit tegelîcher huote,
920 ez enwelle got der guote
mit sînen gnâden understân,
si muoz ouch die verlorn hân
The wise old man did not stay
But led his lady young away:
To his home he took her, where
660 She enjoyed the best of care.
The vassal good had a wife
Who to God all her life
Body and soul was giving.
None knew a better living.
She helped them with loyal zeal
Her ladyship's distress conceal,
As well her kind soul became,
And thus the birth brought no shame,
For of it no one was aware.
670 It was a son that she bare.
'Twas the holy sinner,
Who is the true beginner
Of the tale now to be told.
The lad was fair to behold.
When the child's birth occurred,
Never witness saw or heard
Of it save these women two.
The host was called the child to view:
Of this boy catching sight, 
680 He said the women both were right:
The world never yet
So fair a child had met.
All three straightway debated
And long deliberated
How 'twas best to hide it.
They could not well abide it,
Should this fair child be forlorn.
But since the boy had been born
In greatest sinfulness,
690 God would no will express,
So that, for all their quest,
They knew not what was best.
To God they left the decision,
That He by wise provision
Keep them from evil deed.
In thi~ they must succeed :
For no one ever goes astray
Who trusts by faith in God alway.
Now the thought struck them straight:
700 Naught would be more fortunate
Than if they set the child adrift.
Delay was brief, action swift.
The host clandestinely
Procured in secrecy
A strong and sturdy chest,
Of all the very best
That ever could be made.
The pretty child was laid
Into it while tears were shed.
710 Under and over him were spread
Silk robes of richest kind,
None better could one find.
The chest they also freighted
To me 'twas thus related
With twenty marks of gold to pay
Its care and rearing some day,
If God should haply deign
To land the child again.
A tablet now was sought
720 And to the mother brought,
Of ivory, ornate
And fine, as sources state,
With precious stones and gold:
I never did behold
One to rank with it.
On this the mother writ
The fullest narration
Of her baby's situation.
This hope she cherished,
730 That God, ere it perished,
Would bring it into people's hands
Who'd see therein His commands.
On the tablet one could read
It was sprung of noble seed
And the baby's mother
Was its aunt, none other.
Its father was its uncle, then.
To hide this sinfulness from men
The boy was set afloat.
740 Besides this she wrote
Baptized he should be some day
And reared with gold that by him lay.
She added, if the finder
Were Christian, this reminder:
'Add to his wealth a measure
And teach him books to treasure;
The tablet, do not lose it,
That he may peruse it,
When later he is grown,
750 And all to him be known
Of these deeds naughty,
Lest he grow haughty;
If he in goodness grow,
Turning to God, and show
Him his whole devotion,
He will, through such emotion,
Forgiveness be winning
For his father's sinning.
Thus too his memory will not dim
760 Of her who's given birth to him
For both a guarantee
'Gainst death eternally.'
The tablet named not the name
Of folk or land whence he came,
Nor birth nor home was revealed :
'Twas better they should be concealed.
This inscription made,
The tablet then was laid
By him in the chest,
770 And then they thought it best
If caution they should exercise
That no occasion might arise
For injury or pain
Caused by wind or rain
Or ocean billows pounding
While on the main he's bounding
For two entire days or three.
They bore the chest secretly,
Taking it at night to shore.
780 This was not possible before.
A sturdy boat they spied there,
'Twas masterless and tied there.
In this with loud wailing
They let the babe go sailing.
For him sweet Christ now speeded
(His mercy's not exceeded)
The very breeze on which they doted:
They pushed, away the infant floated.
Well you know that anyone
790 Who ne'er has yet undergone
Joy and grief unspared,
His lips are not prepared
To speak of grief or joy endured
As one who is to them inured.
Since neither one I share
I stand between the pair :
Neither has e'er attacked me,
Nor joy nor grief has racked me.
I live not sad, I live not glad,
800 So I cannot, as I'm bade,
Describe the lady's feeling,
In words her woe revealing;
In sorrows that surround her
A thousand hearts would flounder.
Of sorrows there were three
Which this poor ladye
Now suffered all alone,
Whereof a single one
Were enough for a woman's heart.
810 She had to bear one painful smart
Born of sin committed
With the brother she had quitted.
Her illness was another,
When she became a mother.
The third was her anxiousness
Caused by motherly distress
For her darling child
Sent where tempests wild
Cross the sea-not sharing
820 The knowledge how he's faring,
If he's well or if he's dead.
For deep distress she was bred.
More anguish she must borrow
Beyond this triple sorrow.
Not many days now went
Before bad news was sent,
Of miseries the worst
By which her life was cursed:
Her brother died of grief, it said,
830 Through yearning grief the man was dead.
When she to him said adieu,
As that wise friend told them to,
Illness quickly found him
(Love's fetters bound him).
He could not reach the Holy Land,
As for God's sake he'd planned;
So strongly was that yearning
For his sister burning
That nothing men told him
840 Gave comfort or consoled him.
They saw his body waste away.
Deeper is woman's love, they say,
Than man's can ever grow.
This proves it isn't so :
For woe that caused him smart,
When spread upon his heart,
Was less than his sister's fate
His love alone was so great
And killed this hapless lover
850 From four did she recover.
Thus yearning woe filled him,
His broken heart killed him.
She heard this tale of woe
As she to church would go
Three days before her going.
She went, deep sorrow showing,
Her brother-husband to inter.
When the land belonged to her
And this report reached every ear
860 In all the lands far and near,
Many a lord of high degree,
Wheresoe' er his home might be,
Craved her hand in marriage.
In birth and build and carriage,
In youthfulness and dower,
Beauty and virtue's power,
In gentleness and rearing,
With temperament endearing,
She'd fitly been a good man's bride,
870 But all her wooers were denied.
He whom her love picked out
(God knows, a hero stout),
He deserved the greatest fame
That ever graced a hero's name.
For him she groomed herself with skill,
As a loving woman will
And for a worthy man should do
If she would have him love her too.
Though our customs ban
880 Woman courting man,
This lady wooed One constantly
At every opportunity.
Her heart at every hour,
Her tongue proclaimed His power:
I mean the Lord, in mercy great.
Since the devil's spiteful hate
Had robbed her of His favor,
This loss such terror gave her
That happiness and peace of mind,
890 God's boon of mercy, she resigned
And night and day endured distress
With such a troubled restlessness
As humans scarce can bear.
With sleepless nights and prayer,
With alms and fasting ever
Her body rested never.
Thus true repentance she revealed,
Whereby of sins a soul is healed.
A neighbor-lord resided
900 Not far from where she bided,
Like her in wealth and station
Of blameless reputation.
This lord his zeal applied
To win her as his bride.
Now when he'd done his wooing
By herald and personal suing,
As fitted and behooved him,
And when she disapproved him,
He deemed he might win her yet
910 By using war, using threat.
Her country he invaded
And all her land raided.
Her best towns he gained,
Her strongest forts obtained;
He drove her back till she, bereft,
Had almost no possessions left,
Except her leading city.
Here too he showed no pity,
Beleaguering it every day.
920 Unless God in His kindly way
And grace should this attack repel,
922 She needs must lose that town as well.
[657] Quel vecchio saggio condusse allora la sua giovane signora in casa sua, dove amorevolmente e con ogni attenzione ci si prese cura di lei. La moglie del vecchio era una donna che offriva al servizio di Dio anima e corpo: nessuna donna conduceva una vita migliore. Con i suoi modi discreti e con la sua dolcezza femminile aiutò fedelmente la giovane signora a tenere nascosta la sua pena e a preparare il parto, di cui nessuno si accorse. La donna ebbe un figlio maschio, quel buon peccatore da cui trae inizio questa storia.
Era un bambino stupendo. Nessuno era presente alla sua nascita, se non le due donne. Chiamarono immediatamente il padrone di casa, che al vederlo fu d’accordo con le donne: mai era venuto al mondo un bambino tanto straordinario.
[683] Si consultarono dunque tra loro su come poterlo nascondere. Pensavano che sarebbe stato un peccato perdere un bambino tanto bello, anche se segnato da una colpa così grave. Proprio non avrebbero saputo decidersi, se Dio non fosse venuto in loro soccorso. Affidarono perciò la decisione alle mani di Dio e lo pregarono di preservali da ogni errore. Alla fine trovarono una buona soluzione: a nessuno che si affidi rettamente a Dio, può accadere diversamente.
[699] Pensarono dunque che la cosa migliore sarebbe stata affidare il bambino al mare. Non frapposero perciò molti indugi. Furtivamente il signore si diede da fare e in segreto trovò una resistente botticella, la migliore che potesse prestarsi a tale scopo. Tra molte lacrime vi deposero il bel bambino, avvolto nelle sete più preziose che potessero trovarsi. Accanto a lui - come ho saputo - furono posti venti marchi d’oro, con i quali il bambino avrebbe potuto essere mantenuto, se, a Dio piacendo, fosse approdato a una terra.

[720] Come ho letto, la madre del bambino nascose nella botticella anche una tavoletta di purissimo avorio, riccamente adorna d’oro e di pietre preziose, tanto bella che io stesso mai ne ho posseduta una simile. Quanto più chiaramente poté, vi scrisse le origini del bambino, sperando fiduciosamente che Dio lo affidasse alle mani di un uomo che in lui riconoscesse Dio. Sulla tavoletta scrisse che il bambino era di alto lignaggio, ma che colei che lo aveva generato era sua zia e suo padre era al tempo stesso suo zio; era stato abbandonato alle acque proprio per nascondere il peccato. Vi aggiunse inoltre che il bambino doveva essere battezzato e cresciuto con quell’oro. Se colui che lo avesse trovato era cristiano, avrebbe dovuto accrescere il suo tesoro, insegnargli a leggere i libri, custodire per lui la tavoletta e consegnargli lo scritto, così che, una volta diventato uomo, potesse leggere da se stesso l’intera sua storia. Questo l’avrebbe preservato dalla superbia, e anzi l’avrebbe fatto diventare tanto buono che poco a poco avrebbe rivolto a Dio l’intero suo cuore, per espiare con il suo pentimento i misfatti di suo padre. Per sfuggire entrambi alla morte eterna, era inoltre necessario che da lontano si ricordasse della donna che lo aveva messo al mondo. Ma non rivelò né la sua gente né il suo paese, né la sua nascita né la sua patria: e nascondere tutto questo, fu certamente un bene.
Quando ebbe terminato il suo messaggio, pose la tavoletta accanto al bambino nella piccola botte. Questa venne poi chiusa con la più grande cura, perché per due o tre giorni il viaggio sull’acqua non recasse alcun danno al bambino, né a causa della pioggia o del vento, né per lo sbattere delle onde. Poi durante la notte - alla luce del giorno non avrebbero potuto - la portarono in riva al mare, dove trovarono una bella barca robusta, che era stata abbandonata. Tra grandi pianti vi deposero il piccolo nocchiero. Cristo nella sua straordinaria dolcezza mandò il miglior vento che si potesse desiderare: appena la barca fu spinta in acqua, il bambino prese il largo.

[789] Sapete certamente che un uomo, che non abbia avuto esperienza né della vera gioia né del più grande dolore, non ha neanche le giuste parole per parlare, come invece è possibile a chi le ha provate. Sono immune da entrambe e sono sempre stato esattamente nel mezzo, perché non ho mai fatto esperienza né della gioia né del dolore. Poiché non vivo nella felicità, ma nemmeno nella infelicità, non posso descrivere come dovrei il dolore della donna, né posso raccontarlo con le giuste parole: un dolore dal cui peso potrebbero essere sopraffatti mille cuori.

805 Tre erano i dolori che la donna da sola doveva portare in un cuore solo, e uno solo di essi sarebbe stato già troppo per la maggior parte delle donne. Il primo dolore la straziava per il peccato commesso con suo fratello che aveva dovuto lasciar partire; il secondo era la sfinitezza lasciata dalla nascita del bambino; ma il terzo, risvegliato dal doloroso continuo interrogarsi, era la paura per il figlio amato, che aveva abbandonato alla furia del vento. Non sapeva che cosa gli fosse accaduto, se avesse trovato la salvezza o fosse andato incontro alla morte. Era nata a un crudele destino. Ma questi tre dolori non furono tutto.
Alcuni giorni più tardi la raggiunse una cattiva notizia, accompagnata dal dolore più grande: suo fratello era morto. Lo aveva condotto alla morte lo struggimento.

831 Dopo la loro separazione, che il vecchio saggio aveva consigliato a entrambi, il giovane, ancora prigioniero del dio dell’amore, cadde improvvisamente ammalato e dovette interrompere quel viaggio che aveva cominciato per amore di Dio. Il desiderio dell’amata sorella divenne tanto forte da impedirgli di trovare conforto. Il suo corpo sfioriva.
Come si può vedere, trova qui smentita la credenza comune che le donne amino più profondamente degli uomini! La pena del suo cuore, evidente in lui, non era niente a confronto con l’amore, che lo condusse alla morte. La donna, che dovette allora sopportare quattro pene d’amore, rimase in vita, mentre lui, prigioniero dello struggimento del cuore, morì d’amore.

853 La notizia le fu data proprio tre giorni prima del suo ritorno in chiesa. Piangendo con grande dolore seppellì il suo fratello e sposo.
Quando ebbe assunto il potere su tutto il regno, e dopo che ovunque per il mondo si fu diffusa la notizia, da vicino e lontano vennero a chiederla in sposa molti signori assai potenti. Per le sue origini e per la sua amorevolezza, per la sua ricchezza e giovinezza, per la sua bellezza e per il suo prestigio, per la sua dolcezza e per la sua bontà e per tutto il suo modo di essere, era ben degna di un nobile uomo.

870 Eppure furono tutti allontanati.
Aveva donato il suo amore, Dio lo sa, a un forte eroe, il più eccellente di quanti abbiamo portato nome d’uomo. Per lui si adornava, come fa una donna innamorata per un uomo di valore a cui vuole piacere. E anche andando contro le usanze, che impongono che non sia la donna a cercare il favore dell’uomo, lo cercava continuamente sia con le parole sia con il pensiero, ogni qual volta se ne presentasse l’occasione: intendo Dio, pieno di Grazia. Dopo che l’inganno del diavolo le aveva sottratta la Grazia di Dio, aveva un tal timore che per riavere la sua Grazia, volle sottrarsi a ogni gioia e a ogni piacere. Notte e giorno, e sempre, si dedicava a Lui, mettendo a dura prova il suo corpo. Con veglie e preghiere, con digiuni ed elemosine, mai si concedeva al riposo. Era il pentimento autentico che rende liberi da ogni peccato.

899 Non lontano da lei regnava sulle sue terre un signore, pari a lei per rango, come lei nobile e potente, che cercava fervidamente di diventare suo sposo. Dopo averla corteggiata, come a lui si conveniva, con richieste e messaggi d’amore, vedendosi sempre respinto, pensò di conquistarla per un’altra via. La assalì con la guerra, la minacciò e devastò le sue terre. Conquistò le migliori città e i villaggi, fino al punto di lasciarle solo e soltanto la capitale. Anche questa fu assediata e ogni giorno sorvegliata: se il buon Dio nella sua Grazia non le fosse giunto in soccorso, avrebbe perso anche quella.

923-964; 1155-1200
vv. 923-1284
923 Nû lâzen dise rede hie,
und sagen iu wie ez ergie
925 dirre vrouwen kinde,
daz die wilden winde
wurfen swar in got gebôt,
in daz leben oder in den tôt.
unser herre got der guote
930 underwánt sich sîn ze huote,
von des genâden Jônas
oúch in dem mere genas,
der drîe tage und drîe naht
mit dem wâge was bedaht
935 in eines visches wamme.
er was des kindes amme
unz daz er ez gesande
wol gesunt ze lande.
In zwein nehten und einem tage
940 kam ez von der ünden slage
zuo einem einlande,
als got ez dar gesande.
ein klôster an dem stade lac,
des ein geistlich abbet phlac.
945 der gebôt zwein vischæren
daz si benamen wæren
vor tage vischen ûf den sê.
dô tet in daz weter wê:
der wint wart alsô ein dôz
950 daz si kleine noch grôz
mohten gevâhen.
si begunden wider gâhen.
in der widerreise
vunden si ûf der vreise
955 sweben des kindes barke.
nû wunderte si vil starke
wie si dar komen wære
alsô liute lære.
si zugen dar zuo sô nâhen,
960 daz si dar inne sâhen
ligen daz wênige vaz.
dar ûz huoben si daz
und leiten ez in daz schef zuo in
diu barke ran lære hin.

1155  Dô der vischære und sîn wîp
über des süezen kindes lîp
sô rehte vlîzic wâren
unz ze sehs jâren,
der abbet nam ez dô von in
1160 zuo im in daz klôster hin
und kleidete ez mit solher wât
diu pheflîchen stât
und hiez ez diu buoch lêren.
swaz ze triuwen und ze êren
1165 und ze vrümekeit gezôch,
wie lützel ez dâ von vlôch!
wie gerne ez âne slege mit bete
sînes meisters willen tete!
ez enlie sich niht betrâgen
1170 ez enwolde dinge vrâgen
diu guot ze wizzenne sint
als ein sæligez kint.
Diu kint diu vor drin jâren
zuo gesetzet wâren,
1175 mit kunst ez diu sô schiere ervuor
daz der meister selbe swuor,
er gesæhe von aller hande tugent
nie sô sinnerîche jugent.
er was (da enliuge ich iu niht an)
1180 der jâre ein kint, der witze ein man.
an sîme einleften jâre
dô enwas zewâre
dehein bezzer grammaticus
danne dâz kint Grêgôrjus.
1185 dar nâch in den jâren drin
dô gebezzerte sich sîn sin
alsô daz im dîvînitas
garwe dúrchliuhtet was:
die kunst ist von der goteheit.
1190 swaz im vür wart geleit
daz lîp und sêle vrumende ist,
des ergreif er ie den houbetlist.
dar nâch las er von lêgibus
und daz kint wart alsus
1195 in dem selben liste
ein edel lêgiste:
diu kunst sprichet von der ê.
er hete noch gelernet mê,
wan daz er wart geirret dran,
1200 als ich iu wol gesagen kan.
Now we'll leave this tale behind
And tell in what a state we find
This noble lady's child
Whom the tempests wild
Where' er God willed were blowing,
Or life or death bestowing.
Lo, kindness on it heaping,
930 He held it in His keeping,
Whose mercy too Jonah felt
When in the sea once he dwelt,
For days and nights three,
From rolling billows free,
In a fish immersed.
Now God the child nursed
Until He sent it where it found
Harborage, safe and sound.
Two nights besides a single day
940 The child survived the billows' spray,
Then ashore it landed
Where God had commanded.
A convent by the shore stood :
The abbot, saintly he and good,
Had told two fishermen to sail
Out to sea and without fail
To catch fish ere dawn of day.
The weather brought them dismay.
The wind blew so fierce a squall,
950 No single fish large or small
They caught: fishing was in vain,
So they made for home again.
Homeward them betaking,
They found mid waves breaking
The boat in which the child lies.
The fishers saw it with surprise:
How came it here-such a boat
Without a passenger, afloat?
Around it they hovered
960 Until they discovered
The little chest that in it lay.
The fishermen took this away :
Into their boat 'twas lifted.
A way the skiff drifted.
The squall took such a furious turn
That on the sea they felt concern.
They found no opportunity
To look into their find and see
What lay hidden in the chest.
970 Nor had they great interest
Because it was their thought
That once to shore 'twas brought
They could with more leisure
Investigate the treasure.
Their coats upon the chest they laid
And straight for the shore they made.
With this they saw the sun's ascent.
The abbot from the convent went
To stroll for pastime by the sea
980 With no one to accompany.
The fishers he awaited,
If they to luck were fated,
When suddenly the men neared.
Too early this to him appeared:
"How have you been faring?
What catch, men, are you bearing?"
Said they, "Beloved master,
We nearly met disaster
By venturing too far from shore.
990 We never met such squalls before:
From death we were not far away,
We barely saved our lives today."
He said, "The fish forget,
Thank God you're living yet
And landed safe and well!"
The abbot bade them tell,
Asking what that signified.
He meant the chest he had spied,
O'er which their coats were laid.
1000 The question them dismayed.
They said, "What lord or squire
So strictly would inquire
lnto the business of the poor?"
To cause their discomfiture
Now with his cane he made essay
To push the men's clothes away
And saw the chest standing there.
He said, "How did you get it? where?"
They thought to play the liar,
1010 Deceive the goodly prior,
And thus the truth deny him,
And they'd have gotten by him,
But he was made aware
By Heaven's loving care.
More questioning about to spurn,
Back to the cloister he thought to turn:
The babe to cry aloud was moved
And thus informed the Lord's beloved
That in the chest 'twas lying.
The good man burst out, crying,
1020 "There is a child in there.
If love to God you bear,
Tell me where you got it,
How did you come to spot it?
Trust me, this I have to know."
They resolved to him to show
The truth I've related,
How the skiff with it was freighted.
He bade them lift it to the land
1030 And take from it each iron band.
There, lying in the chest, he saw
A wondrous find that roused his. awe-
A baby which, his heart confessed,
Of all he'd seen was loveliest.
This poor orphaned stranger,
By no sense of danger
Visited or frightened,
Its face to sweetness brightened
And smiled upon the prior.
1040 Now that learned sire
Read on the tablet every word
1042 Of how the baby's birth occurred.•

1045 This he managed to conceal.
To God he was fain to kneel,
To heaven in secret raising
His hands and eyes, and praising
God through whom he'd found
1050 This baby safe and sound.
The child, as it happed,
In silken cloth was wrapped,
In Alexandria 'twas wrought.
Save these three no man knew aught:
'Twas not disseminated.
Now this too is related:
The fishers standing there
Were children of one pair.
He now demanded of them both
1060 With pledge of loyalty and oath
That to their word they'd be true
And tell no man what they knew.
These brothers differed in their lot:
One was poor, the other not.
The poor one lived near the convent's door,
The rich one dwelt a mile or more
Away from where the convent stood.•
The poor one had a numerous brood,
The rich man no child had bred
1070 Save one daughter, who was wed.
The abbot now disclosed to them
A scheme that he proposed to them:
The poorer of the brothers should•
Add the baby to his brood
And with his own rear it well;
This lie to those he should tell
Who might at any hour
The man with questions shower
As to whence the baby came:
1080 That it had come, void of blame,
From the daughter of his brother
(He could fabricate no other
Tale, the truth so well to cover) ;
And that they'd bring the child over
After breaking bread
And after mass was read,
When they the prior would request
To make his kindness manifest,
Baptize the child himself, obtain
1090 The grace of God, and thus gain
Their willing attitude.
This plan was shrewd and good.
The abbot took the child's store:
The gold, the silk clothes it wore,
And handed to the poor man,
Who now to rear the child began,
Two marks in compensation
For rearing and education.
One mark he gave his brother,
1100 That he the truth should smother,
The rest the abbot carried hence.
This man of high excellence
Kept it with solicitude,
As well as any man could :
The gold at interest he lent,
Thus the money to augment.
The poor fisher did not fail
To let his lord's will prevail.
When was come the mid of day,
1110 Babe in arm, he took his way
With him went his wife perforce,
As is deemed the proper course-
To the convent, where they spied
The abbot mid his friars. He cried,
"Lord, this child to you is sent
By those whose love to you is meant,
My brother's daughter and her lord,
They believe, with one accord,
If you baptize it now,
1120 The child you will endow
With happiness and heavenly joy.
Deign your name to give the boy!"
The monks mocked this plea as odd.
They said, "See (so help you God)
This crude rustic peasant,
How skilled his words and pleasant."
The abbot called his words good,
As any humble man should.
When on the child his eyes he laid,
1130 To the assembled monks he said:
"This baby is so beauteous;
Since these folk belong to us,
Their plea we should not despise."
He bade them the child baptize.
He sponsored it himself, and thus
Gave it his name: Gregorius.
When the boy was christened there
The abbot spoke: "Since I bear
Godfatherly relation,
1140 For my soul's salvation
Henceforth he shall regarded be
(He is endowed so happily)
As if adopted as my lad."
With much tenderness he bade
The fisherman to lend
All zeal, the child to tend.
He said, "If well your care endures
My gratitude will e'er be yours."
With great help the child was blessed
1150 By those two marks that it possessed:
The better was the baby's care.
Besides, such days were very rare
When he would fail to come and see
What the child's condition be.
Thus the fisher and his wife
Over the darling baby's life
A careful watch maintained
Till the age of six it gained.
From them the prior then sought him
1160 And to the convent brought him,
Giving him such a habit
As suits a monk or abbot,
And had him taught reading.
Loyalty, honor, breeding,
Quest for competence and skill
The boy embraced these with a will.
No punishment he needed,
His teacher he gladly heeded.
He found it no forbidding task
1170 Questions manifold to ask
Of things 'tis well to learn,
As gifted boys discern.
Boys who three years had been
Under a teacher's discipline,
These in wit he so surpassed
That e'en the teacher swore at last:
He'd never seen such youthful wit,
In every kind of virtue fit.
He was (I tell you simple truth)
1180 In wit a man, in years a youth.
When he had reached eleven•
No one under heaven
Was better as grammaticus
Than the child Gregorius.
Ere three years more had passed
His mind had grown so fast
That now to him divinitas
Transparent grew like to glass.
This science deals with heaven.
1190 The knowledge he was given,
To body and soul of interest,
Of all this he acquired the best.
Thereon he read in legibus. •
The boy in time developed thus
In law and legal science
Expertness and reliance.
With law this subject is concerned.
Even more he would have learned,
Had he not been frustrated.
1200 To you 'twill be related.
The fisherman was harassed,
By poverty embarrassed.
His acres lay on the sea,
That oft caused him misery
Because he'd scarce subsisted,
And with his brood resisted
The bitter hunger every day
With gain such as came his way,
Until the boy he'd won.
1210 But from this hour on
His plight was much relieved,
For when he'd received
Two marks of gold as fee,
Improvements one could see
In all his affairs :
In comfort and in wares.
His wife, on folly's quest,
Would never let him rest,
But questioned him forever.
1220 At traps she was clever.
She used her cunning powers
In late and early hours
To see if she might learn
How he that gold could earn.
Many an oath she had to swear
Before her man told where
The gold he had gained.
This knowledge you've obtained.
When the wife was shown
1230 That to no soul 'twas known
Who Gregorius might be,
She kept her peace faithfully
And bravely too that's the truth,
Till fifteen years old was the youth.
Dame Fortune, whence our blessings rise,
Had stamped him in every wise
With imprints that endure long:
The boy was fair, he was strong.
And loyal too and good,
1240 And was of patient mood.
In skills he was exceeding,
In fitness and good breeding.
Unseemly wrath he could suppress,
In its place was gentleness.
Every day new friends he won,
The while he never lost one.
His sorrow and his pleasure
He bore in proper measure.
Of teaching he was always glad,
1250 Freely giving all he had,
Bold where'er he should be.
Shy where'er he would be;
Although a child in fact,
With wisdom he could act.
His words were free of deviation,
His deeds were based on meditation.
He did as wisdom urged,
By shame never scourged
For any deed he'd wrought.
1260 Counsel and grace he sought
Of God and never veered.
To God's law he adhered.
God his Genius had allowed
That body and mind be endowed
To gain the highest worth.
Whatever on the earth
Makes human praise our lot,
This stripling lacked it not.
His Genius made him so well grown
1270 That it was proud the lad to own.
Naught had it overlooked that's good.
It had done better, if it could.
The people all cried
When the lad they spied,
No fisherman on earth
Had ever given birth
To such a glorious lad.
'Twould be extremely bad
If one had no intent
1280 To praise his good descent;
And people said with certainty
That were he of nobility
A strong and prosperous nation
1284 Would suit his noble station.
923 Ma interrompiamo qui la storia per raccontare di quanto accadde al bambino di questa donna e per dire se, secondo il volere di Dio, i venti selvaggi lo condussero alla vita o alla morte. Il buon Dio nostro Padre, come un tempo per la sua Grazia salvò Giona dalle acque del mare, nascondendolo alla furia delle onde per tre giorni e tre notti nella pancia di un pesce, così prese il piccolo sotto la sua protezione e lo fece approdare sano e salvo alle sponde di una terra.
Secondo la volontà di Dio, in due notti e un giorno, spinto dal moto delle onde, approdò a un’isola, sulle cui rive sorgeva un convento retto da un santo abate. Costui aveva ordinato a due pescatori di andare a pescare prima del fare del giorno, ma essi trovarono un gran brutto tempo: si levò una fragorosa tempesta che impedì loro di pescare alcun pesce, né grosso né piccolo che fosse. Così si stavano preparando a tornare. Ma mentre facevano ritorno a casa, videro galleggiare sulle onde pericolose la piccola barca del bambino, oltre modo meravigliati di come fosse potuta giungere fin lì senza equipaggio. Vi si avvicinarono, finché videro la piccola botte che vi era deposta. La trassero fuori e la presero sulla loro barca, lasciando andare alla deriva la barca vuota.
Il fragore della tempesta crebbe a tal punto che corsero il pericolo di finire in mare. Così non ebbero alcuna possibilità di vedere che cosa contenesse la piccola botte, ma non se ne preoccuparono più, pensando che avrebbero guardato in pace quanto avevano trovato una volta giunti a casa. La coprirono con i loro mantelli e remarono lesti verso riva. Nel frattempo si faceva giorno.
L’abate uscì tutto solo dalla sua cella, passeggiando piacevolmente verso il mare e cercando con gli occhi i pescatori per conoscere l’esito della pesca: giungevano davanti a lui proprio in quel momento. "Troppo presto", pensò l’abate.
Come è andata? - chiese. - Avete fatto buona pesca?
Signore, - gli risposero - eravamo già lontani in alto mare, quando un tempaccio come non mai, ci ha fatto veramente temere per la nostra vita: la morte era già sopra di noi; ci siamo salvati a stento!
- Lasciamo i pesci ai pesci! - disse. - Ringraziamo Dio che siete tornati a riva salvi!
Ma li pregò di dirgli che cosa fosse: e pensava alla botte che avevano nascosto sotto i loro mantelli. Quella domanda risultò molesta per entrambi. Si chiedevano perché mai un signore si interessasse dei fatti della povera gente: era davvero penoso per loro. Ma egli li minacciò con il bastone, scostò i mantelli e vide la botticella.
- Dove l’avete trovata? - chiese.
I due pensarono di mentire e ingannare l’abate, per tenere la loro preda e questo sarebbe certo accaduto, se chi vi era custodito non fosse stato caro a Dio.
L’abate stava già per porre fine alle sue richieste e tornare al convento, quando il bambino cominciò a piangere forte, avvertendo così l’amico di Dio della sua presenza.
- Qui dentro c’è un bambino! - disse quell’uomo accorto. - Ditemi, per l’amor di Dio, dove l’avete trovato! Come l’avete avuto? Credetemi, voglio saperlo!
Rifletterono allora e gli rivelarono - come io a voi - come avessero trovato in mare la botticella. Ordinò loro di posarlo sulla spiaggia e di sciogliere i legacci. Si vide allora davanti una ben strana preda: un bambino, tanto bello - pensò di cuore - come mai ne aveva visto alcuno.

[1036] L’orfanello sconosciuto, che certo nulla poteva sapere né temere del pericolo, sorrideva all’abate con la sua bocca deliziosa. Quando quell’uomo colto ebbe letto nella tavoletta il racconto di come era nato quel bambino, di come ancora non fosse battezzato e come dovesse essere cresciuto con l’oro che aveva con sé, tacque tutto questo agli altri due. Si inchinò al volere di Dio, in segreto alzò le mani e gli occhi al cielo per pregare e lodare Dio che per la sua Grazia aveva fatto ritrovare sano e salvo il bambino.

[1060] Trovarono il bambino avvolto in panni finissimi fabbricati ad Alessandria. Lo sapevano soltanto loro tre e non diffusero il segreto ad altri. Come ci narra la storia, i due pescatori erano fratelli. Entrambi dovettero assicurare e confermare con solenne giuramento all’abate che non avrebbero rivelato il segreto a nessuno.
[1064] I fratelli si trovavano in una diversa condizione: uno era povero, l’altro ricco. Quello povero abitava molto vicino al convento, quello ricco lontano un buon miglio di cammino. Il povero aveva molti bambini, il ricco non aveva che una figlia già sposata. L’abate giunse alla giusta soluzione di servirsi di entrambi. Il più povero avrebbe preso con sé il bambino e lo avrebbe così allevato nei pressi del convento; se poi qualcuno gli avesse chiesto da dove gli fosse venuto, avrebbe dovuto mentire e dire che glielo aveva dato la figlia di suo fratello. Mai avrebbe potuto trovare una soluzione migliore.
Disse poi che al termine della messa e dopo aver ben mangiato, avrebbero dovuto portargli il bambino, chiedendogli di essere così gentile da essere proprio lui a battezzare il piccolo, per invocare su di lui la Grazia e la protezione divina. Il consiglio era saggio e buono.

1093 L’abate si decise poi a prendere l’oro e il panno di seta; diede subito al più povero dei due, a colui cioè che si sarebbe preso cura del bambino, due marchi d’oro, perché potesse crescerlo; all’altro un marco, perché mantenesse il silenzio. Quest’uomo di grande giudizio, prese con sé quanto rimaneva. Lo conservò per il piccolo nel migliore dei modi, mettendolo a profitto e aumentandone il valore.

1108 Il povero pescatore non indugiò a fare quello che il suo signore chiedeva. Quando venne mezzogiorno prese il bambino tra le sue braccia e, secondo le usanze del contado, andò insieme a sua moglie al convento, dove trovò l’abate riunito con i suoi fratelli.
- Signore, gente a voi devota vi manda questo bambino: sono la figlia di mio fratello e suo marito. Se lo battezzerete, otterrà la vita eterna. Vogliate essere così buono da dargli il vostro nome.
I monaci presero a deriderlo:
- Ehi, Dio vi salvi, sentite un po’ come fa bene il suo discorsetto questo contadino!
Come vuole l’umiltà, l’abate però accettò con benevolenza quella preghiera. Guardò il bambino e disse ai suoi confratelli:
- È veramente un bel bambino. Poiché questa gente appartiene al convento, dobbiamo accettare la loro richiesta.
Fece condurre il bimbo al fonte battesimale, lo battezzò con le sue mani e gli diede il suo nome, Gregorio.

1136 Quando il bambino ebbe ricevuto il battesimo, l’abate disse:
- Poiché ora sono divenuto il suo padre spirituale, per la salvezza della mia anima, d’ora innanzi voglio trattare questa creatura benedetta come fosse mio figlio.
Dopodiché, con parole gentili, pregò il pescatore di avere ogni cura per il bambino.
- Allevalo bene, - disse. - Te ne sarò sempre grato.
I suoi due marchi d’oro furono particolarmente utili, perché il bimbo fosse trattato bene; l’abate poi non lasciò giorno senza essersi accertato di persona, che fosse ben accudito.

1156 Quando il pescatore e sua moglie ebbero cresciuto il dolce fanciullo con ogni attenzione fino all’età di sei anni, lo condussero all’abate. Egli lo prese con sé in monastero, lo rivestì degli abiti che sogliono portare i monaci e gli insegnò a leggere i libri. Com’era desideroso di imparare quel fanciullo! Quanto scrupolo, quanta rettitudine, quanto impegno dimostrò! Quanto volentieri, senza sforzo e senza alcuna costrizione, faceva la volontà del maestro, né mai si stancava di fare sempre nuove domande su ogni cosa che un giovane di buona indole deve sapere.

1173 Grazie al suo impegno raggiunse in fretta i bambini che già da tre anni frequentavano la scuola, tanto che lo stesso maestro assicurò che mai aveva visto ancora un fanciullo tanto ricco di ingegno. Benché per età fosse ancora un bambino, per intelligenza sembrava un uomo. Quando ebbe undici anni, non c’era miglior grammatico del giovane Gregorio. Nei tre anni successivi, tanto migliorò se stesso che, compenetrato di divinitas, nulla più gli era oscuro: da Dio viene la scienza. Il giovane afferrava sempre tutto ciò che gli era proposto per il bene del corpo e dell’anima. Studiò poi le leggi e anche in questa disciplina il fanciullo divenne un eccellente giurista. Molto di più avrebbe appreso, se non ne fosse stato impedito da ciò che voglio narrarvi.

1201 Il povero pescatore aveva molto sofferto la povertà. Il suo orto era il mare che un tempo per lui era stato spesso fonte di affanni: prima di trovare il bambino, con la sua pesca aveva nutrito se stesso e quotidianamente protetto i suoi figli dalla fame più nera. Dal momento in cui ebbe ricevuto i due marchi, la sua vita divenne subito più facile: migliorò l’intera sua condizione sia per averi sia per comodità. Ma sua moglie, che non ne sapeva nulla, giorno dopo giorno lo tormentava con continue domande e lo assillava in mille modi. Dalla mattina alla sera adoperava tutta la sua scaltrezza per scoprire da dove provenisse quel denaro. Fece una gran quantità di giuramenti, finché riuscì a sapere da lui da chi aveva ricevuto l’oro, cosa che voi già avete ascoltato. Poiché anche la donna convenne che fosse giusto che nessuno altro sapesse chi era Gregorio, non fece più domande e allevò con cura il ragazzo, finché ebbe quindici anni.

1235 La signora fortuna aveva impresso in ogni modo il suo marchio formidabile nel giovane: era bello e forte, fedele e buono, docile d’animo. Aveva una perfetta educazione, era cortese e gentile nei modi. Con il suo animo mite dominava la collera più indicibile. Si conquistava ogni giorno nuovi amici e nessuno di loro si allontanava da lui. Sapeva sopportare con animo saldo gioie e dolori. Era sempre pronto a imparare. A tutti donava volentieri ciò che possedeva. Ardito, quando necessario, ma anche prudente. Modello per tutti i giovani nella strada della saggezza. Non mancava mai alla parola data; seguiva sempre il suo giudizio e non faceva nulla senza ponderazione: per questo non dovette mai arrossire né tornare sui suoi passi. Cercava sempre grazia e consiglio in Dio, osservandone con fermezza il volere. Dio concesse che nel corpo e nello spirito il desiderio del giovane corrispondesse sempre alla sua perfezione. Nulla gli mancava di tutto ciò che su questa terra si loda in un uomo. Era stato creato secondo la perfezione. Già da bambino Dio si compiaceva in lui: in lui nulla era stato dimenticato e niente si sarebbe potuto fare di meglio. Tutti coloro che lo vedevano dovevano ammettere che mai era nato da un pescatore un fanciullo tanto ricco di ogni dote: era veramente un peccato che di lui non si potesse elogiare anche la stirpe e sempre più si diceva anche che, se fosse nato da nobile progenie, per il suo valore, ben a ragione avrebbe meritato un ricco regno.



One day things happened thus:
The boy Gregorius
With playmates came that day
To where they wished to play.
Then occurred a strange event
1290 (This was not his intent) :
He hurt-- this he'd never done
His foster-father's little son.
The boy to cry began
And screaming off he ran.
When the mother, hearing
Her crying boy nearing,
She hurried out to meet him
And turbulently greet him:
"Look, why do you weep thus?"
1300 "He hit me, Gregorius."
"Why did he hit you, pray?"
"Mother, I cannot say."
"Had you harmed him in aught?"
"Mother, I swear, in naught."
"Where is he now?" "By yonder weir."
"O woe is me, poor wife, o dear!
The stupid dolt, misguided brat,
Have I brought him up for that,
That my children he should clout,
1310 Who have so many friends about?
Your friends will give me their hate
If such a wrong I tolerate,
Done by a child of sin
Who here lacks kith and kin.
That thus to beat you he should dare
Who strayed to us from God knows where,
Amiss this thing I'll always take.
If we bore it for God's sake,
We'd have to stand it endlessly.
1320 Why, no one knows who he may be.
1333 Woe, what fills his thought?
He's by the devil brought
To be a plague to me.
His bold design I see :
This foundling none would bless,
So he'd have us suppress
His shameful mysteries,
1340 And have a life of ease.
A curse upon the silly fish
Who ate him not as dainty dish
When he into the sea was laid.
A lucky pilgrimage he made
In coming hither to the prior.
Had he not ta' en him from your sire
To be his foster-father,
He would, by Heaven, rather
Be serving me and mine,
1350 And our kine and swine
Be driving here and thence.
Your father showed no sense:
He found him in that cold
On waters uncontrolled,
Yet listened to the abbot's claim
Instead of holding fast his game,
Making him, as was his right,
Be his slave or serving-wight!"
Gregorius, when he'd hit the lad,
1360 Was quite rueful that he had
And after him he scurried.
For reasons good he hurried :
His fear ran high
The lad might nullify
The love his foster-mother bare.
Now he overheard her there
Scolding in angry mood.
In the street he stood
Till through her ranting he'd discerned
1370 Some things he'd rather not have learned,
Of which he'd had no ken :
He was an alien
In this country seated
(His name she oft repeated).
Off flew his happiness
Amid this new distress.
With great concern he wondered
Whether the things she'd pondered
Were truth or lying pother
1380 Spoke by his foster-mother,
And hastened to the abbey, where
He sought the abbot, full of care.
He led the man of faith:fiul word
Away, so they would not be heard.
He said, "O lord, beloved by me,
I cannot tell you properly
In words the gratitude
That if I only could
I'd willingly express.
1390 From this I'll not digress :
Until the day I die
I'll pray to Him on high,
Who never leaves a good deed
Lacking of its proper meed,
That as reward be given
To you the crown of heaven
(My reasons are the best of all),
Because you took me, exiled thrall,
A child, carried in a chest,
1400 And picked me out from all the rest
To have special rearing.
I'm not, so I've been hearing,
The one I thought to be.
Dear lord, this is my plea,
That I with God away be sent.
For I shall and must be bent
On dread and hardship (that is right)
As an exiled, serving wight.
My foster-mother bared it
1410 (In anger she declared it)
That I'm a foundling, parentless.
My heart and soul and consciousness
Had I my shame to hear
Were taken from me sheer.
God knows, I'll hear it ne'er again
Since no longer I'll remain.
To a land I'll strive to go
Where no living soul will know
How I came to be and whence.
1420 I've knowledge and intelligence,
I'll survive, should God decree.
I'm so afraid of mockery,
I'd rather be where none abide
Than tarry for a longer tide
Within this land to stay.
The shame drives me away.
Women like to tattle,
If but to one she prattle,
'Twill not be long before
1430 'Tis known to three or four,
And then to all residing here."
The abbot said, "Dear child, give ear,
You shall have counsel good,
As my dear nurseling should,
Whom I have reared from infancy.
God's treated you benignantly.
With love He has assigned
In body and in mind
Free choice to you by giving
1440 You-power to shape your living,
Turning your life to suit your aim
To ignominy or to fame.
Now you must decide
In these days, at this tide,
Between these two,
As seems best to you.
Whatever is your mission,
Salvation or perdition,
Be that a goal for you.
1450 Son, to yourself be true,
My counselling respect
(Thus virtue you'll select
And honor, never sin or scorn),
Lest, by your boyish anger torn,
So hasty will be all your doing
That later you'll have cause for ruing.
You are a youth by fortune blest,
All your affairs are at their best.
Very well you have begun,
1460 The people's favor you have won
Who in this country dwell.
Dear child, now hear me well:
Priestly ways are known to you,
'Twere wrong if you from them withdrew.
Through books you're growing sage.
I am gray with age.
My life is almost over:
My purpose I'll uncover
And vouch for it: That I will try
To get the friars (when I die)
1470 Who live here in the fold,
The young and old,
To choose you as their prior.
How can you take with ire
A silly woman's yelping?
I'm confident of helping:
Henceforth her lips shall ne'er again
Repeat the words that caused you pain."
"Lord," Gregorius said,
1480 "Great honor you have paid
To God through me of humble station
And thus enhanced your own salvation.
You showed the best of sense.
My inexperience
Is so with swollen anger stirred,
'Twill let me not accept your word.
Three things drive me away
To my own dismay
From this place:
1490 One is my disgrace
Caused by her ranting blind;
The second's of a kind
That also forces me to flee.
I know now it cannot be
That from this fisher I am sprung.
What if my forbears were among
The men of noble race
So I could win a place
As knight, had I but the bent
1500 And knighthood's full accoutrement?
God knows, 'twas e'er my aspiration:
Had I the means and noble station.
Knighthood is my fondest dream.
Bitter doth sweet honey seem
F·or any man to savor
Who can't enjoy its flavor.
The fairest life the world can know
God's grace on you did bestow.
Who, pleasing God, has chosen this,
1510 Is born to live in heavenly bliss.
Perhaps I'd stay here still
If I possessed the will.
I've lost all such desire.
To knighthood I aspire."
"Son, you say not well, I find :
In Heaven's name
change your mind!
Who' er for priesthood trained
Makes his relations strained
With God, to be a knight,
1220 He must, through evil's might,
Lose soul and body's life.
Whatever man or wife
From God would turn his face
Thereby incurs disgrace
And is to hell assigned.
Son, I had in mind
To make God's child of you.
If e'er I find this true,
Great happiness I shall have won."
1230 Gregorius said thereupon,
"Ah, what a life to be a knight!
The man who lives this life aright,
No man will better live than he.
God's knight he can more gladly be
Than live a cloisterer undone."
"I fear for you in this, son.
Of knighthood naught you know.
Should men see you so,
Riding awkwardly,
1540 You'd suffer endlessly
From other knights' derision.
Please God, change your decision."
"Lord, I am a youthful man
And learn to do what others can.
Things to which my mind I'll turn,
Much of these I quickly learn."
[1286] Ed ecco un giorno accadde che il giovane Gregorio andasse a giocare con i suoi compagni nel loro solito posto: proprio qui (e certo senza che egli lo volesse) accadde un avvenimento straordinario. Fece così male al figlio del pescatore (mai era accaduto un fatto simile), che questi cominciò a piangere e corse via gridando. Quando la madre sentì venire il suo bambino in pianto, gli corse incontro, gridando fuori di sé:
- Perché piangi così?
- Gregorio mi ha picchiato!
- E perché ti ha picchiato?
- Proprio non lo so, mamma.
- Parla! Gli hai fatto qualcosa?
- No, mamma! In nome di Dio, davvero!
- Dove è ora?
- Là, sulla riva.
- Oh, povera me! - disse la donna. - Quello sciocco presuntuoso! L’ho dunque cresciuto perché picchi i miei figli nella loro stessa famiglia? Non si addice a quelli di casa che sopportino un simile oltraggio da un tale come costui che mai ha avuto una famiglia sua. Non posso tollerare oltre che abbia osato picchiarti uno che è giunto qui chissà da dove! Non si può tollerare più a lungo che lo si sopporti per amore di Dio! Costui, che alla fine nessuno sa chi sia! Povera me, che tutto vada in rovina! Il diavolo l’ha portato chissà da dove per la mia rovina! Ora finalmente so da dove viene, miserabile trovatello! Se almeno si curasse che sia taciuta la sua vergogna! Ne vivrebbe meglio! Siano maledetti i pesci che non l’hanno divorato, quando fu buttato in mare! Ha davvero preso la via giusta, quando giunse dall’abate! Se costui non l’avesse sottratto a tuo padre e non fosse diventato il suo protettore, Dio sa come ci sarebbe ben diversamente sottomesso: porterebbe ora al pascolo i nostri vitelli e i nostri maiali! Dove mai aveva la testa tuo padre, quando lo trovò tutto infreddolito in mare aperto, per lasciarlo all’abate, anziché asservirlo a sé per farne un servo o un contadino, come era suo pieno diritto?

[1359] Dopo aver picchiato il bambino, Gregorio ne fu molto dispiaciuto e corse a casa. Aveva tanta fretta, perché temeva che il bambino gli potesse togliere l’affetto della sua nutrice. Ma giunto a casa, da dentro la udì gridare a dismisura, tanto che si fermò sulla strada. Da qui sentì il rimprovero di lei e apprese fino all’ultima parola ciò che fino ad allora gli era stato nascosto: come aveva più volte gridato, egli era uno straniero in quella terra. L’intera sua felicità fu sepolta sotto pene del tutto nuove per lui. Tormentandosi nel chiedere a se stesso, se tutto quel dire della sua nutrice fosse verità o menzogna, tornò di filato al monastero. Qui trovò l’abate. Prese da parte il sant’uomo e lo condusse dove non ci fosse nessuno.
- Signore molto amato - disse, - non posso ringraziarvi con le parole come invece vorrei fare tanto volentieri. Ma per sempre, fino al termine della mia vita, non mi stancherò di chiedere a Colui che non lascia mai nessuna buona azione senza compenso - e veramente di questo vi sono debitore - che vi voglia premiare con la corona del cielo per aver educato con tanta cura e con tanto amore me, giovane straniero, me, povero trovatello più di ogni altro vostro conterraneo. Ora mi avvedo di essermi purtroppo sbagliato: non sono colui che credevo di essere. Per questo, amato signore, lasciate che in nome di Dio prenda congedo. Come un misero straniero, devo e voglio, come è giusto, sopportare dolore e tormenti. Dalla mia nutrice ho appreso - è accaduto nella collera - di essere un trovatello. Se ancora dovesse accadermi di udire questo, il disonore distruggerebbe tutta la mia esistenza. Ma Dio lo sa, non lo udrò più di nuovo, perché non resterò in questo luogo più a lungo. Troverò bene da qualche parte una terra, nella quale nessuno sappia come sono giunto qui. Ho cultura e intelligenza che saprò usare, se Dio lo vuole. Temo tanto la derisione che preferisco andarmene lontano nel deserto, piuttosto che rimanere più a lungo in questa terra. Questa vergogna mi scaccia lontano! Le donne sono così chiacchierone: se una volta raccontano una cosa ad altre persone, lo sapranno presto anche tre o quattro e in breve tempo anche tutti quelli di quel luogo.

[1432] - Mio piccolo bambino, - disse l’abate - ora ascoltami. Voglio consigliarti come al mio piccolo che ho cresciuto fin dall’infanzia. Dio ti ha fatto molti doni. Nel suo amore Dio ti ha dato piena libertà di scelta quanto alla tua persona, in anima e corpo, così che tu stesso puoi forgiare la tua esistenza e condurla all’onore o alla rovina. In questi anni, in questo periodo, devi tu stesso decidere tra queste due alternative secondo il tuo giudizio: vuoi vivere o morire? La salvezza o la perdizione? Scegli dunque quale strada vuoi percorrere. Rimani fedele a te stesso, figlio mio, e segui il mio insegnamento: avrai onore e valore, invece che vizio e disprezzo. Agisci senza farti spingere dalla tua ira giovanile, così che più tardi tu non abbia a pentirti. Sei un giovane benedetto da Dio: possiedi ogni dono e hai cominciato tanto bene; tutti coloro che abitano in questa terra ti trattano con amicizia. Ascoltami, figlio mio. Sei abituato alla vita del convento: non allontanartene ora. Diventerai un maestro del libro: sono vecchio ormai e tra poco riposerò in pace. Ti prometto che fin da ora otterrò tanto dai giovani quanto dai vecchi del nostro convento che dopo la mia morte scelgano te come abate. Come vuoi che ti mettano in imbarazzo le chiacchiere di una stolta? Credo inoltre di poter ottenere che mai più in futuro esca dalle sue labbra un simile discorso.

[1480] - Signore, - ribatté Gregorio - già a sufficienza avete lodato Dio in me povero infelice e accresciuto i vostri meriti, offrendomi il meglio. Ma ora il mio giovane animo è a tal punto cresciuto che non posso seguirvi. Tre cose mi spingono fuori da questa terra verso la mia afflizione. La prima è l’infamia che mi viene da quest’accusa; il secondo motivo, che allo stesso modo mi costringe ad andarmene, è che ora so di non essere il figlio di questo pescatore; e inoltre, chissà che la mia stirpe non abbia un’origine che mi consenta di diventare cavaliere, se ne avrò la volontà e i mezzi! Dio sa che da sempre desidero diventare cavaliere: se solo fossi nobile e ricco! Il dolce miele è amaro per chi non sa goderne. Voi vivete la miglior vita che Dio abbia dato al mondo; beato colui che l’ha riconosciuta come la propria. Forse rimarrei qui per sempre, se ne avessi la vocazione; ma, purtroppo, non l’ho. La cavalleria mi chiama a sé.

[1515] - Figlio, il tuo, non è un buon discorso: nel nome di Dio, converti il tuo cuore. Chi si allontana da Dio fuori dall’ordine sacerdotale, per dedicarsi alla cavalleria, costui a causa dei suoi molti misfatti può portare alla rovina la sua anima e il suo corpo. Chi, uomo o donna, si allontana da Dio, viene travolto e si abbandona all’inferno. Figlio mio, ti avevo eletto come figlio di Dio. Se accetti questo per te, sarò felice per sempre.

Gli rispose allora Gregorio:
- La cavalleria è una vita che può dare la salvezza a chi le si dedica nel giusto modo. È più gradito a Dio un cavaliere che un frate deluso.
- Figlio, temo per te: non sai niente della cavalleria! Se poi ti vedessero cavalcare senza arte, subito dovresti sopportare la derisione degli altri cavalieri. Figlio amatissimo, per amor di Dio, torna sui tuoi passi.
- Signore, sono giovane e posso imparare ciò che non so. Quando voglio applicarmi a una cosa, la imparo molto in fretta.


This discussion between the abbot and Gregorius continues.The abbot argues that his charge would not be fit for knight hood after his long exposure to monastic life. Gregorius replies that he has always dreamt of knighthood; he is fond of books, but even while occupied with them, tourneys and jousts have
been uppermost in his mind. He longs more for the sword than for the pen. Riding and tilting the lance are his fondest as pirations.
The abbot expresses surprise. Certainly, he exclaims, Gregorius could not have acquired this unnatural preference for knighthood from his monastic teacher. "I see," he continues, "that you are not a 'monastery man' in spirit, and so I will not
try to dissuade you any more. Good luck to you as a knight!"
At the abbot's behest Gregorius is now given worldly garments and assisted as much as possible in achieving his ambition. In due time he becomes a knight. Shrewdly, however, the abbot for the time being conceals from him all knowledge of his tablet
and his money, hoping to keep him in this vicinity. He promises to find him a wealthy bride because, he says, as a knight Gregorius would have reason to be ashamed of his poverty. It would be better for him to remain here, he adds, because abroad
he would be a friendless stranger.
Gregorius proudly replies that he does not prefer comfort to honor. Ease and riches, he says, are bad for a man's character. One must win his place and respect in the world by deeds. Poverty is no disgrace, but cowardice is. More praise will come to a man for what he achieves by himself than for what his father may have bequeathed to him. "What more," asks Gregorius, "could I desire? I have horses, squires, and accoutre ment enough. Nothing can hold me back. I am going out into the world as a knight."
The abbot, now convinced that Gregorius is in earnest, promises to raise no further objections and offers to show him the rest of his rightful possessions.
- Figlio, molti di coloro che conoscono la cavalleria, mi hanno detto: "Chi è rimasto a scuola fino all’età di dodici anni senza mai essere montato in sella, avrà sempre un comportamento più adatto al monaco. Tu sei perfetto come figlio di Dio e monaco per il convento. Nessuno meglio di te indossa la tunica del monaco".
[1558] - Signore, fate una prova e datemi una veste da cavaliere! Se mi starà male, prometto di darla a un altro e di riprendere la cotta. Signore, vi hanno detto la verità: chi vuole diventare un buon cavaliere, ha davvero bisogno di molta familiarità con questa arte. Ma molto ho imparato da bambino, qui nella mia mente e non l’ho mai dimenticato. Vi dico: dal momento in cui ho potuto distinguere il bene e il male, ho desiderato la cavalleria. Col pensiero non solo mi immaginavo come un Bavarese o un Franco; nel mio pensiero sedevo a cavallo molto meglio del miglior cavaliere che sia nato in Hagenau o nel Brabante o a Haspengau! Signore, ciò che ho imparato dai libri, non mi abbandonerà mai e desidero saperne sempre di più. E per quanto fino a ora mi sia molto applicato ai libri, nel pensiero torneavo sempre. Mentre mi si introduceva ai libri, quanto anelava il mio cuore! Come giocava con uno scudo il mio pensiero! Sempre più ardentemente ho desiderato brandire una lancia al posto del mio stilo, una spada al posto della mia penna! Questo è il mio sogno! Mai mi sento più felice di quando con il pensiero siedo a cavallo, lo scudo appeso alla spalla, la lancia stretta sotto il braccio, e sprono il cavallo al galoppo. Poi lascio volare le gambe: le piego tanto bene, che posso spronare il cavallo, né nei fianchi e neppure nelle spalle, ma un dito dietro la cinghia della sella. Volano le gambe all’unisono con l’ondeggiare della criniera: se qualcuno mi potesse vedere, crederebbe di vedermi in sella come fossi dipinto. Cavalco con postura perfetta, senza sforzo, tanto dolcemente tengo le briglie, quasi come in gioco; quando con la lancia sprono il cavallo a uno scontro prolungato, padroneggio tanto bene il cavallo da farlo volteggiare a destra e a sinistra. Se do l’assalto a un nemico, non manco mai il segno e colpisco esattamente le quattro borchie dello scudo che stanno davanti alla mano. Amato signore, aiutatemi a tradurre in azioni il mio ideale di cavaliere: così farete davvero il mio bene.
[1625] - Figlio, mi hai detto molto, e anche in buon tedesco, tanto che devo molto meravigliarmi di te. Non so davvero, credimi, che cosa si debba fare. Comprendessi altrettanto bene il greco. Non hai certo appreso tutto questo dal maestro del nostro convento che fino ad oggi ti ha istruito. Qualunque sia la tua fonte - lo vedo bene - nel tuo cuore non sei certo un monaco. Non voglio più contrastarti. Dio ti conceda pieno successo e con il suo potere ti doni la salvezza attraverso la cavalleria.
[1641] Ordinò dunque che gli si tagliasse un abito con la seta che un tempo era stata trovata con lui: mai se ne vide uno migliore in quella terra. Vide che Gregorio aveva fretta; così quanto più in fretta poté, lo fece cavaliere con tutto ciò che gli si conveniva. Benché ora Gregorio fosse cavaliere, l’abate non gli rivelò nulla della sua tavoletta e del suo oro. Ma lo amava tanto che glielo tacque con astuzia. Pensava:
- Ora è cavaliere, ma non ha alcun avere; forse ascolterà ancora il mio consiglio e resterà qui, desiderando un’esistenza più comoda.
Così lo tentò, dicendo:
- Amato figlio mio, resta ancora qui, vicino a me. Ti procurerò un ricco matrimonio che soddisfi pienamente i tuoi desideri; ti darò tutte le possibilità, perché tu sia pienamente felice. Ti sei guadagnato il nome di cavaliere, ma dovrai vergognarti della tua povertà. A che cosa ti servirà la tua cavalleria, se non hai il potere della ricchezza? In qualsiasi terra tu vada, la cosa sarà risaputa: non possiedi né amici né beni. Vedi anche tu che andresti alla rovina. Correggi dunque il tuo animo e resta qui. È la cosa migliore per te.
[1674] Rispose Gregorio:
- Signore, non tentate più a lungo. Se anziché l’onore, cercassi una vita tranquilla, seguirei il vostro consiglio e rinuncerei al mio piano, perché qui avrei il bene. A qualcuno viene danno dall’avere in dote molti averi: può andare in rovina a causa degli agi, mentre questo non può accadere a un povero, se è nato con un animo buono, perché ogni suo progetto consiste nell’acquistare una ricchezza. Che cosa potrebbe fare di meglio? Se saprà rendersene degno, avrà certamente successo e ovunque sarà stimato più di molti gran signori. Se sono povero per nascita, che colpa ne ho? Porto con me tutti i beni che mio padre mi ha trasmesso in eredità. Se mi accade che la fortuna si allontani da me, non mi resta null’altro che guadagnare il suo favore con il mio zelo. Ma credo proprio di saperla ottenere! Non potrà negarsi a me, perché non si è mai negata a chi l’ha ottenuta con lealtà. Così essa va conquistata e ottenuta con fatica. E non dubito che un giorno, se sarò diventato un uomo degno di rispetto per amore e intelligenza, mi sarò guadagnato la sua amicizia. Se invece sarò un vile tale da aver reso vano ogni mio sforzo, allora non vorrei vivere altri tre giorni. Che cosa farei senza onore? Se con giusto lavoro, con intelligenza e con coraggio conquisterò beni e onore, sarò allora più apprezzato di uno che abbia sperperato con disonore una grande eredità ricevuta da suo padre. Che cosa mi occorre più di quanto già possiedo? I miei cavalli sono ben fatti, i miei servi sono abili, buoni e fedeli: sono equipaggiato al meglio. Dove ci sono beni da conquistare, sono certo di avere successo. Qui, signore, il mio discorso deve trovare la sua conclusione: mi inchino riconoscente davanti alla vostra bontà, ma permettetemi di rinunciarvi e lasciate che non resti qui più a lungo.
[1732] - Figlio, vedo che il tuo intento è serio. Non voglio trattenerti qui più a lungo, anche se malvolentieri mi separo da te. Amato figlio, vieni ora con me. Voglio mostrarti, quanto ancora mi rimane dei tuoi averi.

vv. 1739-1824
vv. 1739-1824

The loyal man with many a tear
1740 Led the youth away from here
Into a room aside
Copiously supplied
With silken clothing, and
Placed into his hand
His tablet, till he read
J'Ust how he was bestead.
This made him sad and glad.
He showed he was sad,
As I shall tell you here :
1750 He shed many a tear
Over his sinful birth.
And yet he had no dearth
Of joyfulness healthy
At being noble and wealthy,
Of which till now he never knew.
Then the man of friendship true,
Who'd been his mentor, said:
"Son, now you've read
What hitherto I've concealed.
1760 This your tablet has revealed.
I've administered your gold
Faithfully, as I was told
By what your mother writ.
I've added more to it
God helped me to be thrifty.
Marks one hundred fifty
We've earned for your possession,
Though poor at this profession,
Augmenting it from seventeen
1770 Since hereabout you first were seen.
I gave them three, no more,
Who brought you to the shore.
So great is your property.
You'll thus have sufficiency,
To add other gain
If but you use your brain."
With many tears Gregorius
Responded to his master thus:
"Sire beloved, woe !
1780 For I am sunk so low
Without a single fault o:f mine.
How can I earn grace divine
In spite of that misdeed
Of which here I read?"
"Dear son, this I say to you.
Credit me, it is true :
If you insist on being knight,
Mark me, you'll increase the might
Of wrong you'll daily do.
1790 Then there's no hope for you.
This folly then forsake
Which on yourself you take,
And with us serve the Lord.
Service He's ne'er ignored.
Son, let Him judge your ways,
And give your short earthly days
That you fore'er may live.
This counsel will I give."
"Alas, beloved sire,
1800 Still more grows my desire
To know the world than e'er before.
I shall rest nevermore
And shall unceasing fare
Till God in me bare
Where and by whom I was begat."
"Let God Himself tell you that
Who made and shaped you in His mold,
Since my advice leaves you cold."
For him a ship was sought;
1810 Into it were brought
Supplies for wants the body knows :
Food, his gold, and all his clothes.
While toward the ship the young man hied
The prior was always at his side
Till he the ship could reach.
Thus he left the beach.
Though men the differences stress•
Of youth and age in worthiness,
Yet these twain were taking
1820 A leave with hearts nigh breaking.
Neither could help but fix his glance
Upon- the other's countenance
Until through distance from the shore
They could not see each other more.
Piangendo a calde lacrime, quell’uomo fedele lo condusse in un bel salone arredato con tessuti di seta, dove consegnò in mano sua la
tavoletta, perché vi leggesse tutto quanto lo riguardava. Gregorio ne fu triste e felice a un tempo. Vi dirò ora il motivo della sua tristezza: piangeva a causa del peccato da cui era nato. Ma al contrario lo riempivano di gioia la sua nobile origine e la sua grande ricchezza di cui nulla sospettava.
[1756] Disse allora quell’uomo degno di fiducia, che era stato il suo signore:
- Figlio, ora hai letto tu stesso, ciò che fino a oggi ti ho taciuto: la tua tavoletta ti ha rivelato tutto quanto. Con l’oro ho fatto quanto tua madre chiedeva; con l’aiuto di Dio l’ho anche molto accresciuto. Benché non siamo degli esperti, da quei diciassette marchi che un giorno trovammo su di te, ne abbiamo ricavato ora centocinquanta. Diedi tre marchi, e non di più, a chi ti consegnò a me dal mare. La tua ricchezza è grande. Di questo e di quanto ancora guadagnerai, potrai certo vivere bene, se sarai saggio.
Gli rispose Gregorio piangendo amaramente:
- Ahimè, caro signore! Sono caduto ben in basso, e senza nessuna mia colpa: come potrò guadagnarmi ancora la grazia di Dio dopo questo misfatto che mi sta scritto dinnanzi?
- Amato figlio, te lo dirò. Credimi, siine certo: se ti darai alla cavalleria, vedrai crescere di giorno in giorno il peso dei tuoi misfatti e non potrai mai vincerlo. Perciò abbandona questo sentiero sbagliato a cui ti sei votato e resta qui a servire Dio. Dio non ha mai disprezzato questo servizio. Figlio, resta qui a piangere e baratta la tua breve vita terrena con la vita eterna. Questo, figlio, è il consiglio che voglio darti.
- Ahimè, amato signore, il mio desiderio del mondo è ora maggiore di prima! Non avrò mai più pace e per sempre andrò vagando, finché la Grazia di Dio non mi mostrerà da dove vengo e chi sono.
- Figlio, poiché disprezzi il mio consiglio, ti guidi Colui che ti ha creato a sua immagine.
[1809] Gli fu preparata una barca, nella quale fu posto tutto quanto gli era necessario per vivere: cibo, il suo oro e i suoi abiti. Quando si diresse alla barca, l’abate rimase al suo fianco, finché egli non salì nella barca. Così si allontanò dalla riva. Benché vecchiaia e gioventù siano molto lontane nella loro natura, per entrambi tuttavia fu doloroso separarsi. L’uno non distolse gli occhi dall’altro, finché la vastità del mare non impedì loro di riconoscersi.


vv. 2605-2750

The poor, homeless wretch
Did heart and hand outstretch
To heaven, on his knees
Praying that God might please
To send him into any land
1830 Where he would have a right to stand.
The sailors he instructed
By winds to be conducted,
However these wished to blow:
The men should let the ship go
Where'er winds would veer it,
And elsewhere never steer it.
A strong wind blew for them,
Remaining true for them;
Then a storm rose and blew
1840 The ship in days short and few
To reach his mother's lands,
So sacked, so scorched with brands,
As I have told you once before,
That she controlled nothing more
Except her capital city,
Beset by grief and pity.
When the town there he spied
To the mariners he cried
To turn the sails that way
1850 And land without delay.
When the burghers saw the ship
Come up at such a clip,
With an armed band
A stout defence they planned.
Now the homeless wretch
Did peaceful hands outstretch
And asked the men who neared
What it was they feared.
They found it most surprising,
1860 The question thus arising,
And wondered from what distant home
This traveler to them had come,
Since of this he had no ken.
One of the best among the men
Told him fully about their woe,
As I told you a while ago.
On learning of their plight,
He said, "I've come aright,
For this with God I've always plead,
1870 That by His grace I should be led
To where some usefulness appears,
Lest I should spend my youthful years
Idly doing naught
While war is being fought.
If my lady deems it right,
I'll gladly serve her as her knight."
Now as the folk surveys him
They see 'tis meet to praise him
For strength and riches too.
With willing kindness true
1880 They gave him haven there and rest.
The dame was gladdened by the guest,
Though him she had not seen as yet.
Herein the guest was fortunate:
The host they designated,
As good he was rated,
One of the best the city had.
Whate'er the guest desired or bade,
'Twas carried out to suit his moods.
1890 For this he recompensed with goods.
He spent so lavishly,
Yet in such right degree,
By no lack was he oppressed :
Thus he became a welcome guest.
When he heard the story
Of this young lady's glory,
So fair and still unmarried,
Yet by warfare harried,
By the duke's ill will abused
1900 Because his suit she had refused;
And since she had said
That she would never wed,
He would have liked the dame to see;
How this thing could come to be
Without dishonor undesired,
This the guest now inquired.
To her he was reported
As stanch and well comported:
She wanted him to meet her.
1910 Few guests were known to greet her.
This was her wonted way,
Revealing day by day
What grief in her had wrought
(Joy to her meant naught):
If poor or rich he were,
Native or foreigner
She never let a man come near,
Except when she would appear
In church, with prayers occupied,
1920 Which she did at every tide,
E'en sacrificing food and rest.
Now thus the host advised the guest:
Her steward he would sue
To take him to her pew,
Where he might see the lady.
He found the steward ready.
One day as early mass was read
This steward good the stranger led
Into the chapel, where
1930 She was engaged in prayer,
And let him look on her well.
The steward broke the silent spell:
"Lady, greet this knight,
He'll serve you well with might."
She greeted her child as stranger,
His heart saw no danger,
For to him 'twas unknown
That she had borne him as her own.
Much greater heed to him she paid
1940 Than she would e'er have displayed
To any man before;
She eyed the clothes he wore.
When searching eyes on these she laid,•
In secret to herself she said :
That silken stuff well wrought
Which her own hand had brought
And laid beside her babe of yore
And the clothes this stranger wore
Seemed quite identical to be
1950 In color and in quality:
They were the selfsame clothes, she thought,
Or anyway by one hand wrought:
These he wore and those.
All this revived her woes.
He liked her womanhood,
As any man should
In one so richly blest;
She too liked the guest
Better than any she could name.
1960 The devil's schemes were to blame
Who also tempted Eve
God's laws to spurn and leave.
The good dame commended him
To her steward, who tended him,
And then they went apart.
With her he left his heart
And more he strove anew
For praise and honor too,
Because the lady he had seen ;
1970 So sweet to him this had been,
His joy, he thought, knew no bound.
Day by day the people found
Knights near the city thronging,
As his heart was longing,
Some walking, some on horse.
Hence came his action's course.
This quickly heightened his renown.
Whene'er the burghers of the town
Met the enemy,
1980 Whate'er their injury,
He rarely let a chance go by
Some bold activity to try
That won him high acclaim:
Outstanamg was his name.
This he earned on
Until he naa won
Knighthooa's desired reward
With spear and with the sword.
When ot this art he'd gained command
1990 By daily practice with his hand,
And when he knew by test
That he was the best
(With courage and strength imbued,
With knightly aptitude),
More powerful became his vim.
Distress could not discourage him.
On enemies he fell like hail,
A head in chasing, in flight a tail.
Now that marauding Roman
2000 Famed as valiant foeman -
The duke who'd sacked these lands
Laid waste by firebrands
Was stronger far than other men.
Also, in :fighting now as then
He'd met with such success
That people would confess
Of all the knights anywhere
He was the best beyond compare.
This practice frequently he showed:
2010 Alone upon his horse he rode
Before the gate to joust,
And fought with knightly gust.
Whatever doughty knight
In knightly spirit might
Come forth, engaging him in fray,
As captive he was led away
Before the burghers' eyes.
He feared them in no wise.
Such victories so oft he'd gained
2020 That no more knights now remained
Against this foe to ride.
Yet oft to fight he tried.
Now shame beset Gregorius
That one fighting man had thus
A mighty host laid low
With no defence to show.
Like this his thinking often ran:
"I often see that a man
Who thinks the gaming board is fun,•
2030 When funds enough he has won
With which his luck he will try
In case the odds are not too high
Will deem himself most fortunate.
But even if the odds are great
He'll risk all on a lucky throw.
A gambler's choice here I know.
If but I have courageousness
To risk the little I possess
Against such opulent treasure,
2040 I'll gain an ample measure
Of riches and acclaim,
If I win the game.
I am a man of praises bare,
Yet that has caused no such despair
But that each day my thoughts begin
Of how to fortune I may win,
That all men will praise my name.
I don't know how to reach this aim.
Unless for this I risk my life
2050 I'll seem no better than a wife,
Of honor I'll be cheated.
Can this duke be defeated
By me with God's helpfulness?
Well I know that I possess
Strength and courage, that is sure.
I'll stake these gifts however poor
On this competition.
Who'll grieve at my perdition
If by him I shall be slain?
2060 But if I the victory gain,
Highly honored I will be
Ever and eternally.
Be that made known to man and wife:
I had rather that my life
Find in fight a fitting end
Than that in shame my days I spend.
Gregorius resolved on this:
Not a day he would miss
In mere procrastination.
2070 For God and reputation
Either his life should ended be
Or the guiltless dame he'd free
From the invader's hand
Who had stolen her land.
He told this to but One
Who could urge him on
Or who might halt his scheme:
The Lord who rules supreme.
To no one else he'd tell his aim.
2080 Next morning when daybreak came
An early mass he shared
And then himself prepared,
As if to leave the town behind.
Now he told the host his mind,
Who helped him out of town to steal.
His host heard a strong appeal:
Whene'er the knight should return
He the fact should discern
And let the warrior in,
2090 With loss or with a win.
So good Gregorius
In valor glorious
Rode o'er the plain, bent
On reaching that tent
In which he knew the duke was biding.
The valiant man saw him riding
And armed for the test,
Just he and not the rest.
All his other fighters there
2100 Gave orders quickly to prepare
His steed to ride to the fray.
The duke feared he'd get away.
Gregorius, when he saw the man
Approach, formed a clever plan.
From him he seemed to flee
But this was strategy
And neared his men near the gate.
Here the duke he would await,
Hoping to see him distressed,
2110 For the duke, if hard pressed,
Men to help could not call.
The breastworks and the city wall
Were full of knights and ladies fair
Bent on seeing how they'd fare
And who would win the day.
The youth caused no delay.
Each got ready on his horse
For a long jousting course.
Each would at the other joust.
2120 Swiftly then the spears they thrust
Under their arms; with speed
Forward rushed each steed.
The spears were short and stout
And put the fighters out.
So mighty was each stroke
The spear in splinters broke,
Yet neither knight took a fall.
How well did each of them recall
The sword that hung at his side!
2130 Look, in fighting now they vied,
These two, in vigor peers,
Who'd never learned of fears
Or unbecoming cowardice
(In truth let me tell you this),
That had the substance of a hair.
So in the fighting of this pair
The duel's outcome in the end
On skill or fortune must depend.
When each with his sword
2140 Enough blows had scored,
Gregorius mightily
So beset his enemy
That taking captive man and horse,
Both he led away by force
Toward the city's outer gate.
As yet 'twas in its bolted state,
Nor could he soon enter then.
All the duke's fighting men
Saw what was occurring
2150 And with vigor stirring
Rushed to their master's side.
When this the burghers spied,
The city's gates they open flung.
Outside into action sprung
The mightiest affray
Before or since that day
By such numbers fought.
Gregorius' hold was taut
Upon his captive of the day
2160 Whom he as knight brought away.
The gates were slammed shut again.
From the plain the duke's men
Made a desperate attack
But tired of this and soon turned back.
The fortune-blessed Gregorius
Had that day acquired thus
The highest reputation,
Freeing of tribulation
All his mother's land
2170 With his doughty hand.
E'en before, so great his fame
That no man risked any blame
Who gave him honor due,
But now his glory grew.
Also, the lady and her land,
By virtue of his helpful hand,
No longer bore their cross.
Great as was her loss,
For it she fully was repaid,
2180 Just as she'd desired and prayed,
And from him got a guarantee
That he would do no injury
To her henceforth forever.
In this he wavered never.
When this land of sorrow
Found a cloudless morrow,
Enjoying peace as before,
The native lords worried sore
At every daily dread
2190 Which their misgivings bred,
That in the same way they'd be racked
If they were once again attacked
By any powerful hand.
They said this spacious land
In woman's hand had no defence
Against unrighteous violence:
"Had we a lord to guide us
No trouble would betide us."
And so these lords with speed
2200 Among themselves agreed
The lady to request
( Pressing their case with zest)
That she a consort should select
Whom as their lord they would respect.
That would in every way be good.
They knew well her attitude,
With God's approval born,
That men she had forsworn
And would forswear them evermore.
2210 This was an error to deplore.
Her life would be poorly spent
If to this land so opulent
She'd become a bane,
Leaving no heir to reign.
This counsel they would proffer:
Better service she'd offer
To man and Heaven too
(And to God's laws be true)
If she would wed and bear
2220 A son to be her heir.
Such counsel was the best:
For rightful marriage blest, 
That is the life of greatest worth
That God has granted us on earth.
When so much truthful thought
Before her had been brought,
She did their bidding and praying
God's law she was obeying
And promised she'd be married.
2230 In this their will carried.
In this advice did all concur :
That the choice be left to her
To take whome' er she would.
Since that advice seemed good,
The woman true and kind
Often searched her mind
Whom she knew as suitor
That would better suit her
Than that very one
2240 (Earnest thoughts she spun)
Whom God had placed in her hand
To free herself and her land :
Her son, Gregorius by name,
The selfsame one who now became
His mother's spouse'without delay.
In this the devil had his way.
When to her lords she confessed
Which man would suit her best,
No other man so high they prized.
2250 Him as their lord they recognized.
No greater rapture e'er was sensed
Than what this pair experienced
When they together bided,
For they were well provided
With joy in great faithfulness;
Behold, it ended in distress.
A good lord he was named,
For generosity famed.
Of all the boons a life of worth
2260 Can off er men here on earth,
He had the fullest choice of all ;
All that took a headlong fall.
His lands and marches widE
So well he fortified,
Who an attack contrived,
Him this man deprived
Of goods and reputation.
He had determination:
Had God not made him spurn such things,
2270 All must have been his underlings
Who lived in any neighbor state.
But he would fain be moderate,
God to honor and adore.
He hoped and prayed for nothing more
Than ways to serve his Lord.
All else this man ignored.
The tablet constantly
He kept in secrecy
In his castle concealed,
2280 To no one revealed.
'Twas found with him, as I have said.
In it every day he read
His inborn sinfulness
This caused his eyes distress-
His life's first beginning
And the load of sinning
That his parents bore.
God he did implore
That He have mercy on the two.
2290 But of that sin naught he knew
That on his shoulders lay
And that he night and day
Together with his mother wrought.
Thus offence to God he brought.
[1825] L’esule tese allora cuore e mani al cielo e pregò molto nostro Signore, perché lo conducesse alla terra che era destinata per quel suo viaggio. Ordinò ai marinai di sottomettersi completamente alla volontà dei venti e di lasciare che la barca andasse dove i venti la conducevano, senza manovrarla in nessun altro modo. Si levò un forte vento che si mantenne costante e in pochi giorni furono trascinati da una tempesta sulla terra di sua madre. Come già vi ho detto, essa era devastata e incendiata; niente era stato risparmiato, neppure la capitale, anch’essa minacciata da un duro assedio. Quando intravide la città, ordinò ai marinai di volgere la vela in quella direzione e di approdare a quella terra.

1851 Quando gli abitanti videro la nave dirigersi verso di loro, indossarono le loro armi per muoverle guerra. L’esule fece allora segnali di pace con le mani e chiese ai cittadini che cosa temessero. Furono straordinariamente meravigliati di quella domanda e si chiesero da che terra tanto lontana venisse mai quel signore per non sapere nulla. Un uomo tra i più insigni gli descrisse in quale situazione si trovassero, come già ho detto.
Quando conobbe il loro stato di pericolo, disse:
- Sono dunque giunto al momento giusto. Ho sempre pregato Dio di condurmi a una città che stesse in guerra e dove potessi trovare un compito, perché il tempo della mia giovinezza non trascorra nell’ozio. Se la mia signora lo vorrà, desidero di buon grado essere suo soldato.
Essi videro come tanto il suo aspetto quanto il suo equipaggiamento fossero apprezzabili, perciò volentieri lo condussero con loro dentro le mura. La signora fu felice dell’ospite, prima ancora di vederlo.
Trovò buona accoglienza: il signore che gli offrì ospitalità era uomo saggio e stimabile, uno tra i migliori della città. Tutto ciò che
voleva e chiedeva, gli fu dato secondo i suoi desideri, e quell’uomo ricevette per questo il suo compenso. Le sue vivande erano ricche e tanto copiose che non gli mancò mai nulla: era un ospite gradito.
Quando seppe che la regina era bella, giovane e nubile e che subiva i mali di quella guerra perché aveva respinto il principe, avendo promesso un giorno di non prendere marito, desiderò vederla. L’esule allora si informò se questo potesse avvenire senza danno per nessuno. Anche a lei era stato riferito quanto egli fosse nobile e valoroso e anch’essa lo avrebbe salutato volentieri, cosa che raramente accade con un ospite. Secondo la sua abitudine, per dimostrare a tutti quanto fosse profondamente angosciata (la gioia le era sconosciuta), aveva preso l’abitudine di non mostrarsi a nessuno, ricco o povero, straniero o del luogo che fosse, ad eccezione di quando era in chiesa, immersa nella preghiera a cui dedicava ogni momento, tranne il tempo del sonno e del pranzo.

1921 Il padrone di casa consigliò al suo ospite di pregare il siniscalco di lei di condurlo in città perché desiderava vederla. Il siniscalco acconsentì. Qualche giorno dopo lo condusse alla messa del mattino e per mano lo accompagnò dove ella pregava, così che poté vederla bene. Il siniscalco disse alla sua signora:
- Signora, salutate quest’uomo che può rendervi un buon servizio.
Ella accolse suo figlio come uno straniero, ma anche il cuore di lui era cieco e non riconobbe che era la stessa donna che lo aveva generato.

1939 Lo guardò a lungo e con attenzione, come non aveva mai fatto prima con un uomo. E questo accadde a causa del suo abito. Quando l’ebbe guardato bene, ammise con se stessa che quello doveva essere quel tessuto di seta con cui lei stessa, con le sue stesse mani, aveva avvolto il suo bambino; l’abito dello straniero per pregio e colore era straordinariamente somigliante a quello: il tessuto era proprio lo stesso o entrambi erano stati fabbricati dalla stessa mano. In lei si risvegliò il suo dolore.
A lui la signora piacque molto, come a un uomo può piacere una donna in cui tutto è perfezione. Ed anche a lei l’ospite piacque più di qualunque altro prima. Così si compirono i consigli di colui che traviò anche Eva, quando disobbedì a Dio.

1965 La donna lo affidò nelle mani del siniscalco e per quel giorno si separarono. Egli lasciò il suo cuore presso di lei e dopo averla vista, ancor più di prima cercò di ottenere fama e onore. Quanto era accaduto l’aveva così ricolmato d’amore, che il suo cuore ne esultava.
Ora, ogni giorno, come vuole il cuore guerriero, si svolgevano davanti alla città tornei tra cavalieri a piedi o a cavallo. Qui fece le sue prove e divenne ben presto famoso: quando i cittadini si scontravano con i loro avversari, - e accadeva anche che ne riportassero qualche ferita - raramente perdeva l’occasione di compiere qualche impresa che gli desse maggior fama e prestigio rispetto agli altri.
Continuò così finché non divenne cavaliere provetto, esperto, secondo le regole, della lancia e della spada. Quando con l’esercizio quotidiano padroneggiò quell’arte con la sua mano e quando fu sicuro di essere il migliore - possedeva audacia e forza e l’intera arte della cavalleria - crebbe in lui un coraggio temerario. Quanto poco temeva il pericolo! Contro i nemici era una tempesta, il più veloce nel dare la caccia, il più lento a fuggire.

1999 Quel duca romano, famoso per il suo valore, che incendiava e devastava quella terra, era più forte di chiunque altro. Ed era lo stesso che per i suoi straordinari successi era riuscito a essere da tutti considerato come il miglior cavaliere di quella terra. Per dar mostra della sua arte nella cavalleria, era sua abitudine torneare da solo con la lancia fuori dalla porta della città: se un cavaliere valoroso per il suo coraggio combatteva a duello contro di lui, finiva con l’essere catturato come prigioniero e mostrato alla città senza che il duca avesse nulla da temere. Questo era accaduto molte volte, finché non era rimasto nessuno che osasse affrontare il duca, benché costui continuasse la sfida.

2023 Gregorio ebbe vergogna che un solo uomo mandasse in rovina un intero esercito senza nessuna resistenza. Andava perciò meditando sempre più: "Vedo spesso che un vero amante del gioco dei dadi, quando ha vinto una bella somma, vuole metterla tutta in pallio e si ritiene molto fortunato, se trova un buon avversario per la sfida; se anche la sfida è impari, spera in un buon colpo. Ora ho l’occasione di giocare. Se sono ben deciso a rischiare i miei poveri averi in cambio di una fortuna ben maggiore, potrò qui rischiare un duello per guadagnarmi onore e grande ricchezza per sempre, se sarò il vincitore. Ancora non possiedo la fama, ma ogni giorno non faccio che pensare come posso acquistare la fortuna di avere una grande fama. Ancora non so come questo possa accadere, ma se non rischio la vita, mi si considererà una femminuccia e il mio onore sarà perduto per sempre. Con la Grazia di Dio potrò vincere questo duca? So con certezza di possedere forza e coraggio. Voglio rischiare la mia povera ricchezza in questo gioco. Non saranno in molti a piangermi, se verrò ucciso da lui. Ma se sarò io a vincerlo, sarò per sempre ricco di onore. Uomini e donne devono sapere che preferisco rischiare la vita per un fine nobile, piuttosto che condurre un’esistenza infame."

2067 Gregorio decise di non aspettare un giorno di più: per amore di Dio e del suo onore, voleva perdere la sua vita o liberare quella donna senza colpa dal potere di quel duca, che le aveva strappato il suo regno. Di questo non fece parola con nessuno, se non con colui che poteva aiutarlo o ostacolarlo nell’impresa: il Signore supremo. Non volle dirlo a nessun altro.

2080 L’indomani, sul far del giorno, ascoltò la messa e si armò poi per dar battaglia. Il suo ospite fu suo complice e lo aiutò a uscire dalla città. Con gran calore si fece giurare da lui, che quando fosse tornato - vincitore o sconfitto - avrebbe avuto cura di farlo rientrare.
Gregorio il buono con coraggio attraversò a cavallo il campo di battaglia fino alla tenda in cui si trovava il duca. Questi lo scrutò con coraggio e indossò le sue armi: lui solo, senza nessun altro. I suoi compagni ordinarono che gli fosse subito portato il suo cavallo, perché il duca temeva che il suo avversario potesse fuggire. Quando Gregorio lo vide cavalcargli incontro, formulò subito un piano molto saggio: cominciò a indietreggiare con grande abilità verso la sua parte, fin davanti alla porta. Qui attese l’avversario, così che non potesse più giovarsi dell’aiuto dei suoi uomini, quando gli avesse dato l’assalto. Le mura della città e i cammini di ronda erano affollati di cavalieri e donne che volevano vedere chi dei due sarebbe stato il vincitore. Il giovane non indugiò oltre.
Ciascuno dei due si lanciò in un lungo battagliare. L’ardore li spingeva l’uno contro l’altro. Appena ebbero stretto sotto il braccio le loro lance, lanciarono i cavalli all’attacco. Le lance erano corte e forti, ma a ben poco servirono loro, perché ciascuno colpì con tale forza che si spezzarono; entrambi i cavalieri rimasero però ugualmente in sella. Quanto rapidamente estrassero poi la spada che pendeva al loro fianco! Guardate, cominciarono a combattere come guerrieri di ugual forza e, vi assicuro, nessuno dei due si macchiò della più piccola traccia di viltà. Veramente, solo l’arte e la fortuna potevano decidere la sorte del combattimento.
Quando entrambi si furono scambiati abbastanza colpi, l’audace Gregorio assalì l’avversario in modo da afferrare le briglie del suo cavallo e da condurlo con violenza fino nei pressi della porta della città. Era ancora chiusa e non poté trascinarlo dentro. I cavalieri del duca, che osservano tutto, si affrettarono in aiuto del loro signore con tutta la loro schiera. Quando quelli della città se ne accorsero, spalancarono la porta, mentre fuori esplose la più dura battaglia che mai si fosse vista e che mai si vedrà. Gregorio tenne ben saldamente il suo avversario prigioniero e lo trasse all’interno, mentre la porta della città veniva richiusa. Gli altri, dall’esterno, con gran forza diedero l’assalto alla porta, ma ben presto desistettero.

2165 Gregorio, vittorioso, acquistò in quel giorno il più grande onore e liberò con la forza del suo braccio la terra di sua madre da una grandissima sciagura. Se fino ad allora aveva goduto di una considerazione tale che nessun uomo saggio contestava il suo valore, ora egli fu ancor più apprezzato. Con il suo aiuto la signora e la sua terra erano state liberate da ogni pericolo. Ogni danno subìto fu completamente ripagato, secondo quanto ella chiedeva e desiderava; dal duca ottenne la promessa che mai in futuro le avrebbe più arrecato alcun dolore. E il duca mantenne la parola.

2185 Quando quel regno devastato fu liberato da ogni sventura e appena poté tornare a godere la pace come un tempo, i principi di quella terra furono ogni giorno assaliti dal timore che potesse tornare a ripetersi quella situazione, se una seconda volta una mano potente li avesse assaliti. Dicevano che un regno tanto grande affidato a una donna sola sarebbe stato indifeso di fronte a un assalto violento.
- Avessimo un signore, non avremmo nulla da temere.

2225 Riuniti a consiglio, decisero allora di pregare la signora di scegliersi uno sposo, degno di essere loro signore, e lo fecero subito con grande ardore: era un bene per ogni evenienza. Sapevano bene come lei avesse deciso di votare il suo cuore a Dio, rinunciando per sempre a un uomo, ma sbagliava: la sua vita era mal spesa, se per colpa sua mandava in rovina una terra tanto ricca, lasciandola senza eredi. Questo era il loro consiglio: avrebbe agito molto meglio davanti al mondo e a Dio (e più conformemente al suo comando), se avesse preso un marito e avesse generato dei figli. Questo era davvero il miglior partito, perché il giusto matrimonio è il miglior stato che Dio abbia donato al mondo.
Dopo aver esposto alla loro signora tante cose vere, ella accolse il loro consiglio e promise di sposarsi, per compiere il volere di Dio. E avvenne ciò che tutti volevano. Tutti furono concordi nel lasciare a lei la scelta di sposare chi volesse. Poiché così doveva essere, la signora buona continuava a ripetersi saggiamente che non avrebbe preso nessun altro se non quello stesso uomo che più era gradito al suo cuore e che proprio Dio le aveva inviato (e molto se ne rallegrava) per liberare lei e la sua terra.
Costui era suo figlio Gregorio e ben presto divenne il marito di sua madre. Così si compì il volere del diavolo.
[2246] Quando disse a quei signori chi aveva scelto, ne furono molto contenti e lo accettarono come signore. Mai ci fu gioia più grande di quella che ricevettero l’uno dall’altra la signora e il suo sposo: entrambi si corrispondevano nell’amore e nella fedeltà reciproca. Ma vedete come tutto finì in pianto.
Gregorio fu un buon signore, noto per la sua magnanimità. Tutta la vita più perfetta che può essere concessa a un uomo su questa terra, egli l’ebbe secondo i suoi desideri.
Ma tutto finì poi male.
[2263] Assicurò la pace al suo regno e ai suoi confini con tale forza che chiunque meditasse qualche insidia, perdeva insieme onore e beni. Aveva un cuore saldo, e se per amore di Dio non vi avesse rinunciato, avrebbe potuto sottomettere tutte le terre confinanti. Seppe conservare la misura: per la gloria di Dio ambì solo a ciò che per diritto gli era sottomesso: non volle nient’altro.
Ogni giorno ebbe sempre cura della tavoletta che conservava in segreto: nessuno seppe mai che era stata trovata accanto a lui. Ma ogni giorno, per tormento dei suoi occhi, vi leggeva la storia peccaminosa della sua nascita e il pesante fardello della colpa di sua madre e suo padre. Pregava nostro Signore Iddio di perdonare entrambi, ma non riconobbe il peccato che pesava sulle sue stesse spalle e che consumava con sua madre ogni giorno e notte, offendendo Dio.


2605 - 2750

2605 Nû sprechet wie dâ wære
dem guoten sündære.
er was in leides gebote.
sînen zorn huop er hin ze gote,
er sprach: «diz ist des ich ie bat,
2610 daz got mich bræhte ûf die stat
daz mir sô wol geschæhe
daz ich mit vreuden sæhe
mîne liebe muoter.
rîcher got vil guoter,
2615 des hâst dû anders mich gewert
danne ich an dich hân gegert.
ich gertes in mînem muote
nâch liebe und nâch guote:
nû hân ich si gesehen sô
2620 daz ich des niemer wirde vrô,
wande ich sî baz verbære
danne ich ir sus heimlich wære.»
Ich weiz wol das Jûdas
niht riuwiger was
2625 dô er sich vor leide hie
danne ouch diu zwei nû hie.
ouch entrûrte Dâvît
nihtes mêre zuo der zît
dô im kâmen mære
2630 daz erslagen wære
Saul unde Jônathas
und Absalôn der dâ was
sîn sun, der schœniste man
den wîp ze sun ie gewan.
2635 swer ir jâmer und ir klagen
vol an ein ende solde sagen,
der müese wîser sîn danne ich.
ez wære ich wæne unmügelich
daz ez iu mit einem munde
2640 iemen vól gesagen kunde.
sich möhte vil nâch der tôt
gemâzet haben ze dirre nôt:
den hæten si, wære er in komen,
ze voller wirtschaft genomen.
2645 in wâren diu beide
gesamnet in glîchem leide,
beidiu sêle unde lîp.
wâ vriesch ie man oder wîp
deheiner slahte swære
2650 diu alsô garwe wære
âne aller hande trôst?
diu sêle entsaz den hellerôst,
sô was der lîp in beiden
bekumbert umbe ir scheiden.
2655 ez hât geschaffet diu gotes kraft
ein missemüete geselleschaft
diu doch samet belîbe
under sêle und under lîbe.
wan swaz dem lîbe sanfte tuot,
2660 das enist der sêle dehein guot:
swâ mite aber diu sêle ist genesen,
daz muoz des lîbes kumber wesen.
nû liten si beidenhalben nôt:
daz was ein zwîvaltiger tôt.
2665 Diu vrouwe ûz grôzem jâmer sprach,
wan si den jâmer ane sach:
«ouwê ich vervluochtez wîp!
jâ kumbert maniger den lîp,
daz des diu sêle werde vrô:
2670 dem geschiht ouch alsô.
sô bewiget sich manic man und wîp
der sêle umbe den lîp
und lebet in dirre werlde wol.
nû enmac ich noch ensol
2675 mînem lîbe niht des gejehen
des im ze guote sî geschehen:
ist mir diu sêle nû verlorn,
sô ist der heize gotes zorn
vil gar ûf mich gevallen
2680 als den vervluochten allen.
mich wundert, nâch der missetât
die mir der lîp begangen hât,
daz mich diu erde geruochet tragen.
sun herre, muget ir mir sagen
2685 (wan ir hábet der buoche vil gelesen):
möhte aber dehein buoze wesen
über sus gewante missetât,
– ob des nû ist dehein rât
(des ich wol muoz getrûwen)
2690 ich enmüeze die helle bûwen,
dâ mite ich doch verschulde daz
daz sî mir doch sî etewaz
senfter danne maniges leben
der ouch der helle ist gegeben?»
2695 «Muoter», sprach Grêgôrjus,
«gesprechet niemer mêre alsus:
ez ist wider dem gebote.
niht verzwîvelt an gote:
ir sult vil harte wol genesen.
2700 jâ hân ich einen trôst gelesen
daz got die wâren riuwe hât
ze buoze über alle missetât.
iuwer sêle ist nie sô ungesunt,
wirt iu daz ouge ze einer stunt
2705 von herzelîcher riuwe naz,
ir sît genesen, geloubet daz.
belîbet bî iuwerm lande.
an spîse und an gewande
sult ir dem lîbe entziehen,
2710 gemach und vreude vliehen.
ir ensult ez sô niht behalten
daz irs iht wellet walten
durch dehein werltlich êre,
niuwan daz ir deste mêre
2715 gote rihtet mit dem guote.
jâ tuot ez wirs dem muote,
der guotes lebens wal hât
und er sich sîn âne begât,
danne ob es enbirt ein man
2720 des er teil nie gewan.
ir sît ein schuldec wîp:
des lât engelten den lîp
mit tegelîcher arbeit
sô daz im sî widerseit
2725 des er dâ aller meiste ger:
sus habet in unz er iu wer
in der riuwen bande.
den gelt von iuwerm lande
den teilet mit den armen:
2730 sô müezet ir gote erbarmen.
bestiftet iuwer eigen,
swâ iuwer wîsen zeigen,
mit rîchen klôstern (daz ist guot):
sus senftet sînen zornmuot
2735 den wir sô gar verdienet hân.
ich wil im ouch zu buoze stân.
vrouwe, liebiu muoter mîn,
diz sol diu jungest rede sîn
die ich iemer wider iuch getuo.
2740 wir suln ez bringen dar zuo
daz uns noch got gelîche
gesamene in sînem rîche.
ich engesihe iuch niemer mê:
wir wæren baz gescheiden ê.
2745 dem lande und dem guote
und werltlîchem muote
dem sî hiute widerseit.»
hin tet er diu rîchen kleit
und schiet sich von dem lande
2750 mit dürftigen gewande.
Now there was at court a maid,
Very clever, so 'tis said ;
His sorrow's reason soon she knew,
As I shall now report to you.
For that room she served and swept
2300 Where the tablet he had kept.
Each day some time he spent
In sorrowful lament.
That time he'd never miss.
The maiden noticed this:
Every time she let him in,
He would laugh at her or grin,
But saddened every day
Red-eyed he went away.
The maid strove, and ever
2310 With heartfelt endeavor
To find the explanation
For his lamentation
And in she stole with him one day
When again, as was his way,
He came to vent his gloom.
The maid was in the room
And hid until she'd fully viewed
The man in gravely troubled mood
Reading the tablet anew,
2320 As was his wont to do.
When this repeatedly he'd read,
While prayers he spoke and tears he shed,
He dried his eyes of weeping,
Thinking that he was keeping
His secret from the world about.
Now the maid had found it out.
Quickly she also traced
Where he the tablet placed.
2330 When with wailing he was done,
Swift the maid began fo run
To her lady, speaking so :
"Lady, what may be the woe
That gives my lord grief so grim,
Grief you don't share with him?"
The lady said, "What do you say?
An hour ago he went away
From us and was light-hearted.
What news, since he departed,
Could reach the master's ears
2340 And sadden him to tears?
Such things, when to him told,
From me he'd not withhold.
Naught could his weeping waken,
I'm sure you were mistaken."
"Alas, 'tis the truth I say.
Lady, I saw him there today
By melancholy clutched,
So that my heart was touched."
"Now look, you're always so inclined.
2350 Thus you have caused my mind
Much solicitude:
You ne'er bring news that's good.
'Tis better to keep still
Than such a lie to spill
And make me suffer such a hurt."
"Lady, no lie do I assert.
I have no greater woe, in sooth,
Than that I have to speak this truth."
"Come, do you really mean it so?"
2360 "Indeed, that he is sad I know.
I'd thought you'd know it better still.
Lady, what can be this ill
Which thus from you he will conceal
Yet fails not all things to reveal?
Truly, lady, whate'er it be,
He suffers dreadful agony.
Yes, more than that I saw
And this conclusion draw:
A mighty grief he must bear,
2370 In this he's let no one share.
Since o'er this land he first held sway
He's never skipped a single day:
Alone and undetected,
Each morning he's directed
His feet into this room
With not a sign of gloom.
As happy as he's always come,
So sorrowful was he and glum
2380 When he went away.
As clearly as today
I've never noticed it before.
Seeing him go through the door,
With him I stole my way inside
And found a place there to hide:
To watch how he acted.
I saw him quite distracted,
Grieving in no manly way;
There right before him lay
An object whereon words were writ.
2390 As he looked and read in it,
His breast he 'gan to pound
And sank upon the ground
With many a genuflection
And looks in heaven's direction.
No one did e'er I see
Weeping so bitterly.
Thus I well could know
His heart is full of woe.
For this I surely cannot doubt,
2400 Considering a man so stout:
When such a man to tears gives way,
As I saw him weep today,
Great must be his distress."
The lady spoke in dolefulness :
"Dear my lord, 0 woe !
What can grieve him so?
That he was sad I never knew,
For he is young and healthy too
And high-born in good measure.
2410 Besides I'll always treasure
The will to obey him, as I should.
This I find very good,
For he can well reciprocate.
If no wife has a better mate,
This fact in truth I'll not mourn.
God knows, no better was ever born.
Woe is me, poor wife,
Never in my life
Has any good occurred for me,
2420 Nor will hereafter come to be,
Save by his goodness, his alone.
What grief can he in youth have known
To cause such tears to well
As I have heard you tell?
Come, to me some counsel yield,
Since he has kept this thing concealed:
How find out his pain
And yet his love retain?
I fear that if I make him tell
2430 I'll lose the man I love so well.
I know, whatever it may be
(Grief or adversity),
That comes to him and can be told
This from me he'll not withold.
Now I've no wish to pry until
I learn some thing against his will,
Except that in this case I deem
I have to know by some scheme
If his grief reputed
2440 Is so constituted
That he my help could borrow
To rid him of his sorrow.
That he from me keep anything
If joy or sorrow it should bring-,
This I've ne'er endured,
And so I'm well assured,
This thing he'd fain leave unsaid."
"I counsel you," said the maid,
"How you'll find out his distress
2450 And keep his favor none the less.
When I saw him standing there,
Wailing at grief he has to bear,
I marked the place with zeal
Which I will now reveal.
When he enough had cried
And beat his breast beside,
The object that before him lay,
He put it speedily away
High in an aperture.
2460 Of this spot I made sure.
If for a while you'll bide
(On a hunt he means to ride),
Thither, lady, the way I'll lead
To point it out, and you can read
What the writing there may show.
You can recognize it so.
This much is clear:
There is written here
Something that has distressed,
2470 Which he has thus suppressed.
When, as was his wont,
He sought the woods to hunt,
The lady, not delaying,
Followed the maiden's saying,
Found the tablet, and in it
Recognized in a minute
The selfsame one without a doubt
That you have been told about,
As earlier 'twas said,
2480 Which with the babe she laid.
When the tablet she rehearsed,
And again was immersed
Deep in billows pounding
Of mortal sins abounding,
She deemed herself enough oppressed,
With her hands heat her breast,
And tore her lovely hair, too.
She thought it surely must be true
That she for hell was born
2490 And God looked with scorn
Upon her heartfelt ruing
That she was e'er renewing
Of that misdeed of old
Which has to you been told,
Since He allowed the devil
Again to work his evil,
So that she'd fallen, as of yore,
Into the depths of sin once more.
Her joyful sun grew bedight
2500 With dark, deathly, dismal night.
I believe her heart
Had not survived the smart,
Had not hope however brief
Given her mind some relief
And solace to her brought.
'Suppose my spouse,' she thought,
'Received this tablet otherwise
Than up to now I could surmise?
If God my son has spared,
2510 Landing him unimpaired,
The one who found the baby
Sold clothes and tablet maybe
To him whom I have wed.
By this hope I'll be led
Until the truth I've been taught.'
For her a messenger was sought
To find if he could
Her husband in the wood.
The messenger ran around
2520 Until his lord had been found.
He spoke to him thus:
"Duke Gregorius,
If you'd again lay your eyes
Upon my lady ere she dies,
Go now and do not wait,
Or else 'twill be too late.
I left her mightily distressed."
Gregorius, by this request
Saddened and in spirits low,
2530 Cried "Friend, why speak you so?
This hour I quit her company
And left her well, of worry free."
"Sir, of that I have no doubt,
This very hour it came about."
In woods no more did they bide,
Toward home they made a speedy ride.
I tell you true when I say
They ne'er dismounted on the way,
Until his course he'd wended
2540 To where his joy ended,
For he perforce must see
A sight of misery
When eyes on his beloved he laid.
Misfortune from her cheeks had made
The pink color disappear,
Made her skin dull and sere.
He found her there deathly pale,
Hence his joy began to fail.
Loud wailing rent the air,
2550 For greater lovers ne'er
Were seen by eye of man.
The sinner good began :
"You're acting strangely lady, why?"
Scarcely could she make reply.
Her words, with sobbing spoken,
Were uttered half broken :
"Sir, there's cause for me to pine."
"What troubles you, dear lady mine?"
"So great, sir, is this bane,
2560 To God I would complain
That I into the world was born.
Dame Fortune treats me with scorn.
Accursed was the hour
God spoke that word of power
When I first saw the light.
Misfortune vowed me spite
And firmly to her oath adheres
Because a thousand woes and tears
To each joy have come my way.
2570 Sir, I beg you now to say
In what land your cradle stood.
Long ere now it had been good
To ask you as now I do.
I think the question's overdue."
"Lady, I know well why you grieve.
Someone has led you to believe
That my birth was low.
If I could only know
Who saddened you with such a tale
2580 Resolve in me would never fail
Until I struck him dead.
He'd better hide his head !
Whoe'er he is, he's been a liar.
Of ducal lineage was my sire.
I'm positive of this.
Pray take it not amiss
If now this matter we ignore
I can tell you nothing more."
The lady answered thus:
2590 "Sir, 'tis erroneous.
God knows that man would never
Get laughter from me ever
Who'd say about you to me
Things with which you'd not agree:
With harsh words I'd send him hence.
I fear your provenience
Is mine as well without a doubt."
She sought the tablet, took it out.
"Are you the man," she cried,
2600 "(Seek not these things to hide)
Whose fate is here recited?
Then by the Fiend we're spited,
Destroyed our soul's and body's life.
I am your mother and your wife."
Now tell me how reacted
This sinner good distracted.
He was o'ercome with woes,
And wrath 'gainst God arose.
He said: "This long I've wanted
2610 That I by God be granted
Such felicity
That I with joy might see
My mother whom I love.
Good mighty God above,
This Thou hast conceded,
But not as I had pleaded.
I always craved it in my mind
As something very sweet and kind.
I've seen her now, but so
2620 That I'll have only woe;
Better to see her not at all
Than thus to share her sinful fall."
Judas, I know 'tis true,
Never felt more rue
When he for grief himself hung
Than these whom fate together flung.
David too was not stirred
More to grieving when he heard
Messengers saying
2630 News about the slaying
Of Jonathan and Saul
And Absalom's fall,
His son, the fairest of the fair
That any mother ever bare.
Who would their tale of grief extend,
Telling their woe unto the end,
Wiser than I he must be.
I don't believe that possibly
One tongue could unfold to you
2640 All that must be told to you.
'Twould almost seem death abstained
From taking what he could have gained:
For had he sought these souls oppressed,
They would have welcomed him as a guest.
They both had dole
Of body and soul,
The selfsame suffering intense.
Could man or woman ever sense
Any kind of grief
2650 So bare of all relief,
As dire woe as e'er befell?
Their souls feared the fire of hell,
While they were broken-hearted
Because they must be parted.
God's power had created
A pair that were mismated
And yet to part were loath
In soul and body both.
What bodies feel as gainful
2660 To souls is seen as baneful;
And yet the soul's salvation
Is the body's tribulation.
In both respects they suffered dole:
They died in body, died in soul.
The woman, of this woe aware,
Gave expression to despair:
"Accursed woman, woe is me!
Some let the body burdened be
To free the soul of its distress,
2670 And this they manage with success.
Others again the soul reject
To show the body more respect,
Enjoying this world's plenitude.
Now I neither can nor should
Grant my body aught
That cheer to it has brought.
But if my soul as well has scath,
Then indeed God's burning wrath
O'er my head has burst,
2680 As o'er all those accursed.
I wonder, after all the shame
For which my body bears the blame,
That earth will still endure me.
O lord son, do assure me
(Of books you've read full many):
Granted amends, if any,
Are possible for such misdeeds,
If there's no help but I must needs
(As I believe full well)
2690 Go to live in hell,
How can I gain some leniency,
Treat me more tolerantly than some
That hell might to a small degree
Who like myself to hell have come?"
"Mother," said Gregorius,
"Never again be speaking thus.
God's edicts it offends.
Despair not of God's ends.
You shall still find salvation.
2700 I've read of consolation,
That God will true repentance heed
As penance for each evil deed.
Your soul will never be so ill
But that, when once your eyes fill
With tears of deep, heartfelt grief,
You're cured; let that be your belief.
Seek not from yO'ur own land to fare.
In what you eat and what you wear
You must be abstinent.
2710 Shun comfort and content.
You never should believe
That aught you can achieve
Through any worldly rank and fame,
But all the more should you aim
To make amends to God with good.
Worse is that man's attitude
Who well might choose a worthy life
But gives it up without a strife,
Than his who has to do without
2720 A thing he never knew about.
You are a woman of guiltiness:
Let your body make redress
By penance done every day,
So your flesh you'll gainsay
Its fondest aspiration :
Thus keep it for its duration,
By deep repentance banned.
The income from your land,
Share it with the neediest.
2730 With God's compassion you'll be blest.
Your landed properties provide
In ways your wise men decide
With convents rich (that is good),
And thus placate His wrathful mood
Whom we have filled with anger grim.
Penance I too will do for Him.
Lady, mother, dear to me,
These the last words shall be
That I shall e'er address to you.
2740 I'm sure we'll yet make it true
That God as final sequel
Will make us blest and equal.
Again I'll see you nevermore:
We should have parted long before.
This land and my goods
And all worldly moods,
Let them be this day denied."
He laid his costly clothes aside
And parted, shabbily arrayed,
2750 From the land where he had stayed.
[2296] Come si dice, viveva nella casa una giovane serva molto scaltra che scoprì il pianto di lui, mentre rigovernava la stanza in cui si trovava la tavoletta. Devo ora raccontarvi come. Per meditare sul suo dolore, egli aveva scelto una certa ora del giorno che non cambiava mai. Passando accanto a lui, la ragazza aveva notato che egli entrava contento nella stanza, ma ne usciva pieno di tristezza con gli occhi rossi di pianto.
[2309] In gran segreto divenne sempre più zelante nello spiare quale fosse l’origine di quel pianto, finché un giorno lo seguì mentre, come di consueto, entrava nella stanza per fare penitenza. Appena fu entrata, la ragazza si nascose e lo vide piangere, mentre come era sua abitudine leggeva la tavoletta. Dopo aver pianto a lungo e molto pregato, si asciugò gli occhi. Credeva di custodire il suo segreto agli occhi del mondo, ma ora lo conosceva la serva che con sguardo rapido vide anche dove veniva riposta la tavoletta.
[239] Appena il suo pianto giunse al termine, la serva corse in tutta fretta dalla sua padrona e le disse:
- Signora, che dolore è mai quello che tanto affligge il mio signore e che invece non affligge voi?
- Che vuoi dire? - disse la signora. - Poco fa si è accomiatato da noi molto lieto. Che cosa può aver appreso dopo avermi lasciata, da renderlo tanto triste? Se qualcuno gli avesse detto qualcosa, non me lo avrebbe taciuto. Niente gli è accaduto di triste: devi esserti sbagliata.
- No, signora, purtroppo no. Oggi l’ho visto davvero prigioniero di un tormento tale, che ha ferito il mio cuore.
- Siamo alle tue solite abitudini. Già altre volte mi hai molto irritata: non hai mai nulla di buono da dirmi. Avresti fatto meglio a tacere, piuttosto che dire tali bugie solo perché vuoi farmi del male.
- Non è una bugia, signora. Vi assicuro proprio di avervi detto la verità.
- Davvero pensi questo?
- Sì, in fede, egli è infelice. Credevo che vi fosse noto. Signora, che cosa potrà mai essere, da celarla proprio a voi, proprio lui che nulla vi nasconde? Davvero, signora, qualunque cosa sia, di certo porta su di sé un gran peso. Ma ho scoperto qualcosa di più: sono giunta alla conclusione che egli deve sopportare un grave affanno, che ancora non ha rivelato a nessuno. Da quando regna in questa terra, non lascia trascorre giorno senza recarsi sul far del mattino nella sua stanza da solo e di nascosto con la gioia dipinta sul volto: tanto è felice quando vi entra, quanto è triste quando ne esce. Veramente, mai ho visto bene come oggi. Quando l’ho visto entrare, mi introdussi là insieme a lui e mi nascosi per osservare lui e quanto faceva. L’ho visto posseduto da un dolore disumano e l’ho visto tenere tra le mani una cosa su cui è scritto qualcosa. Quando vide quella cosa e l’ebbe letta, si batté più volte il petto, si lasciò cadere in ginocchio chiedendo il perdono e rivolse più e più volte lo sguardo al cielo. Mai ho visto piangere qualcuno tanto e tanto a lungo. Da questo ho capito con certezza che il suo cuore è carico di dolore. Non ne dubito: se un uomo tanto coraggioso piange come oggi l’ho visto piangere, questo non può accadere senza un dolore profondo.
[2444] Rispose tristemente la signora:
- Ahimè, mio amato signore! Che cosa può sconvolgerlo in tal modo? Non ho immaginato nessuna delle sue preoccupazioni! È giovane e sano e possiede una ricchezza considerevole; non trascuro nulla, di quanto devo, per fare la sua volontà, e lo faccio con gran gioia, perché ne ha grande merito. Se una donna ha caro un uomo migliore, non ne provo alcuna invidia: ma Dio sa che mai è nato uomo più caro. Me, misera donna! Mai in vita mia ho avuto un bene tanto grande, né mai più mi accadrà, di quello che proviene da questo solo uomo tanto eccellente. Che cosa mai può essere avvenuto nella sua giovinezza che lo faccia piangere come ora ho ascoltato da te? Poiché me lo ha nascosto, dammi tu un consiglio perché possa conoscere il suo dolore, senza che mi scopra davanti a lui. Temo che se lo pregassi di parlarmene, lo perderei. Perché so che se si trattasse di una cosa che gli arreca dolore e rabbia, ma che potesse essere rivelata, mai me la tacerebbe. Davvero non vorrei sapere nulla, se va contro la sua volontà; ma ora con l’astuzia devo assolutamente sapere, perché forse posso in qualche modo aiutarlo ad alleviare il suo dolore o addirittura allontanarlo da lui. Mai è accaduto prima che mi abbia taciuto una cosa, che desse gioia oppure no; e sono sicura che me la racconterebbe malvolentieri.
[2449] - Allora vi do un consiglio - disse la serva - che vi farò conoscere tutta la verità, conservando insieme la sua benevolenza. Mentre in quella stanza lo vedevo lamentare il suo dolore, ho osservato per bene il luogo, per potervelo indicare. Dopo aver pianto a lungo ed essersi battuto il petto, nascose subito ciò che aveva davanti agli occhi in un buco nel muro sopra di sé. Ho ben fissato nella mente questo luogo. Signora, se volete (egli sta per partire per la caccia), vi conduco là e vi mostro la cosa: vedrete allora con i vostri occhi che cosa vi è scritto e conoscerete tutto con sicurezza. Non può essere diversamente: là è scritto qualcosa del suo tormento che ha nascosto a tutti.
[2471] Appena il signore se ne fu andato nella foresta, come era solito, per la caccia, la signora fece subito quello che la serva le aveva consigliato; recatasi in quel luogo, trovò la tavoletta e riconobbe immediatamente che era la stessa che un tempo aveva messo accanto al suo bambino, come è già stato raccontato a suo tempo. E quando vi lesse, che ora per la seconda volta era sprofondata nel mare più profondo del peccato mortale, si sentì persa per sempre. Si batté il petto e si strappò i suoi bei capelli. Pensò di essere veramente nata per l’inferno e che Dio aveva disprezzato il sincero pentimento che a causa del suo vecchio misfatto aveva nutrito con la fede, poiché di nuovo permetteva che si attuasse il piano del diavolo, così che di nuovo precipitava nell’abisso del peccato.
[2500] Il sole della sua gioia fu ricoperto da una notte mortale. Credo che il suo cuore si sarebbe spezzato di dolore, se una traccia di speranza non avesse reso più leggero il suo animo: su di essa ripose la sua fiducia. Pensò infatti: "E se questa tavoletta fosse giunta a mio marito in modo diverso da come ho creduto? E se Dio avesse spinto mio figlio sano e salvo su una terra e se colui che lo trovò, avesse poi venduto a mio marito la tavoletta e il tessuto di seta? Voglio vivere con questa sola speranza, finché non conoscerò la verità". Fu chiamato un messaggero che fu immediatamente mandato nella foresta a cercare il suo signore."
[2520] Il messaggero corse al galoppo verso il luogo dove stava il suo signore. Lo trovò e gli disse:
- Duca Gregorio, se volete vedere ancora viva la mia signora, correte subito da lei o sarà troppo tardi. L’ho lasciata in una grande angoscia.
Gregorio ne fu molto scosso e infelice.
- Amico mio, - disse - che cosa dici? L’ho lasciata poco fa molto contenta e in ottima salute.
- Signore, ve lo confermo: è accaduto proprio ora.
Non indugiarono più a lungo nella foresta e cavalcarono a gran velocità verso casa. Strada facendo, ve lo giuro, non si fermarono, finché il duca non fu giunto dove ebbe fine la sua gioia, scorgendo nella sua amata sposa uno sguardo carico di dolore: il dolore aveva cancellato dalle sue guance il suo bel colorito e con questo se ne era andata l’intera sua bellezza. La trovò pallida come la morte e ogni gioia abbandonò anche lui. Si alzò un grande lamento, perché nessuno aveva mai visto due che si amassero tanto.
Disse il buon peccatore:
[2552] - Signora, che vi accade?
Gli rispose a stento, perché i singhiozzi le impedivano di parlare. Con parole rotte disse:
- Signore, davvero ho motivo di soffrire.
- Che cosa vi angoscia, signora mia amata?
- Oh, mio signore, è troppo. Rinfaccio a Dio di essere mai venuta al mondo. Ogni felicità mi è nemica. La bocca di nostro Signore ha maledetto l’ora in cui nacqui. La fortuna ha fatto giuramento contro di me e ad esso tiene fede, perché per un attimo di gioia sempre mi concede mille sventure. Signore, ora dovete dirmi da quale stirpe siete nato. Già molto tempo fa avrei dovuto rivolgervi questa domanda: temo che ora sia troppo tardi.
[2575] - Signora, ora so che cosa vi opprime: qualcuno vi ha forse raccontato che sono un uomo di umili origini. Se sapessi chi vi ha tanto addolorato, non avrà più pace fino al giorno della sua morte: si nasconda, ne ha proprio bisogno. Chiunque sia, ha mentito, perché è assolutamente provato che son figlio d’un duca. Non siate arrabbiata, ma concedetemi che di questo taccia: non vi posso dire di più.
[2560] Gli rispose la donna:
- Non si tratta di questo, signore. Dio sa che mai guarderei con sguardo sorridente chi mi dicesse cosa indegna di voi. Da me non otterrebbe mai nessun credito. Temo che la vostra nascita mi sia troppo prossima.
Estrasse la tavoletta e chiese:
- Siete voi, - non nascondetemelo - l’uomo di cui qui è scritto? Così il volere del diavolo ci ha sottomessi in anima e corpo. Sono vostra madre e vostra sposa.[2605] Ora, dite voi cosa dovesse provare il buon peccatore. Fu preda del dolore. Levò la sua collera contro Dio e disse:
- Questa è sempre stata la mia preghiera: conducimi, o Dio, alla città in cui mi sia concesso di vedere con gioia la mia amata madre. O Dio buono e potente, ben altra cosa mi hai concesso al posto di quanto chiedevo. Nel mio cuore desideravo l'amore e il bene, ma orache così l'ho incontrata, avrei preferito rimanerle lontana, piuttosto che diventarle così familiare.

[2622] So bene che Giuda, quando si impiccò per il dolore, non era più disperato di quanto lo siano, ora, qui questi due infelici. Anche il dolore di Davide non dovette essere più grande, quando gli giunse la notizia che

Saul e Gionata erano stati uccisi insieme ad Absalom, suo figlio, l’uomo più bello che mai sia nato da donna. Chi dovesse raccontare fino alla fine la loro miseria e il loro dolore, dovrebbe essere più bravo di me. Credo sia impossibile che una sola bocca possa raccontare tutto questo. Solo la morte potrebbe essere paragonata alla loro pena e se essa fosse giunta, essi l’avrebbero accolta amichevolmente. Entrambi, corpo e anima erano accomunati nel medesimo dolore. Chi mai, uomo o donna, potrebbe provare un simile dolore, tanto pesante da sopportare, senza alcun conforto? La loro anima provò il fuoco dell’inferno e il corpo di entrambi soffriva della sua separazione. Dio Onnipotente ha creato tra anima e corpo una unione ambigua e al tempo stesso inscindibile, perché ciò che piace al corpo, non fa bene all’anima e ciò che salva l’anima, per il corpo può essere solo una pena. Ma essi soffrivano in anima e corpo e fu per loro una doppia morte.

[2665] Quando la donna ebbe di fronte a sé tutto quel male, disse nel più grande dolore:
- Ahimè, sono una donna maledetta! Quanti offendono il loro corpo per la felicità della loro anima: e a qualcuno riesce! Altri, al contrario, uomo e donna, buttano via l’anima per il corpo, e sono almeno felici in questo! Ora, io non posso e non voglio credere che il mio corpo abbia avuto il bene, ma se ora anche la mia anima è perduta, allora l’ardente ira di Dio si è abbattuta più pesantemente che su tutti i dannati. Mi meraviglio che la terra possa ancora sopportarmi, dopo i malefatti che il mio corpo ha compiuto. O figlio e signore, voi che avete letto molti libri, sapete dirmi almeno questo: poiché nulla può essere cambiato di quanto è stato fatto (e di questo sono certa) e l’inferno sarà la mia dimora, esiste per un tale orribile delitto una penitenza, che possa almeno in parte farmi espiare la mia colpa, così che l’inferno mi sia un poco più sopportabile di quanto accade a molti altri che vi sono condannati?
[2695] - Madre, - disse Gregorio - non parlate mai più così, è contro il comandamento di Dio. Non disperate di Dio: otterrete certamente la salvezza. Ho letto un tempo una parola di consolazione: Dio apprezza il vero pentimento a espiazione di qualsiasi misfatto. Credetemi, la vostra anima non è tanto corrotta, che non possa trovare salvezza, se anche una sola volta i vostri occhi saranno bagnati di pianto di sincero pentimento. Restate nella vostra terra. Private il vostro corpo di ogni cibo e abito, abbandonate agi e gioie. Non dovrete reggere il vostro regno come chi governa per il potere mondano, ma soltanto per rendere maggior gloria a Dio con i vostri beni. Certo, un uomo a cui la vita abbia offerto gioie in abbondanza, soffre molto più quando se ne priva, di chi non ha mai posseduto queste cose. Siete una donna peccatrice: lasciate che il vostro corpo sia punito con il lavoro quotidiano, così che in esso sia sconfitto ciò che più bramava. Finché vivrà, tenetelo nelle catene del pentimento. Condividete l’oro della vostra terra con i poveri: otterrete così la pietà di Dio. Come è giusto, con i vostri beni fonderete, dove i saggi vi indicheranno, ricchi monasteri, per smorzare l’ira divina che noi abbiamo tanto suscitato. Anch’io voglio fare penitenza. Signora, mia madre amata, per sempre siano queste le ultime parole che vi rivolgerò. D’ora innanzi dobbiamo agire in modo che Dio ci accolga un giorno nel suo regno di nuovo insieme. Non vi rivedrò mai più. Sarebbe stato meglio che fossimo sempre rimasti divisi. Rinunciamo entrambi, da ora, alla terra, ai beni e al vivere mondano.
Si spogliò delle sue ricche vesti e abbandonò quella terra in abiti da mendicante.

2751-2786; 3936-3958
Ez wâren dem rîchen dürftigen
alle genâde verzigen,
wan daz er al sîn arbeit
mit willigem muote leit.
2755 er gerte in sînem muote
daz in got der guote
sande in eine wüeste,
dâ er inne müeste .
büezen unz an sînen tôt
2760 spilende bestuont er diese nôt.
er schûhte âne mâze
die liute und die strâze
und das blôze gevilde:
allez gegen der wilde
2765 sô rihte der arme sîne wege.
er wuot diu wazzer bî dem stege.
mit marwen vüezen ungeschuoch
streich er walt unde bruoch
sô daz er sînes gebetes phlac
2770 ungâz unz an den dritten tac.
Nû gie ein stîc (der was smal)
nâhe bî einem sê ze tal.
den ergreif der lîplôse man
und gevolgete im dan
2775 unz er ein hiuselîn gesach:
dar kêrte der arme durch gemach.
ein vischære hete gehûset dâ,
den dûhte daz niender anderswâ
daz vischen wæger wære.
2780 den bat der riuwesære
der herberge durch got.
von dem dulde er merren spot
danne er gewon wære
als im der vischære
2785 sînen schœnen lîp gesach,
er wegete daz houbet unde sprach:

The wealthy man, now in need,
Every mercy lacked indeed,
Save that all his distress
He bore with ready willingness.
He craved in his mind
That God, the good and kind,
Would send him to some savage spot
Where penance then would be his lot
Till death should take him away.
2760 He bore these trials as in play.
He shunned with utmost care
Man and thoroughfare
And all open spaces.
Toward wild, deserted places
Walked the poor sinner good.
He forded streams where bridges stood.
With tender feet, unshod,
The woods and swamps he trod;
So that he only thought to pray,
2770 Nor ate until the third day.
Now led downhill a narrow trail
Past a sea into a vale.
This trail the lif elorn man now took
And followed it, till in a nook
A little hut he discerned.
There for rest the poor man turned.
A fisherman was dwelling there
Who knew of no place anywhere
Where fishing better were repaid.
2780 The penitent of him prayed
In God's name a roof till morn.
He suffered from that fisher's scorn
More than he was wont to do.
When the fisher got a view
Of this handsome man, well fed,
He wagged his head, as he said :
- Ah yes, you gross deceiver!
Were I your believer
and let my folly keep you
2790 You glutton, here, to sleep you,
No doubt, you hulking peasant,
You'd find it not unpleasant,
While I'd be seeping and my wife,
Tonight to rob   us of life,
Just to get our property.
O my, how bad the world can be
Since people will    tolerate
Damages so very great,
and many a useless man beside,
2800 In whom our Lord can ne'er take pride
And who is prone to pillage.
A big field for tillage
Good labor to your arms would yield.
Far better that your hands should yeld.
A mattock and a goad
Than that you walk the road.
A wholesame, useful bread
(The devil strike you dead!)
You gluttonous fellow waste.
2810 Your strength you have debased!
Now it was very late.
The sinner heard this railing
Without a trace of quailing,
In a laughing frame of mind.
Hence his words were good and kind:
"Sir, the truth you've told to me.
Whoever good security
Would seek to gain, is right."
He wished them both good night
2820 And laughing left their side.
This man without a guide
Gladly heard such mockery
and offered praise to God that He
Brought him humiliation.
Contempt and tribulation,
Whate'er to him was meted,
These with joy he greeted.
If this man lowly born
2830 Hard blows of wrath and scorn
Had showered on his back,
He'd welcomed every thwack,
Hoping his weight of sinfulness
Might become a trifle less.
The evil fisher's wife began
To feel pity for the man,
In her heart believing
That he was not deceiving.
Her husband's scolding of their guest
2840 Because of such a meek request
Made her burst out crying.
She said, "There's no denying
This is a very good man ;
I see it as his face I scan.
May God not make you pay for this :
Your scolding was so much amiss,
It perils your salvation.
This house's situation
You know: 'tis hard for men to find.
2850 Supposing God had designed
That thoughts of bliss you'd renew
And sent His messenger to you,
To him you should be kinder,
And ponder this reminder :
No needy man to you has come
Since we took this hut as home,
Save this poor devil
Who little gained but evil.
Whatever man day by day
2860 Must by fishing make his way,
As you have done in dubious wise,
Should keep God before his eyes.
Please do that still, I counsel you.
God help you and permit me too
To call the man back again.
His journey must cause him pain.
Fast as his foot progresses,
He'll lodge in wildernesses.
Should wolves not eat him in the wood,
2870 Whereof there's a likelihood,
Without food he must lie
And find no mercy nigh.
O let me have the right
to shelter him this night."
Thus with kindness soothing
The fisher's temper smoothing,
She won him to her plea
So she could instantly
Seek the helpless sinner's track,
2880 Find the man and call him back
When she had brought him back at last,
The fisher's evening repast
Was ready to be eaten.
The insults she would sweeten
Hurled without the slightest need
At this poor wight of noble breed;
Amends she thought to proffer
And hence began to offer
The choicest foods that she had:
2890 These the homeless man forbade
No matter how she plead.
A crust of oatmeal bread
Was all he would let her bring
Besides water from a spring.
He told this wife good
His sinful body would
Scarce let food be served him.
The fisherman observed him
Eating the meager crust of bread
2900 And taunted him again and said,
"O my, that I this should see!
Charlatans are known to me
And their deception crude.
Such meager starveling food
You've never had before this day.
Your healthy cheeks do not betray
Thirst or hunger's dread:
They are so full and red.
No man or woman e'er surveyed
2910 A form that was more finely made.
This you'll not be owing
To bread or springs clear-flowing.
That you're well fed you'll not deny:
Your thighs are sleek, your arches high,
Your toes are long and set aright,
Your nails are neatly kept and white.
Your feet, were they abused,
Would be spread out and bruised,
As pilgrim's feet have to be.
2920 Looking at your thighs, I see
No fall or kick disclosed.
They've not been long exposed.
How well they've been protected:
Frost and wind directed
At them made a vain attempt!
Smooth and not at all unkempt
Your hair appears, while your build
Is like a glutton's amply filled.
Your arms and hands, I see,
2930 Of blemishes are free.
They're so smooth, they're so white:
Other care you gave them, quite,
Where at home you stay
Than is your feigned way.
I have no need to worry :
Tomorrow in a hurry
You'll make up for privations
And find better rations
Where you can purchase some
2940 And easily overcome,
-God knows, all the need you dread,
Since this meager oatmeal bread
And this drink from the spring
No pleasure to your palate bring."
The good man, thus reviled,
Heard and merely smiled :
God he would propitiate
By suffering scorn and hate
From such a lowly knave.
2950 No reply he gave
Until there came the hour
When the host would shower
His guest with questions free
What kind of man he be.
"Sir, I am a man," he said,
"Who cannot estimate the dread
And burden of my guilt and sin.
I seek (God's grace thus to win)
A spot in this solitude
2960 Where now and evermore I could
Atone until I'm dead
With pain that bodies dread.
Three days now are spent
Since I the world forwent
And sought the wilds unkind.
I never thought to find
Houses, or men to meet.
Since today my feet
Have led me, on my way, to you,
2970 For help and for advice I sue.
Should you know anywhere close by
A spot my quest to satisfy,
Wild rock or cave for my need,
Show it to me as a kindly deed."
This answer spoke the fisher's voice:
"Since this you wish, friend, rejoice.
I'll take you where you would stay,
There is a cliff not far away,
A little piece above the sea,
2980 Where you may well find misery.
As soon as we do it
And guide your feet to it,
You may by means of heavy days
Bewail the grief that on you preys.
It's wild enough for you.
If you have told me true
That you have rue in your heart,
To you good counsel I'll impart.
A shackle iron-wrought is here
2990 Which I have kept many a year:
I'll give you this to make it sure
Your sojourn really will endure
Upon this cragged rock.
Your leg shall have a lock.
If later on you change your mind,
Against your will you will find,
You must stay where you are:
It is so perpendicular
That even if your feet were free
3000 You'd not descend easily.
If earnest purpose in you lies,
Then go to sleep and early rise.
Take the shackle for your feet,
In my skiff then have a seat,
When I go fishing before the day.
For your sake I'll turn that way
And help you up the rock
And round your ankles lock
The shackle's iron hold,
3010 That there you must grow old,
And that you certainly,
Long as on earth you be,
Will never trouble me again.
No fear of that will cause me pain."
However much the fisher jeered,
By such advice the guest was cheered,
For this was what he wanted,
If wishes might be granted.
Now the fisherman unkind
3020 Had stubbornly made up his mind
No comfort him to cede
Nor shelter for his need:
He might not stay inside.
In vain the goodwife tried
To sway her spouse with all her skill,
In this she could not change his will:
No shelter in the house was given
Like a dog the guest was driven
Into the yard before the door;
3030 As he went a smile he wore.
When night had come he lay
Against his wonted way
In a hut so crude,
It could not be more rude.
No roof, the walls were falling,
The hut was so appalling
That it would give no joy
To the prince's Kitchen boy.
In it no furnishings he saw,
3040 No bedding and not even straw.
Yet, the goodwife did supply
Some rushes on which he could lie.
'Twas there that he laid
His shackle of iron made,
And placed his tablet there behind,
That thisat daybreak he should find.
How little all that night he lay!
Hethought of naught but to pray
Till exhaustion o'er him crept.
3050 Then when finally he slept,
It was not long until the dawn.
Thefisher would for fish be gone.
Quite early he was ready,
As was jhiscustom steady.
He called his guest, so deep
However was hissleep,
Which from exhaustion came about,
The man failed to hear his shout.
Again he called the guest to wake:
3060 He said, "I knew 'twas a mistake:
This man is fraudolent,
Has no sincere intent.
I will call you nevermore."
With that he hastened to the shore.
The kindly wife, who this espied,
Aroused him from his sleep and cried:
"Good man, would you fare today,
You'll lose your chance by dealy.
My man down to sea has gone."
3070 No more waiting now was done.
He feared in sorrow great
That he would come too late.
On the other hand his sadness
Was lightened by the gladness
of being thiter led
Where the fisherman had said.
His sorrow and elation
Afford the explanation
(And his haste to leave the spot)
3080 Why the tablet he forgot,
Which he, whate'er betide,
Carried at his side.
He seized the shackle as he ran
In haste to catch the fisherman.
"In Heaven's name" he shouted, "wait!"
The fisher ferried him with hate
To that inclement cliff.
His legs he locked stiff
In the shackle's iron hold:
3090 "Here you must grow old.
Unless with cunning evil
You're brought hence by the devil,
Of this rock you'll ne'er be free."
He tossed the key into the sea
And said, "No doubt is in my mind:
If this key I ever find
From out the billowy sea,
Of sin you will be free,
And I will call you holy, too."
3100 There he left him and withdrew.
Poor Gregorius
Now remained thus
Upon the cliff forlorn,
Of all mercy shorn.
No other home was his own,
The heavens were his roof alone.
No other shield did he know
Gainst the frost, gainst the snow
Gainst the rain or tempests blowing,
3110 Than the love from Heaven flowing.
Of clothing he was bare,
Save for a shirt of hair.
His legs and arms were nude.
What he ate of food
(In this I'm telling you aright)
Would not have during one fortnight
Kept him from starvation,
Had he lacked consolation
That from Christ's spirit flowed,
3120 To whom his life he owed,
Who saved him from famishment.
With this food he was content:
At the cliff peeping,
He saw some water seeping:
Under this a hollow sink
He dug which slowly filled with drink.
So weak the flow that sources say:
'Twixt the night and the day
This hole he dug could scarce fill.
3130 Here he drank whose hope was nil.
In seventeen years no change he knew.
Now many deem the tale untrue.
I say that they are wrong;
God in power is strong
Whate'er He will to consummate.
For God no miracle's too great.
When the man, of mercy bare,
Had occupied the lone cliff there
For years ten and seven
3140 And God had forgiven
His sin-none could be graver -,
Restoring him to favor,
Then the Pope there in Rome
Died ( I read it in a tome) .
As soon as he had died
Every Roman tried,
Favoring some kinsman's name
(For sake of benefice and fame),
The papal Chair to win and hold.
3150 Their struggle was so manifold
That angry jealousness
And avid zealousness
Let them simply not decide
Who as pope should preside.
They concurred as one :
The choosing should be done
By God in heaven above.
His command and love
Should show which person He
3160 Would wish as pope to see.
To wise Romans two
So completely true
To verity and troth,
3170 Their word was like an oath.
When each in bed was resting,
In prayer his faith attesting,
They heard the voice of God say
That early on the next day
The Roman people they should call
And make it known to them all
Who by God's will
The papal Chair should fill,
Saying there lived alone
3180 On a bleak ledge of stone
In Aquitania, where
None knew that he was there,
A man since seventeen years ago ;
'Twas he, the voice said, they should know,
Who was the papal Chair to claim;
It said Gregorius was his name."
The fact that both by God were stirred
Meant that a single mortal's word
Will bear too little weight
3190 In things of import great.
Now neither man knew
This to be true :
That each at night was given
The same command from heaven
Till one met the other
And they told one another.
As soon as both did
What God to do had bid,
When the one concurred
3200 With the other's word,
The Romans were elated
To trust what was narrated.
To God they showed they were joyed.
The two old men were employed
To go with messages in hand
To Aquitania, the land,
Seeking this man of excellence
And, finding him, to bring him thence.
This caused them some dismay :
3210 The rock of his long stay
To them had not been pointed out.
They traveled thither full of doubt.
With diligence they sought
Where'er their feet were brought,
But no one could direct them.
Grief started to affect them.
Heartfelt their pleas to Him who heeds
Each man who heavenly guidance needs.
God put this thought in their mind:
3220 If him they ever hoped to find
They would have to seek
In places wild and bleak.
Hence they quickly hied
Where mountain chains were spied,
Into the wilds near the sea.
'Twas doubt caused their misery,
Since there was no telling
Where the man was dwelling.
As led by solitude,
3230 They went from mead to wood.
O'er pathless ground they roved
As by their spirit moved,
Astray until the third day.
Then at last they struck a way
Free of hoof-prints; they were glad
Later at this luck they had.
The grassy path scarce trod before
Led them far to a shore,
Where the fisher by the sea
3240 Dwelt, as you have heard from me,
Who that man of blessing
In fashion so distressing
Greeted in his need,
And with evil deed
Fastened him, moved by hate,
At the place where still he sate,
On the dry, savage rock,
There his legs fast to lock
In the iron hold.
3250 When these seekers old
Espied the little cot
They gloried in their lot.
Since they, exhausted, now at length
This night could regain their strength.
Food they had brought
(This was a happy thought)
Enough all their wants to meet.
Wine to drink, bread to eat,
And besides anything
3260 That was good for them to bring.
Therefore the fisher's joy
Was mixed with no alloy
When greeting guests so well-to-do.
He saw clearly and he knew
That through them he'd be gaining,
And so without complaining
He lodged them to their full content,
Seeing they were opulent,
And moved more by their affluence
3270 Than by his own benevolence.
More pleasantly he made them live
Than him who had no wealth to give,
Gregorius, the man of worth:
Useless he deemed that total dearth.
When comfort they had found and rest,
The fisher thus them addressed:
"I have been fortunate
Since here I have met
3280 Men so very excellent.
Fate today to me has sent
A fish of finest quality."
Upon the board for all to see
Before the gentlemen 'twas laid.
No untruth he had said :
The fish was long, also fat.
He got a profit out of that
In copper pennies, chiefly.
Now they bargained briefly.
They paid him for the fish,
3290 Expressing this wish :
The host its gall should remove.
So he began his skill to prove
While over him they hovered.
The covetous man discovered
The key that in the stomach lay,
Of which before you've heard me say:
With this he'd locked Gregorius
In ill will opprobrious,
And seventeen years since then had passed.
3300 The key into the sea he'd cast,
Saying that if ever he
Again should find the same key
And from the waters bring it in,
He'd know the man was free of sin.
Now when the key came to view,
Immediately the fisher knew
How savagely he'd acted.
He seized his head, distracted,
And with his hands tore his hair.
3310 Could I have been present there,
In helping him I'd have engaged,
Much as I am by him enraged.
When enough he'd torn his hair
And beat his breast in despair,
The gentlemen asked him
What vexation tasked him
To cause such fervent sorrowing.
Now he told them everything
About Gregorius, his guest;
3320 They learned it all, naught was suppressed.
Methinks 'twould be a 'Useless feat
If all my story I'd repeat
And tell it once again
In words complete and plain.
One tale would then turn into two.•
Much joy the emissaries knew,
For when they heard, assurance came:
The fisher's victim was the same
To whom the Lord turned their hope
3330 And designated as their pope.
When he before the two
In fashion frank and true
Confession full had said,
He grasped their feet and plead
For counsel in his sorry plight,
His great misdeed to set aright.
When they beheld him ruing,
With pious fervor suing
This wretch who there before them knelt-,
3340 Pity for the man they felt,
Assuring him that he
Would much more readily
Of all his sins be bare
If he with them would fare
To see the cliff tomorrow.
The graybeards saw for sorrow
His eyes overflowing,
And tears his fervor showing
Were falling on his beard of gray.
3350 "What use to go?" they heard him say.
"I'll gladly guide you to the place;
But vain it is in any case.
Well I know he's long been dead.
I left him by such woes bestead
Upon the savage rock alone,
That ,vere but one such his own,
No living soul could survive.
That we should find him there alive,
For this you may not hope nor long.
3360 Had not the cold winds and strong
With frost forever chilled him,
Starvation would have killed him."
But God's power they found to be
So strong, to work so variously,
If God would show him favor,
His blessing would forever
The man from every peril shield.
To the fisher they appealed
With them the journey brief to make.
3370 He pledged at once the trip to take.
Next morn ere dawn had risen
They sought the rocky prison,
With labor unabating
The thickets penetrating
To find the precipice
And acknowledge gain of this:
Where Gregorius might be
The real living martyr he-:
A man of handsomeness,
3380 Displaying no distress
Of hunger or of cold,
Or poverty untold,
Whom dainty things adorn
On clothes and body worn,
So that nobody owns
In gay and precious stones,
In gold and silk of highest grade
Stuff that could be better made,
Wrought to suit the wearer's taste,
3390 Who with smiles and laughter graced
And happy, eyes would meet them
And as dear friends would greet them,
With tresses of a golden light,
So that you would take delight
In catching sight of him,
With beard shorn neat and trim,
Handsome in every way withal,
As if to dance at a jolly ball,
With gaiters fitting tightly,
3400 In all the world most sightly-
No such man they sighted there.
He might have tarried otherwhere.
I'll tell you now what they found.
When they gan to look around
On the cliff where he stood,
This man undefiled and good
Swiftly got to see them.
He felt the urge to flee them.
He was ashamed beyond compare
3410 Because his limbs were nude and bare.
He could not take to flight,
His fetters held him tight,
Gripping his legs as in a lock.
Headlong he fell upon the rock,
Hoping thus from them to hide.
Seeing them approach his side,
With greens his loins he covered.
God's friend they thus discovered,
A needy man upon the earth,
3420 To God a man of highest worth,
Whom people might despise,
But pleasing in Heaven's eyes.
This poor man crouching there
Was overgrown with hair;
Upon the skin 'twas flatted,
Both head and beard were matted.
Curly had been his tresses,
Now sooty from distresses.
His cheeks in days of yore
3430 With pink were covered o'er
Mixed with whiteness fair,
And plump with proper care;
Now swarthy, sunken, fallow,
His visage worn and sallow.
Of old his eyes had been
Of bright and sparkling sheen,
His mouth of cheerful mold;
'Twas pallid now and cold.
His eyes, deep-set, red, and dim
3440 Caused by privation grim
Had brows grown so strong
That they were rough and long.
His flesh, once copious enow,
On every limb was wasted now
Down to the very bone.
So thin had he grown
In arms as well as thighs
A pity in God's eyes!
Where the shackle lay
3450 By night and by day,
Hard against his foot it pressed,
Chafed the flesh and gave no rest -
Down to the bone it wore:
The clamp was covered o'er
With blood that could not end
From wounds that ne'er would mend.
This was pain hard to bear
Besides other woes and care.
This comparison is meet :
3460 He could be likened to a sheet
That over thorns is laid.
One need not be dismayed
To try to count the bones in him,
The heavy ones and the slim,
Through his skin's transparency.
Much as God's devotee
Had changed in conformation
By suffering privation,
Yet the Holy Ghost
3470 Had acted as his host
So fully and so featly,
His mind was saved completely.
Skills in which he'd been adept
All these years he had kept:-
His reading and his speaking.
They who a pope were seeking,
When they now beheld the man,
As my story to you ran,
So bare of strength and worn,
3480 By pity they were torn
So much that their tears like rain
O'er their clothing poured amain.
In God's name they assured him,
By God's command conjured him
To tell them truthfully
If he Gregorius be.
On being thus admonished,
He told the men astonished
He truly was Gregorius.
3490 They told the tale marvellous
Why they'd come out this way,
As you have now heard me say,
How they in the night
Through God had seen the light,
How the Lord had named him,
Chosen and proclaimed him,
Making him judge and head
On the earth in God's own stead.
When this news he heard,
3500 How his heart was stirred!
Before God's majesty
He bowed submissively.
With many a tear they heard him say,
While he looked the other way:
"Today, if you are Christians good,
Honor God as you should
By leaving me with speediness,
For honor I do not possess
Nor merit such heavenly grace
3510 That any good man I should face
With eyes so cursed with sin.
Well known to God has been
How foul the flesh I call my own,
So that it's meet I be alone
And stay alone until I'm dead.
That over everlasting dread
My soul may gain the victory,
I suffer earthly misery.
Were I among them now,
3520 Good men their heads must bow,
Atoning for the crime I share.
So monstrous is the guilt I bear.
The trees and grass on the ground
And all the greenery around
Would wither from the accents wild
Of this voice I've defiled,
And from the loathsome beat
Of my unshodden feet.
That this sweet atmosphere
3530 That mortals thrive on here
And the benign blessing
Of rain's and wind's caressing
Were boons for me to claim
As if I bore no shame,
That the sun, its brightness sending,
Should be so condescending
As fully upon me to shine
As on all other men divine -
I am not worthy of such grace.
3540 Your wish I take the pope's place,
'Tis mockery deliberate.
Alas, it is the wrathful hate
Of God I merit more
By far for deeds of yore
Than that He shower on me
Mercy and dignity
Which give a pope his excellence.
In Rome they can with me dispense:
I should not bring you success.
3550 Behold my body in distress !
'Tis so loathsome to the eye,
Unsuitable for honors high.
If once I knew a noble's lot,
Right now all that has been forgot.
To humankind unused I've grown,
'Twill suit them I be left alone.
You gentlemen, upon me gaze:
I've been transformed, in many ways,
My body, habitudes, and mind
3560 Are not what rightly are designed
With great, worldly powers to cope.
I am not fit to be a pope.
Most righteous men, I pray,
May it today
To my soul's good redound
That I by you here was found,
And pity vouchsafe
To me, poor waif,
When 'fore God in prayer you stand.
3570 This we've learned from His command :
He who prays for a sinner's soul,
Himself will gain salvation's goal.
But now 'tis time we said adieu,
For what avail is this to you?
In me you glad the devil's mood.
For me this pastime's far too good.
Upon this rock I've been
Years fully seventeen
And seen no human being here.
3580 The thrill of joy and ease, I fear,
Afforded me by talks with you
Will bring on penance I must do
To Him who wrongs small or great
Unatoned won't tolerate."
Then he arose and would depart.
These two men with all their heart
Besought him by the Lord
And by His fearful word
To pause a while and calmly stay
3590 And hear what more they had to say.
He received from both
With pledges and with oath
Such strong assurance that they meant
The message they would fain present,
That he could better credit that.
He said, "I was a full vat
Of sin-begotten shame
When these bonds-the same
You see her~hained me to this rock
3600 And ever since my legs lock.

3609 No one's sin is so great
But He whose might burst hell's gate
More mercy can accord.
If God, our gracious Lord,
To my manifold misdeeds
Oblivion by His grace concedes,
And if I now am pure,
Of this he should assure
Us three, some sign extending,
Else will my life be ending
Upon this rocky shore.
3620 To me He must restore
The key with which I've been
So firmly locked in,
Or this spot I'll never flee."
The fisher now fell on his knee,
And many tears distressed him.
"My dear lord," he addressed him,
"I am that same sinful man
With whom this wrong here began.
I was the wretch forl_orn,
3630 Who greeted you with scorn.
My hospitality was dead,
I gave you scolding more than bread.
The drink I poured for you with zeal
Was ill will I did not conceal.
I housed you then just one night
Unworthily, with noisy spite.
Now I've aged, as you see,
Of this, though, I've ne'er been free.
It still gives my soul no peace:
3640 Unless this trip bring release
Which dutiful I've hither made,
My debt must still be repaid.
'Tis true I did your pleading,
But mocked you in acceding :
I brought you hither to this rock,
And round your legs placed a lock.
The key into the sea l threw
And ne'er again thought of you
Till yesterday my sinful hand
3650 Key and fish brought to land.
In truth, this caught these men's eye,
As they must help me testify."
The fetters he unfastened.
The aged men then hastened
With him their priestly robes to share,
And when he was no longer bare,
They led the man away
On whom no sin now lay,
Abandoning this cliff bleak.
3660 Alas, his frame was very weak,
His body's vigor slight.
Thereon they spent the night
At the fisher's dwelling.
His sorrow was compelling.
Atonement and release he sought
In this great wrong he had wrought,
Against the man committed
Whom he in scorn had twitted.
Now his true devotion,
3670 His rueful emotion,
His tears of lamentation
Washed away damnation,
And thus his soul recovered.
What time Gregorius hovered
In sin's mighty hold,
As to you I've told,
And left his power and fame
And to the fisher came
Who gave him in his home so poor
3680 A welcome and a treatment dour
As there that night he spent,
When he next morning went
And his tablet there forgat
Through years that on the cliff he sat
Nothing grieved him so
As did this single woe.
Now of this again he thought
And the fisherman besought:
"Pray, by Heaven's will be bound,
3690 And if the tablet you have found
The same to me restore."
He hoped the sins he bore
Might grow the less thereby.
The fisher made reply :
"I'm sorry, but I've seen it not.
Where did you leave it? Name the spot.
Or how did you forget it thus?"
"I left it," said Gregorius,
"In the hut where I was housed.
3700 When next morning I was roused
I felt a terror great
That I had waked too late.
Startled from sleep toward you I scurried,
And so perturbed, alas, I hurried
That the tablet I forgot."
The fisher said, "That helps us not.
What use to seek it? Where it lay
It's rotted now this many a day.
Alas, dear master good,
3710 Not twelve weeks stood
The hut where you were woken
Until by me 'twas broken.
I have burned it all,
Roof as well as wall.
Toward you so sullen was my mood
That had this hut at all been good
Against the wind or rain,
In it you'd not have lain.
Where once the hut stood alone
3720 Worthless grass now has grown,
Weeds with nettles high."
God's loved one heaved a sigh!
He prayed for God's grace,
Nor e'er would leave the place
Unless the tablet he had traced.
Now they went there and with haste
They worked with fork and rake,
Endeavoring to break
The matted weeds and dung away.
3730 And God, whose mercy lives for aye,
Showed in good Gregorius' case
A token of His fullest grace :
He found his tablet unimpaired,
As though but now it had fared
From its maker's hand, brand-new.
Reverent awe and pleasure too
Came to them who witnessed it.
Weeping, they must admit
That this man was heaven-blest.
3740 Truth profound they confessed.
When next morn they started
And for Rome departed,
Oft they noticed as they went
God's blessing evident
That on this pure man lay,
Active night and day:
Whichever way they turned,
No danger they discerned.
For them food so abundant flowed
3750 That all their casks a plenty showed,
However much they drained them.
Till Rome at last detained them.
A heavenly grace I proclaim.
Three days before the party came,
All Rome by clamor loud was stirred.
Bells on every side were heard
That by themselves from every steeple
Tolled the news to the people
That of the coming pope
3760 There was instant hope.
Men and women equally
Sensed in this his sanctity
And went to meet him in a band
Toward the Aquitanian land;
Three days they marched on foot,
And a divine repute
Swept the land, their ranks before.
Their sacrament on they bore,
Barefoot, in woollen garments dressed.
3770 Greetings kind he heard expressed,
Finding a welcome ringing
With praises and with singing.
By the roadside lay
Many sick that day.
They came to be assured by him
And of their illness cured by him.
Many whom he blessed
Were cured as he progressed.
Whom he touched as he neared,
3780 Wherever he appeared,
With hand or kindliness,
By word or with his dress,
That man soon found release:
This made his trouble cease.
Rome, the city famed,
Its pope and lord proclaimed
In a joyous mood.
This did the city good ;
Never pope had been known
3790 To sit on the Roman throne
Better fit than he to heal
The wounds a human soul can feel.
He could act properly:
A man of moderation he,
As by the Holy Spirit taught.
Righteousness he keenly sought.
Humility's a proper shield
For all men who power wield
(This helps the poor survive),
3800 Yet those who crimes contrive
Their prince quells by fear of God,
Humbling with a righteous rod
Who fights the right with evil.
Should children of the devil
The priestly stole fail to heed,
Authority must intercede.
Both ways of ruling men are good :
They teach the right, check haughty mood.
One should seek relief
3810 For the sinner's grief
And gentle penance mete
That his regret be sweet.
The right may show such rigor
That, smit with too much vigor,
A sinner cannot well endure
The punishment designed to cure.
If someone is on pardon bent
And gets a heavy punishment,
How easily he may despair,
3820 Renouncing God and Heaven's care,
Again to be the devil's wight.
Hence mercy goes ahead of right
Thus he set moderation
O'er men of priestly station,
Hence sinners wickedness withstood
And the good continued good.
To his strong teachings owing
God's glory e'er was growing
With powers that overwhelm
3830 Throughout the Roman realm.
2751 Al ricco mendicante fu negata ogni grazia, perché cercava spontaneamente il dolore come suo lavoro. Nel suo cuore desiderava che il buon Dio lo conducesse in un deserto dove potesse far penitenza fino alla morte. Con gioia prendeva su di sé questa pena. Rifuggiva ogni uomo, ogni strada e ogni aperta campagna; misero pellegrino, volse i suoi passi sempre e solo verso luoghi selvaggi. Disdegnando i ponti, guadò le acque; senza calzature, con i suoi piedi delicati, attraversò boschi e paludi, senza cibo, per tre giorni, soltanto pregando. Trovò poi un piccolo sentiero che scendeva verso un lago. Quell’uomo infelice lo prese, finché scorse una capanna, a cui si diresse per riposare. Qui viveva un pescatore, che credeva che in nessun altro luogo i pesci fossero più copiosi. Nel nome di Dio, il penitente gli chiese rifugio, ma ne ricevette grandi insulti, più di quanto gli fosse diventato abituale. Appena il pescatore ebbe visto il suo bel fisico, scosse il capo e disse:- Oh, tu, brutto bugiardo! Se accadesse che per la mia stoltezza giungessi a ospitare te, mangiapane a tradimento, tu, compagno ben pasciuto, non rispetteresti la parola data e questa notte, nel sonno, uccideresti me e mia moglie per derubarci dei nostri averi. Come fa male il mondo intero a sopportare di vedere andare in giro una simile gentaglia, tanti inutili mascalzoni che non fanno nulla per la gloria di Dio e derubano la gente! Per le tue braccia sarebbe molto più adatto un gran campo da lavorare e nella tua mano starebbe meglio un punteruolo o un’ascia piuttosto che un bastone da pellegrino. Oh, tu scroccone, che il diavolo t’accoppi! Che bel pane ben guadagnato è quello che ti divori! Come adoperi i tuoi muscoli! Vattene da questa casa!

2811 Era già diventato molto tardi. Ma il peccatore ricevette questi insulti senza adirarsi e con cuore allegro. Gli rispose allora Gregorio il buono:
- Signore, dite il vero: è giusto proteggere le ricchezze che ci si è conquistati.
Gli augurò la buona notte e proseguì sorridendo il suo cammino. Quell’uomo solo e abbandonato a se stesso, accolse di buon animo lo scherno e ringraziò il suo Dio di essere stato umiliato in questo modo. Accettava volentieri ogni offesa e ogni spregio rivolti al suo corpo e anche le bastonate che nella collera quell’uomo rozzo avesse inflitto al suo dorso: tutto avrebbe sopportato con letizia per rendere più leggero il peso dei suoi peccati.

2835 Ma la moglie del malvagio pescatore ebbe compassione di lui. Non credeva che fosse un imbroglione. Gli insulti di suo marito a quella umile richiesta le fecero salire le lacrime agli occhi.
- Non è vero, - disse - che costui sia un uomo malvagio. L’ho guardato bene. Che Dio non ti punisca! L’hai tanto ingiuriato, che puoi aver perso la salvezza dell’anima. Sai bene che la tua casa è lontana da ogni gente. Quando Iddio nostro Signore ti manda trepido i suoi messaggeri della salvezza, dovresti accoglierli molto meglio. Dovresti anche riflettere per bene che mai, da che abitiamo in questo posto, è giunto fin qui un mendicante, prima di questo pover uomo che per di più non ha trovato alcun aiuto. Chi come te deve procurarsi ogni giorno il suo sostentamento con gran pericolo, dovrebbe tenere Dio davanti ai suoi occhi. Perché Dio ti aiuti, ti do un consiglio, fa’ così: permettimi di richiamare il pellegrino. Il suo cammino è molto duro e non potrà fare ancora molta strada prima che la notte lo sorprenda nella foresta. Se non lo sbraneranno i lupi, come può accadere facilmente, soccomberà per la fame e perderà ogni speranza. Lascia a me la decisione di tenerlo qui.
Con le sue buone maniere riuscì a raddolcire i sentimenti del pescatore, così che ottenne il permesso di rincorrere senza indugio e di richiamare quel povero viandante, perché tornasse indietro.

2881 Quando l’ebbe ricondotto, era pronta la cena per il pescatore. Per riparare alla brutta umiliazione che l’uomo aveva arrecato senza motivo al nobile mendicante, la donna volle risarcirlo offrendogli i suoi migliori cibi. Ma quel saggio li rifiutò, benché ne avesse bisogno. Allora gli fu messo di fronte un angolo di pane secco e un sorso di acqua pura. Disse allora alla donna che il suo corpo peccatore era degno solo di quel cibo. Quando il pescatore lo vide mangiare solo pane raffermo, riprese a ingiuriarlo:
- Che cosa mi tocca vedere! So riconoscere gli imbroglioni e tutti i loro imbrogli. Non sei certo giunto fin qui, mangiando un cibo misero come questo che ti offriamo. Sulle tue guance, bianche e rosse come sono, non c’è traccia di fame e di sete. Non si è mai visto uomo dal corpo tanto vigoroso. Non ti sei nutrito solo a pane e acqua. Sei molto ben pasciuto, hai gambe diritte, piedi arcuati, denti bianchi e ben allineati, le tue unghie sono lunghe e ben curate. Le piante dei tuoi piedi dovrebbero essere larghe e screpolate come quelle di un pellegrino. Sulle tue gambe non vedo traccia di cadute o colpi: non è molto che te ne vai in giro a gambe nude; finora le hai ben preservate dal gelo e dal vento! I tuoi capelli sono lucidi e curati e anche il tuo corpo somiglia a quello di un sazio fannullone ben pasciuto. Le tue braccia e le tue mani non recan traccia di fatiche, sono tanto bianche e proporzionate che ben altrimenti devi averle curate a casa tua, rispetto a quanto mostri di fare qui ora. Non ho alcun dubbio: già domani comincerai ad annoiarti della fatica di oggi. Sa Dio se non conosci luogo migliore dove ti si offre tutto ciò di cui hai bisogno per alleviare i tuoi dolori e dove questo pane secco e quest’acqua di fonte sono sconosciuti alla tua lingua.

2945 Gregorio il buono accolse questo discorso con cuore lieto, godendo di sopportare questi insulti da un uomo di così bassa origine per amore di Dio. Non gli diede alcuna risposta fino al momento in cui il pescatore cominciò a interrogarlo su chi fosse. Rispose:
- Signore, sono un uomo che non può misurare la mole dei suoi peccati; con la grazia di Dio cerco un luogo in questo deserto dove fino alla mia morte possa almeno in parte espiare con le pene del corpo. Oggi è il terzo giorno da che ho abbandonato il mondo e da che vado camminando nella foresta desolata. Non mi aspettavo di trovare qui né una casa né della gente. Ma poiché la mia strada mi ha condotto fino a voi, a voi chiedo grazia e consiglio. Se conoscete qui nei pressi un luogo adatto a me, una rupe solitaria o una grotta, indicatemela: farete un gran bene.

2975 Gli rispose il pescatore:
- Amico, se vuoi questo, sarai accontentato. Ti condurrò a una dimora come quella che chiedi. Qui nei dintorni conosco una roccia, uno scoglio in mezzo al lago, dove starai male abbastanza. Quando saremo riusciti a portarti fin laggiù, potrai lamentare le tue pene per lunghi giorni. Il luogo è abbastanza selvaggio per te. E se non vuoi che il tuo cuore si penta, ti do un buon consiglio! Possiedo da tempo una catena di ferro, che voglio darti in pegno, perché tu possa trascorrere su quello scoglio tutta la tua vita. È sufficiente che tu te la stringa intorno alle gambe. Se dovessi pentirti del tuo gesto, potrai dire grazie solo a te stesso, ma dovrai rimanere là. Lo scoglio è fatto in modo tale che anche con i piedi liberi, non si può discenderne senza pericolo. Se hai deciso così, vai ora a dormire, svegliati presto, prendi con te la catena e prendi posto nella mia barca, quando, prima del giorno, vado a pescare. Per amor tuo ti condurrò fin là, ti aiuterò a salire sullo scoglio, stringerò ben salde le tue gambe con la catena d’acciaio, così che potrai invecchiare là senza che accada mai più su questa terra che tu venga a importunarmi. E su questo non ho dubbi.
Benché parlasse con scherno amaro, il consiglio giunse davvero benvenuto all’altro: niente avrebbe desiderato di più.

3019 Quell’uomo ingiusto fu tanto inesorabile e crudele da negargli anche un riparo sotto il tetto di casa sua. Anche la moglie, con tutte le sue arti, non riuscì a ottenere che il mendicante potesse rimanere dentro la casa. Come un cane venne alloggiato in un capanno, fuori dalla porta, dove rimase, contento.
Contro le sue abitudini, quella notte dovette rimanere in un rifugio tanto povero, da non essercene l’eguale: diroccato e senza tetto. Al principe di quel regno fu preparato un giaciglio in cui non sarebbe stato nemmeno il suo sguattero. Là non c’erano misere suppellettili, non c’erano né paglia né coperte: ma la buona donna mise sotto di lui qualche canna come giaciglio. Egli tenne accanto a sé la catena di ferro e anche la sua tavoletta, per portarle con sé la mattina dopo.

3045 Quanto poco riposò quella notte!
Si immerse nella preghiera, finché la stanchezza lo vinse. Quando infine prese sonno, già si avvicinava il giorno e il pescatore si preparava ad andarsene: come faceva sempre, si era alzato molto presto. Chiamò il suo ospite che per la grande stanchezza dormiva tanto profondo, che non intese il suo richiamo. Così lo chiamò una seconda volta:
- Sapevo bene, - disse - che questo imbroglione non parlava sul serio. Non lo chiamerò più", e se ne andò subito verso il lago.

3065 Quando la brava donna vide questo, svegliò Gregorio:
- Buon uomo - gli disse - se vuoi partire, sei già in ritardo. Mio marito sta partendo per il lago.
Non frappose altri indugi, perché temeva con gran dolore di essere già troppo in ritardo. Nel suo animo invece era assai contento, che quell’uomo lo conducesse nel luogo che gli aveva promesso. La felicità e insieme il dolore furono i responsabili del fatto che egli dimenticasse la sua tavoletta, che portava sempre con sé. Prese solo la catena e corse dietro a quell’uomo.

3085 Gli gridò, in nome di Dio, di aspettarlo. Il pescatore, in malo modo, lo condusse su quello scoglio solitario, gli serrò le gambe nella catena, dicendo:

- Qui diventerai vecchio. Se il diavolo non ti porterà via con le sue arti, da qui non scenderai mai più.
Poi gettò la chiave nel lago e gli gridò:
- Questo è sicuro: se le acque profonde mi restituiranno questa chiave, tu sei senza colpa e un uomo santo davvero!
Così lo lasciò e se ne partì.

3101 Così il povero Gregorio rimase sullo scoglio solitario, privo di ogni grazia. Non possedeva nulla, il suo unico tetto era il cielo. Contro la brina e la neve, contro il vento e la pioggia non aveva altro riparo che la protezione di Dio. Non aveva altra veste che la sua camicia di lino; le sue braccia e le sue gambe erano nude. Con il cibo che aveva portato con sé - e dico la più pura verità - Dio sa che non sarebbe potuto sopravvivere alla fame neppure due settimane, se non fosse giunto a lui il conforto di Cristo, che gli conservò la vita e lo preservò dal morire di fame. Voglio dirvi di che cosa si nutrisse. Dalla roccia gocciolava molto debolmente un filo d’acqua; vi scavò sotto una piccola buca, che si riempiva di un sorso d’acqua. Secondo il racconto, quella sorgente zampillava molto parcamente e la buca si riempiva appena da un giorno con l’altro.

Quell’uomo senza grazia beveva quest’acqua e così visse per diciassette anni. A molti potrebbe sembrare che questo non sia vero. Eppure giuro che costoro si sbagliano: a Dio niente è impossibile; egli può fare tutto ciò che vuole e nessun miracolo è troppo grande per lui.

3138 Quando quell’uomo ricco della Grazia di Dio trascorreva il diciassettesimo anno su quello scoglio solitario e Dio ebbe dimenticato il suo peccato mortale, fino a rendergli il suo aiuto, a Roma, come ho letto, morì il papa. Appena fu scomparso, ogni romano si adoperava per guadagnare alla propria famiglia questo importante ministero, al cui potere era unita un’enorme ricchezza. La lotta divenne tanto intrigata che per odio e ambizione non sapevano decidere a chi dovesse andare il sacro soglio.
Alla fine, di comune accordo, decisero di lasciare la scelta al Signore Iddio nostro, pregandolo nella sua Grazia di indicare loro chi fosse degno di diventare il capo supremo. Si proposero dunque di servirlo con elemosine e preghiere e Dio dunque mostrò la sua misericordia, che sempre concede a chi chiede con sincerità. Una notte rivelò la sua decisione a due vecchi e saggi romani, nei quali fede e verità rilucevano tanto chiaramente che per loro una parola era un giuramento.

3171 Mentre ciascuno per proprio conto sedeva in preghiera, la voce di Dio parlò loro. La mattina seguente avrebbero dovuto radunare i romani e informarli del volere di Dio riguardo al loro capo. Avrebbero detto che c’era in terra d’Aquitania un uomo che già da diciassette anni se ne stava solo su uno scoglio desolato e di cui nessuno sapeva niente; a quest’uomo, in verità, spettava il trono dei papi; egli si chiamava Gregorio. Che Dio si rivelasse apertamente a due uomini, significava che un uomo da solo non avrebbe potuto testimoniare una cosa di tanta importanza. Nessuno dei due seppe che anche all’altro, nella stessa notte, era stata rivelata la stessa cosa, finché essi non si furono incontrati e ciascuno ne ebbe informato l’altro. Quando fecero quanto era stato loro rivelato, mentre uno faceva il suo racconto, l’altro ne dava la conferma: i romani credettero così con gioia alla notizia e lodarono Dio. I due saggi vennero dunque inviati come messaggeri in terra d’Aquitania per cercare Gregorio il buono e condurlo a Roma.

3210 Erano solo preoccupati del fatto che non era stato loro rivelato dove si trovasse lo scoglio su cui Gregorio viveva. Partirono perciò dubbiosi per quella terra. Ovunque la strada li conduceva, chiedevano informazioni, ma nessuno sapeva loro rispondere. Si rivolsero allora di cuore a Colui che sempre ascolta chi lo invoca per sua Grazia. E Dio ispirò alle loro menti che se volevano trovare colui che era stato loro promesso, dovevano cercarlo nelle terre deserte della foresta. Subito si diressero allora verso i luoghi in cui si vedevano le montagne, nei terreni incolti intorno al lago. Tuttavia erano tormentati dal dubbio, perché non avevano una meta precisa e non sapevano dove trovare colui che cercavano.
Dai campi giunsero attraverso luoghi incolti fino alla foresta, dove girovagarono tre giorni senza meta, condotti solo dal loro intuito. Poi, con loro grande gioia, incontrarono un sentiero senza impronte di cavalli, inviolato e tutto coperto d’erba, che li condusse a quel promontorio nel lago su cui abitava il pescatore di cui ho raccontato. Era lui che con tanta villania aveva accolto quell’uomo benedetto in stato di bisogno e che, per la sua malvagità, aveva compiuto il delitto di condurlo su quello scoglio aspro e deserto, sul quale ancora si trovava con le gambe strette in una catena di ferro.
Quando i due vecchi scorsero la capanna, se ne rallegrarono pensando di potervi trascorrere la notte e dar ristoro alla loro stanchezza.

3255 Prudentemente (ed era stato un bel pensiero), avevano portato con sé i cibi, di cui avrebbero avuto bisogno; pane e vino e tutto ciò che era possibile trasportare per ogni necessità. Ben provvisti com’erano, quegli ospiti benvestiti vennero accolti dal pescatore con gioia e senza difficoltà. Aveva ben previsto e sapeva che avrebbe potuto riceverne un beneficio; avendo notato la loro agiatezza, non si lasciò scappare l’occasione di metterli a loro agio, non tanto per bontà d’animo, quanto appunto per la loro ricchezza. Li accolse molto meglio di Gregorio, quell’uomo puro, che non aveva nulla con sé: allora gli era stato chiaro che da lui non avrebbe ricavato nulla di utile.

3275 Quando furono ben sistemati, disse il pescatore ai suoi ospiti:
"È per me una grande fortuna che gente tanto squisita sia venuta a casa mia: proprio oggi ho pescato un gran bel pesce", e così dicendo lo mise sul tavolo ben in vista davanti ai due signori. In effetti non si sbagliava: era un pesce bello lungo e grosso e volentieri l’avrebbe scambiato con belle monete. E l’affare fu presto fatto. Gli ospiti lo comprarono per la loro cena e pregarono l’uomo di sventrare lui stesso il pesce. Cominciò ad aprirlo, mentre tutti e due stavano a guardare. Ma fu allora che quell’uomo avido ritrovò nello stomaco del pesce la chiave con cui, come qui avete ascoltato, diciassette anni prima aveva incatenato senza compassione Gregorio. Proprio quella chiave che aveva gettato nel lago e di cui aveva detto che, nel momento in cui i flutti del lago gliela avessero restituita, allora sarebbe stato chiaro che Gregorio era senza peccato. Quando la ritrovò nel pesce, comprese immediatamente quanto era stato cieco e prese a strapparsi i capelli con entrambe le mani, ed io stesso l’avrei aiutato, se solo fossi stato lì, tanto ero adirato con lui.
Dopo essersi strappato i capelli e battuto il petto, quei signori gli chiesero che cosa mai lo sconvolgesse tanto, dato che lo vedevano piangere copiosamente. Cominciò subito a narrare, senza omettere nulla, l’intera storia del suo ospite Gregorio. Credo che sarebbe inutile se raccontassi per la seconda volta ciò che ho già narrato per filo e per segno: non sarebbe che una ripetizione. I messaggeri furono molto felici, quando dal racconto intuirono che doveva trattarsi dello stesso uomo a cui Dio li aveva mandati e che Egli aveva scelto come papa. Quando il pescatore ebbe fatto apertamente ad entrambi la propria confessione, si gettò ai loro piedi, chiedendo consiglio per espiare il suo misfatto. Quando videro il povero infelice pentirsi sinceramente per i suoi atti, ebbero pietà di lui e lo rassicurarono: sarebbe stato liberato più facilmente da quel delitto, se l’indomani li avesse condotti a quello scoglio. I due vecchi videro i suoi occhi inumidirsi di pianto e calde lacrime scorrere sulla sua barba bianca.
- A che cosa ci serve ormai questo viaggio? - disse. - Molto volentieri voglio accompagnarvi, ma faremo la strada per niente, perché sono sicuro che è già morto da gran tempo. L’ho lasciato su quello scoglio nudo in grande miseria: nessuna vita, neppure una, potrebbe salvarsi là. Non dovete né desiderare né sperare di trovarlo ancora in vita: se non lo avessero ucciso il vento freddo e il gelo, è di certo morto di fame.
Seppero allora quanto è forte e grande il potere di Dio, poiché la sua grazia può facilmente proteggere da ogni pericolo colui a cui la concede. Chiesero allora con fervore al pescatore di condurli in quel breve viaggio ed egli giurò nelle loro mani.

3371 Il mattino dopo, di buon’ora, si diressero allo scoglio. Quando a fatica accostarono i remi per potervi salire, si guardarono intorno per vedere dove fosse Gregorio, il martire vivente: cercavano un bell’uomo forte, privo della ben che minima taccia di fame, freddo e miseria; adorno nel corpo e nell’aspetto di ogni ricchezza e con le migliori pietre preziose che mai nessuno abbia intagliato con sete ricamate d’oro; un uomo dal volto sorridente e dagli occhi raggianti che andasse ad accogliere gli amici con gioia; un uomo dai bei capelli d’oro, la cui vista vi colmerebbe di gioia; dalla barba ben tagliata; tanto ben messo come andasse a un ballo; con calze ben strette come vuole la moda della miglior società: ebbene, quest’uomo, essi, là, non lo trovarono. Forse c’era, ma altrove.
Vi dico io chi trovarono: quando cominciarono a cercarlo su quello scoglio abbandonato, Gregorio, il buono e pio, se ne accorse subito e cercò di sfuggire loro per la vergogna, perché era nudo come un verme. Ma non poteva correre veloce, perché entrambe legambe erano strette dalla sua catena di ferro. Allora si distese a terra sullo scoglio cercando di nascondersi. Per coprire la sua nudità prese a schermo un virgulto. Così trovarono quell’eletto da Dio: un miserabile, qui sulla terra, ma in grande onore presso Dio; un rifiuto tra la gente, ma potente nei cieli.
Il povero era coperto da un folto pelo incolto che gli cresceva ispido dal capo e dalla barba: seducente un tempo per la sua nobile nascita, sudicio ora per tutte quelle fatiche. Avevano un tempo le sue gote un bel colorito bianco e rosso, tonde e ben curate, mentre ora, scure e incavate, erano prive di ogni lucentezza. Veramente risplendevano un tempo i suoi occhi di una luce chiara e sorridente era la sua bocca, mentre ora essa era bianca e fredda, infossati i suoi occhi per le privazioni, spenti e arrossati, sovrastati da sopracciglia lunghe e incolte. Forte in tutte le membra era stato un tempo, mentre ora cadeva fino alle ossa. Tanto erano scavate gambe e braccia da muovere Dio a compassione.

3450 I ceppi che giorno e notte lo stringevano, gli avevano lacerato in profondità, e fino a scoprire l’osso, la carne, costantemente bagnata del sangue che usciva dalle ferite sempre aperte. Era questa la peggior fatica, insieme alle altre che doveva patire. Mi viene da paragonarlo a un panno di lino che venga steso sopra dei rovi: attraverso la pelle sarebbe stato facile contare le sue ossa, tanto le piccole come le grandi. Benché questo eletto di Dio nel corpo fosse stato tanto trasformato dalle pene, assai vicino gli era stato lo Spirito Santo, così che in tutto quella rovina, Gregorio aveva preservato il suo antico sapere che un tempo aveva appreso dalle parole dei suoi maestri e dai libri.
Quando coloro che lo cercavano l’ebbero visto tanto misero nell’aspetto come ve l’ho descritto, furono presi da una tale pietà che come pioggia le lacrime sgorgarono dai loro occhi sugli abiti. Gli chiesero in nome di Dio e della sua legge se Gregorio era il suo nome.

3487 A una richiesta fatta con tanto affetto, egli rivelò di essere Gregorio. Gli raccontarono allora il motivo per cui erano giunti fin lì e che voi già conoscete: una notte Dio aveva annunciato a entrambi che Gregorio era stato nominato, prescelto e stabilito come suo giudice sulla terra in sua stessa vece.

3499 Quanto fu ferito il suo cuore nell’apprendere questa notizia! Il santo di Dio abbassò il capo fino a terra e disse piangendo a calde lacrime, senza neanche sollevare lo sguardo su di loro:
- Se siete gente di Cristo, rendete onore a Dio e allontanatevi presto da me, perché non sono degno che mi sia fatta la grazia di guardare in volto degli uomini buoni con occhi tanto peccatori. A Dio non è ignoto che la mia carne è tanto impura, che devo soltanto restare qui in solitudine fino al giorno della mia morte. Poiché la mia anima un tempo ha guadagnato la dannazione eterna, ne pago il prezzo ora, qui sulla terra. Se vivessi tra voi, gli uomini giusti potrebbero soffrire per i miei misfatti, tanto grande è il mio peccato. Alberi, erbe e ogni essere della natura potrebbe inaridire intorno a me per l’orrore della mia voce corruttrice, per l’orribile contatto dei miei piedi nudi. Se il sospiro dell’aria mite da cui prende vita la creazione e se la freschezza piacevole della pioggia e del vento stendesse il suo influsso su di me come sugli altri uomini, come se io fossi puro; se la dolce luce del sole mi sfiorasse lievemente, piegandosi su di me, come su un uomo qualsiasi, la mia carne non meriterebbe più la Grazia. Che io debba diventare la vostra guida, è una beffa ridicola. Da Dio nostro Signore ho purtroppo meritato il suo odio adirato, al posto del dono della sua Grazia e dell’alto onore che devono essere il sigillo di un papa. Non posso essere atteso a Roma, perché da me non ricevereste alcun bene. Guardate il mio corpo! È tanto ripugnante che non può essere degno di un simile onore. Se un tempo conobbi nobili cure, ora sono tutte dimenticate per sempre. Non sono più abituato alla compagnia degli uomini ed è giusto che io ne viva separato. Voi stessi, Signori, siatene certi: ho perso del tutto mente, corpo, costumi, che invece dovrebbe avere con sé un uomo chiamato alla cura di un grande potere. Non sono degno d’essere papa. Ed ora, signori benedetti, fate che mi sia d’aiuto l’avermi visto qui: abbiate misericordia di me, misero, e ricordatemi a Dio. Dalla sua legge sappiamo che chi prega per un peccatore, ottiene aiuto anche per se stesso. Ora è giunto il momento di separarci. Che cosa volete ancora da me? Voi risvegliate in me solo le tentazioni del diavolo. Questa visita è durata troppo. Pensate, vivo qui già da diciassette anni senza aver mai più visto un uomo. Temo di dover scontare davanti a Dio la gioia e il conforto che oggi ho ricevuto parlando con voi, davanti a Lui che non lascia impunito alcun misfatto.

3585 Così dicendo, si alzò per andarsene. Ma i due uomini lo pregarono in nome di Dio e della sua tremenda legge di rimanere in silenzio e di ascoltarli. Con proteste e giuramenti entrambi si fecero garanti di quanto gli avevano comunicato e alla fine credette loro. Disse:
- Sono stato un vaso pieno di peccati, quando su questa rupe sono stato legato con le catene che vedete alle mie gambe e che ancora porto con pena. Di certo non è mai esistito peggior peccatore: ma la grazia di Colui che col suo potere ha spalancato l’inferno, è più grande. Se Dio nostro signore, nella sua magnanimità, ha veramente dimenticato ogni mio misfatto e se io sono divenuto puro, Egli deve dare a tutti noi tre un segno certo, altrimenti la mia vita dovrà terminare su questo scoglio. Egli dovrà rimandarmi quella chiave con cui sono stato incatenato, altrimenti non mi muoverò da questo posto.
(La chiave con la quale un tempo fui stretto in catene e che fu gettata nel lago. Colui che ve la gettò, mi disse che quando l’avesse ritrovata, sarei stato senza peccato).

3624 Piangendo molto, il pescatore cadde in ginocchio, dicendo:
- Signore molto amato, sono io quello stesso uomo peccatore che ha commesso tutto questo; io, povero uomo perduto, vi accolsi quel giorno con ira. Come vi ospitai? Al posto del pane vi offrii ingiurie in abbondanza, condite con molto scherno. Vi alloggiai una notte maltrattandovi e offendendovi grandemente. Ora sono diventato vecchio, senza aver scontato la mia colpa. Tutto questo pesa ancora sulla mia anima; se il viaggio che oggi ho compiuto con fede, non andrà a mia salvezza, dovrò ancora scontare fino alla fine. Quel giorno feci quanto mi chiedeste, ma solo con scherno offensivo. Vi portai su questo scoglio, incatenai le vostre gambe e gettai la chiave nel lago. Non ho mai più pensato a voi, fino a ieri, quando le mie mani peccatrici ritrovarono la chiave in un pesce. Anche questi signori l’hanno visto e me ne sono testimoni.
Il pescatore aprì le catene di ferro e i due vecchi divisero con lui le loro tuniche. Dopo che l’ebbero rivestito, condussero via da quello scoglio solitario l’uomo senza peccato. Ma il suo misero corpo era diventato straordinariamente debole. Trascorsero perciò la notte presso il pescatore. Costui soffriva molto: chiese penitenza e consiglio per il grave misfatto che aveva compiuto contro il suo ospite quel giorno in cui lo accolse con odio. Ma il suo profondo pentimento, la sua grande fede e il pianto copioso dei suoi occhi lavarono ogni macchia di peccato e la sua anima fu salva.

[3675] Come vi ho raccontato, quando ancora in potere del peccato Gregorio abbandonò il suo regno e venne accolto dal pescatore nella sua casa con tanto disprezzo, alloggiandolo in un ben misero luogo per trascorrere la notte, quando il mattino dopo all’alba partì, dimenticò la sua tavoletta. Per tutto il tempo in cui era rimasto sullo scoglio, nulla lo afflisse tanto quanto questa cosa. Ora tornò a pensarvi e pregò il pescatore di dirgli in nome di Dio se non l’avesse trovata e se potesse perciò restituirgliela, perché il peso delle sue colpe fosse più leggero. Disse allora il pescatore:
- Purtroppo non l’ho mai vista; ma ditemi, dove l’avete lasciata? E come l’avete dimenticata?
- La lasciai, – disse Gregorio – nel capanno in cui dormii. Quando al mattino venni svegliato, fui preso dalla tremenda paura di essere lasciato qui. Mi destai perciò in fretta dal sonno e vi rincorsi: tale era la mia fretta, che scordai la tavoletta.
- A che ci serve cercarla in quel posto – disse il pescatore, – sarà certamente marcita. Oh, mio amato signore, dovete sapere che quella stessa capanna andò distrutta non più di dodici settimane dopo che voi veniste; in seguito bruciai tutto, tetto e pareti. Vi fui tanto ostile allora: se davvero fosse stata un buon riparo contro il vento e la pioggia, voi non avreste trovato riparo in quel luogo! Dove un tempo sorgeva la capanna, oggi crescono erbe selvatiche, ortiche e rovi.
Il prescelto da Dio sospirò e a Lui chiese aiuto: non poteva andarsene da quel luogo, senza aver ritrovato quella tavoletta. Andarono subito con rastrelli e forconi e cominciarono a ripulire dalle erbacce e dal letame. Colui che è pieno di Grazia mostrò a Gregorio il buono uno straordinario segno: gli fece ritrovare la sua tavoletta così nuova come se fosse appena uscita dalle mani di chi l’aveva fabbricata. Furono tutti presi da gioia e reverenza e tra le lacrime riconobbero che era un uomo santo. E non mentivano di certo.

3741 Quando l’indomani cominciarono il loro viaggio verso Roma, lungo il cammino fu spesso loro mostrato come la grazia di Dio proteggesse questo uomo puro con gran cura di giorno e di notte. Nel corso del viaggio non incontrarono il men che minimo pericolo. Il cibo si offriva da sé e anche la loro botte era sempre piena benché vi attingessero spesso. Giunsero infine a Roma.

[3753] Vi narro ora di un miracolo.
Già tre giorni prima del loro arrivo, a Roma si udì uno scampanare. Ovunque le campane cominciarono a suonare da sole per annunciare agli uomini che il loro papa stava arrivando. Da questo, donne e uomini riconobbero la santità di quest’uomo e si mossero in direzione dell’Aquitania per tre giorni di cammino. Innalzando lodi a Dio, formarono una lunga schiera festante sui prati; a piedi nudi, vestiti di rozza lana, incontrarono il loro santo. Mentre camminava, alzava spesso la mano benedicente. Al suo arrivo, egli ricevette il loro saluto con canti di benvenuto e di lode. Lungo il cammino si trovava un gran numero di malati: venivano a lui con la speranza di ottenere la guarigione e già per via molti furono guariti. Quelli che toccava tra quanti gli venivano presentati, o per il buon volere, o per la sua mano o anche solo per una parola o perché sfioravano il suo vestito, in quello stesso momento venivano risanati. Roma, la potente città, ricevette con il cuore in festa il suo giudice. Questo recò loro un gran bene, perché mai era stato eletto un papa che meglio sapesse sanare le ferite delle anime.

[3793] Conduceva una vita giusta, perché, guidato dallo Spirito Santo, possedeva un retto giudizio. Sempre si comportava secondo giustizia. È giusto che chi ha il potere conservi l’umiltà, perché in essa i poveri trovano il loro aiuto, ma dall’altra parte è anche giusto mostrarsi decisi, per risvegliare il giusto timore e per sottomettere con la forza della legge quanti la disprezzano. Se un figlio del diavolo non rispetta la stola papale, allora sentirà il peso del suo potere. Entrambe le leggi sono buone: esse insegnano la giustizia e colpiscono l’arroganza. Il carico del peccatore deve essere alleggerito con pene miti, perché il pentimento sia dolce: la legge è così severa che se viene applicata con troppo rigore a un peccatore, il corpo potrebbe non sopportarla. Chi vuole cercare la Grazia, sottoponendosi a una dura penitenza, può facilmente finire con il disperare: così si sottrae a Dio e di fatto ridiventa figlio del diavolo. Per questo la grazia viene sempre prima della giustizia. Gregorio seppe dare la giusta misura alla vita spirituale, redimendo i peccatori e confermando nella fede i buoni. Grazie alla forza del suo insegnamento crebbe e si diffuse saldamente l’onore di Dio in tutto il regno romano.



Sus wart daz gnâdelôse wîp
ergetzet leides des ir war.
got sante si wunderlîchen dar
ze vreuden in beiden.
3940 sus wâren si ungescheiden
unz an den gemeinen tôt.
als ir Grêgôrjus gebôt
und ir ze büezenne riet,
dô er von ir lande schiet,
3945 mit lîbe und mit guote,
mit beitendem muote,
daz hâte sî geleistet gar
sô daz ir niht dar an war.
swaz si ouch jâre sît vertriben
3950 sît si ze Rôme ensamt beliben,
diu wâren in beiden
ze gote alsô bescheiden
daz si nû iemer mêre sint.
zwei ûz erweltiu gotes kint.
3955 ouch erwarp er sînem vater daz
daz er den stuol mit im besaz
den niemer vreude zegât:
wol im der in besezzen hât.
His mother now, his aunt, his wife
(These three were but a single life),
When in her Aquitanian home
She heard of this pope in Rome
That he so thoroughly
Sinners of grief could free,
To get advice him she sought
For that misdeed she had wrought.
That she, of sinful fardels grim
3840 Might be relieved thanks to him.
When eyes on him she laid
And her confession made,
This woman good and true
Nothing at all knew
About this pope's family
And that her son he could be.
Now she on herself had ta'en
So much of travail, rue, and pain,
Since she and he had parted,
3850 That, being broken-hearted,
The strength and color were effaced
That formerly her body graced,
So that he knew her not at all
Till her name she let fall
And to Aquitaine ref erred.
When her confession he had heard,
(She'd told him of that thing,
That selfsame happening
And long he'd known it too),
3860 Straight of course he knew
That here his mother stood.
This man loyal and good
To God expressed his joy in awe
That she submitted to His law
To such a full extent.
He realized she meant
Her penitence and ruefulness.
With ever-ready kindliness
Greetings to her he voiced
3870 And heartily rejoicect
That blessedness should him betide
To let him see her ere she died,
And that her he could honor
When oid age was upon her,
Priestly counsel giving
For soul and earthly living.
As yet no consciousness she bore
That she had seen him e'er before.
He spoke to her with subtlety:
3880 "ln God's name, lady, tell to me,
Since then have you tidings none
Where your son might have gone,
His living or his dying?"
Perforce she fell to sighing.
She answered: "Sir, I know it not.
I know he shouldered such a lot
Of sorrow born of ruth,
That though I lack the truth,
I do believe he must be dead."
3890 "If by God's providence," he said,
"It ever came to be
That him again you'd see,
Do you believe, tell me true,
Would he be recognized by you?"
"Unless my senses me betrayed,
I'd know if eyes on him I laid."
He said: "Speak as I've bade you.
Tell me, would it glad you,
Or would you doleful be,
3900 If him again you'd see?"
She said, "You have observed today
That from me I have put away
Every sort of treasure
Along with joy and pleasure,
Like any poor wife.
There could not in this life
Another joy come to me
Save this, that him I might see."
He said, "Then be you of good cheer,
3910 For good news I can tell you here.
'Tis lately that to me he came
And swore to me in God's name:
No other friend than you,
So constant and so true,
He loved more tenderly."
"Have mercy, sir," said she.
"Does he still live?" "He does." "But how?"
"He's doing well and is here now."
"Sir, can I see him here?"
3920 "Indeed you can, he's near."
"O sir, my son then let me see."
"Lady, yes, that can well be.
Since to behold him you are fain,
From this you need no more refrain.
Beloved mother, look at me:
Your son and husband, I am he.
However heavy and how great
May once have been my sin's weight,
God has all that forgot,
3930 And now it is my lot
As Pope in Rome to stand.
This came by His command,
That I was sought and hither brought,
And thus I've given Him, as I ought,
My soul and all my body's life."
Thus was that mercy-seeking wife
Of woe set completely free.
God joined them wondrously,
Both of them elated.
3940 Ne'er were they separated,
Till in one death united.
When her he once had plighted:
On penance she should be bent
(As from their native land he went)
In person and in goods,
Unswerving in such moods,
All this she fully had achieved
Nor was thereby at all aggrieved.
Whate'er they did in years to come,
3950 After their union there in Rome,
They gave themselves solely
To God, and so wholly
That evermore the two were known
As God's children, as His own.
His foster-father too he bade
To share the heavenly seat he had;
Its joy is ever sweet.
He's blest who's held that seat.
3831 In Aquitania, la sua madre, sposa e zia (tre parenti in una persona) seppe che quel nuovo papa era un aiuto sicuro per tutti i peccatori. Perciò lo cercò per avere un consiglio per il suo peccato mortale e per liberarsi dal fardello delle sue colpe. Quando lo vide e si confessò a lui, la buona donna non ebbe alcun sospetto che la persona di quel papa fosse suo figlio. Dal momento della loro separazione, ella si era di nuovo così sprofondata nel pentimento e nella penitenza che consuma, che per la fatica erano scomparse dal suo corpo freschezza a forza. Per questo egli non la riconobbe, finché non disse il suo nome e quello della sua terra d’Aquitania. Nella sua confessione, ella non disse nulla di diverso dalla storia che egli già ben conosceva e perciò la riconobbe subito come sua madre. Gregorio, il buono e santo, molto ringraziò Iddio che ella si fosse sottomessa con tanto rigore e larghezza alla sua richiesta, perché in lei riconobbe con chiarezza i segni del pentimento e della penitenza. Così accolse sua madre con un saluto molto affettuoso: nel profondo del cuore era contento che gli fosse concessa la gioia di rivederla ancora prima della sua fine e, ormai anziana, di poterla tenere accanto a sé per darle consigli spirituali per l’anima e per il corpo.

3878 Ma in quel primo momento la donna non riconobbe di averlo già incontrato. Con parole accorate le disse:
- Donna, in nome di Dio, ditemi: avete mai sentito qualcosa su dove sia andato vostro figlio e se sia vivo o morto?
Sospirò, e con questo disse il suo dolore; poi aggiunse:
- No, signore. Sono sicura che, se il vero non mi smentisce, per il pentimento si sarà sottoposto a una tal penitenza che non credo egli sia più in vita.
- Se per Grazia di Dio, - le domandò - potesse accadere di rivederlo, ditemi: credete di poterlo ancora riconoscere?
- Se i miei sensi non mi ingannano, - disse la donna - vedendolo, lo riconoscerei di certo.
- Ed ora vi prego di dirmi - riprese lui - il rivederlo per voi sarebbe una gioia o un dolore?
- Vogliate credermi, - rispose - ho allontanato da me ogni vita e ricchezza, ed anche ogni gioia per l’animo: sono diventata una povera donna. L’unica gioia che ancora possa essermi data nella vita è di poterlo vedere ancora.
Disse Gregorio:
- Fatevi coraggio, ho da annunciarvi una grande gioia. Non è molto che lo vidi. Mi assicurò che in nome di Dio nessuno aveva di più caro, nessun più profondo e saldo affetto che la vostra persona.
- O signore colmo di Grazie, - disse la donna - vive ancora?
- Vive!
- È possibile? Sta bene? È qui? Posso vederlo, signore?
- Certamente, non è lontano.
- Signore, fate che io lo veda.
- Signora, può davvero accadere: se volete vederlo, non occorre che attendiate più a lungo. Amatissima madre, guardatemi. Sono io, vostro figlio e sposo. Per quanto grande e pesante sia stato il fardello dei miei peccati, Dio ora lo ha dimenticato e proprio da Dio ho ricevuto il potere che ora è nelle mie mani. Dal suo volere è venuto che io sia stato eletto qui: a Lui ho consacrato la mia anima e il mio corpo.

3936 Così fu ricompensato il lungo soffrire di quella donna in cerca di misericordia. Per la gioia di entrambi Dio li aveva qui mirabilmente condotti. Da allora non si separarono più fino alla morte di entrambi. Ciò che un tempo, al momento di lasciare il suo regno, Gregorio le aveva ordinato e che le aveva consigliato come penitenza, tutto ciò ella aveva compiuto con la sua vita, con i suoi averi e con la contrizione del suo animo, così che ora nulla le restava. Anche tutti gli anni che seguirono, durante i quali vissero insieme a Roma, furono interamente consacrati a Dio, così che per sempre furono figli prediletti da Dio. Anche per suo padre, Gregorio ottenne che sedesse con lui dove eterna è la gioia: gloria a chi siede lassù.


3959 - 4106 3959-4106
Bî disen guoten mæren
3960 von disen sündæren,
wie si nâch grôzer schulde
erwurben gotes hulde,
dâ ensol niemer an
dehein sündiger man
3965 genemen bœsez bilde,
sî er gote wilde,
daz er iht gedenke alsô:
«nû wis dû vrevel unde vrô:
wie soldest dû verwâzen wesen?
3970 sît daz dise sint genesen
nâch ir grôzen meintât,
sô wirt dîn alse guote rât:
und ist daz ich genesen sol,
sô genise ich alsô wol.»
3975 swen des der tiuvel schündet
daz er ûf dén trôst sündet,
den hât er überwunden
und in sînen gewalt gebunden:
und ist ouch sîn sünde kranc,
3980 sô kumet der selbe gedanc
mit tûsentvalter missetât
und enwirt sîn niemer mêre rât.
dâ sol der sündige man
ein sælic bilde nemen an,
3985 swi vil er gesündet hât,
daz sîn doch wirt guot rât,
ob er die riuwe begât
und rehte buoze bestât.
Hartman, der sîn arbeit
3990 an diz liet hât geleit
gote und iu ze minnen,
der gert dar an gewinnen
daz ir im lât gevallen
ze lône von in allen
3995 die ez hœren oder lesen
daz si im bittende wesen
daz im diu sælde geschehe
daz er iuch noch gesehe
in dem himelrîche.
4000 des sendet alle gelîche
disen guoten sündære
ze boten um unser swære,
daz wir in disem ellende
ein alsô genislich ende
4005 nemen als sî dâ nâmen!
des gestiure uns got. âmen.

From this glad story
3960 Of these sinners' glory,
How after great sin
God's favor they could win,
Now let no one dare
Who sins himself might bear
By evil thoughts be taken,
If God he has forsaken,
To himself declaring,
"Be cheerful, ne'er despairing.
How could I e'er be undone?
3970 Since they eternal life have won
After their terrible misdeed,
For me too help is guaranteed,
And if salvation I'm to gain,
Salvation surely I'll attain."
Who thus, by Satan driven,
Would sin, yet hope for Heaven,
That man by Satan has been downed
And in his power he is bound.
And even if his sin is slim
3980 This thought will return to him
And misdeed follow on misdeed:
His plight will not be remedied.
Here he whose sins are ample
Should see a blest example:
Howe'er he has been sinning,
Still grace he can be winning,
If he will show the proper rue
And penance suitable will do.
Hartmann, who did not shirk
3990 In labor on this work
For love of God and you,
He has this gain in view,
That you will let befall,
As his reward from all
Who hear this tale or read,
A chance for them to plead
For him, and seek the special bliss
That he may meet you after this
And all in Heaven end.
4000 And hence, I pray you, send
That good sinner innocent
To plead for suffering's banishment,
That we in misery here
May find such end with cheer
As they found there and then.
God grant us this. Amen
3959 Da questa buona storia che narra di questi due peccatori che, dopo aver commesso una così grave colpa, ottennero ancora la Grazia di Dio, nessun peccatore deve mai trarre un cattivo esempio che lo conduca a pensare, in guerra con Dio: "Vivi lieto e spensierato. Come potrai essere poi condannato? Come questi due sono stati salvati dopo i loro grandi delitti, così anche tu verrai perdonato. Se sono destinato alla salvezza, sarò comunque salvo". È il diavolo a sedurre chi pecca sperando poi nel perdono: costui è già vinto dal diavolo e già schiavo del suo potere. Anche se il suo peccato è piccolo, mille volte diviene più grande per quel pensiero e mai più potrà essere perdonato. L’uomo peccatore deve sempre trarre il santo esempio che, per quanto abbia peccato, potrà essere salvato, se si pente e fa una penitenza.

3989 Hartmann, che ha messo tutta la sua fatica in questi versi per amore di Dio e vostro, si augura come suo guadagno che voi tutti che avete ascoltato e letto questi versi siate benevoli con lui e preghiate perché ottenga la fortuna di incontrarvi di nuovo un giorno nel regno dei cieli. Per questo invia a tutti il buon peccatore come messaggero nei nostri affanni, perché nella nostra miseria troviamo alla fine la salvezza come questi la ottennero!
Dio ci aiuti! Amen.

Hartmann von Aue
Testo originale
Hartmann von Aue, Gregorius, Hrsg.: F. Neumann, Wiesbaden: F. A. Brockhaus 1958. Externa: Hartmann von Aue, Gregorius, Hrsg.: K. Lachmann, Berlin: G. Reimer 1838 (Google-Book)
Gregorius (Hartmann von Aue-Portal)
https://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/12Jh/Hartmann/har_greg.html#1; ultimo accesso: 19 febbraio 2024.
Le parti mancanti non figurano nel sito citato.
Traduzione inglese
Gregorius: a Medieval Edipus Legend. Hartman von Aue translated by Edwin H. Zeydel and Bayard Quincy Morgan.UNC College of Arts and Sciences. Germanic and Slavic Languages and Literatures Number 14. 1955
https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/39766/9781469658674_WEB.pdf?sequence=1&isAllowed=y; ultimo accesso: 19 febbraio 2024.
Traduzione italiana
Carlamaria Zanzin, in: Studium Cartello, Il lavoro psicoanalitico. Edipo Papa, Gregorio. di Hartmann von Aue. Testo e commenti a cura di R. Colombo, G.B. Contri, M.D. Contri;  trad. di C.Z., 2007.
; ultimo accesso: 21/02/24.
La traduzione dei primi 50 versi è di A.Gasparini.


Eine Handschrift des Gregorius aus dem 2. Viertel des 14. Jahrhunderts
(Salzburg, Universitätsbibl., Cod. M I 137, 2r–3v);


Hartmann von Aue, ritratto fittizio
Codex Manesse, fol. 184v, intorno al 1300)


Stoccarda, Landesbibliothek,
Cod. HB XIII poetae germanici 1, pp 32–39

online dal: 23/02/2024